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Never-ending-story / Fortsetzungsgeschichte
'Geschichte über den Baum der Liebe'

von *Orakel-im-Web* - Besuchern

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meinereiner / email / 5. März 2005

...aber nu saß er dort, ganz allein mit dieser blöden Pflanze. Blöd? Ja ! Ja, er fing an, sie blöd zu finden.
Sicher, sie war unglaublich schön, erst recht in ihrer Zartheit, aber sie redete nicht mit ihm. Er sprach mit ihr, er goß sie regelmäßig und er streichelte sie, doch diese besondere Pflanze der Liebe antwortete nicht. Stummstill. Dennoch konnte er sich ihrer nicht entziehen. Sie hatte ihn völlig in ihren Bann gezogen und ließ ihn nicht aus dem
Zimmer gehen, so erschien es ihm. Er mußte bei ihr bleiben, niemals weggehen. Das war das Einzige was er mit Sicherheit wußte, ansonsten....? Fühlte sich sein Kopf wie Brei an.

Mh - Großes Krummes Fragezeichen ?
Was sollte er jetzt tun ?
Er lief nervös im Zimmer auf und ab - mit der Kaffeetasse in der Hand. Tag aus Tag ein kümmerte es sich nur noch um die Pflanze.Nachts schlief er nicht und am Tage fehlte ihm die Kraft zum Arbeiten.Seine Kollegen waren verwundert und sorgten sich sehr um ihn. Auf ihr bekümmertes Nachfragen antwortete er nur mit einem Achselzucken und sprach von der Liebe.
"Liebe ? ", fragten sie verwundert zurück.
"Wasn das? Ey, Junge, laß mal jut sein! Ditt brauch man nich, schnapp dir lieber wat Schicket!", sagten sie zu ihm. Im Stillen aber, wußten sie, wie ihm zu Mute war, denn auch ihnen war diese geheimnisvolle Sameskornverteilerin begegnet. Sie wollten ihn aufmuntern und deswegen eine Party für ihn schmeißen, doch er lehnete ab. Sie versuchten ihn auf seine alten Interessen hinzuweisen, Dinge, die er gerne tat, bevor ihm die Liebe über den Wege lief...und dann gleich wieder fortrann. Nichts half.
Wo steckte die eigentlich, dachte er. Was fiel ihr überhaupt ein, ihm ein Korn zu schencken ohne eine Adresse oder Rufnummer zu hinterlassen...und außerdem hätte er gerne eine niedergeschriebene Gebrauchsanweisung für dieses Pflänzelchen.
Die Arbeit stapelte sich auf seinem Schreibtisch, das Telefon wurde abgestellt, die Kollegen ließen betrübt die Köpfe hängen...wo sollte das nur hinführen ?

Eines stummen Tages klingelte es an seiner Tür. Ring, Ring !
Er erschrak und blieb abruppt stehen. Ring! Ring!
Wo war er? Ring! Dieses Gräusch ? Ring !
Sein Blick viel auf den Boden und zum ersten Mal sah er den Boden bewußt an. Er war abgelaufen, der Teppich vielmehr. Der vormals orangefarbene Plüschteppich war völig zerlatscht.
Ring ! Ring !

Davina / email / 8. März 2005

Der Ganz gleich was es auch für Kraft und Nerven gekostet hatte, das Pflänzchen zu pflegen zu lieben und zu achten um es groß wachsen zu lassen, es gab keinen Moment wo er dieses Pflänzchen noch hätte aufgeben können zu sehr liebte er es. Das Pflänzchen selbst war oft traurig, denn es hatte auf jede Weise so geblüht wie es gepflegt wurde vielleicht sogar noch mehr. Doch er hörte sie einfach nicht. Hatte er wirklich gesagt, er hört sie nicht? Hatte er gesagt, sie sei immer stumm gewesen und hätte nur so dagestanden und schön ausgesehen? Sie blüht doch schon so lange und ihre zarten Zweige reichen in alle 4 Richtungen und immer redet sie, auch wenn sie stumm schien. Traurig ließ das Pflänzchen für einige Tage ihre Blätter hängen, weil es so traurig war, das er es einfach nicht erkannte. Sie spürte seine heissen Tränen seine Ohnmacht und seine grenzenlose Liebe. Aber warum hatte er die Samenkornverteilerin, die Liebe nicht einfach angehalten und in seine Arme genommen als sie vor ihm stand, warum nur hat er nicht einfach gesagt bleib hier komm mit ganz egal nur sei einfach bei mir - Und sie, sie die Liebe hatte ihm doch einst die Adresse und Telefonnummer übergeben lassen. "Ist es denn nie angekommen?" fragte sich die Liebe stutzig, aber dann fehlte ja noch etwas in seiner Sammlung das erste Samenkorn welches sie ganz bewusst mit einer Adresse versehen hatte, falls der Mann sie benötigte um zu wissen welch Pfege dieses ganz besondere Pflänzchen brauchte. Die Liebe schaute zu dem Mann und sie schaute auf das prächtige Pflänzchen welches seine Blätter senkte wie der Mann seinen Kopf. Wie sollte es dem Pflänzchen gut gehen, wenn es dem Mann nicht gut ging, das Pflänzchen liebte ihn doch so sehr er war doch der gewesen der ihr die Nahrung schenkte die sie brauchte um ihm die Luft zu schenken und nun, stand er da mit gesenktem Kopf und fand sein zartes Pflänzchen blöd, obwohl es doch redete und redete unentwegt. Die Liebe betrachtete den zermatschten Mann und sein wunderschönes Pflänzchen, dann lief sie los, so darf es nicht weitergehen, denn er hat nur mit Hilfe der Liebe das Pflänzchen so sehr zum blühen gebracht, das sein Herz davon ganz und gar erfüllt ist. Und die Liebe sah, das sein heiss und innig geliebtes Pflänzchen eingehen wird wenn er es weiter missachtet trotz das er es liebt sein Pflänzchen liebte ihn unentwegt, aber wenn er aufgab zu glauben und er sie einfach nicht hörte und deshalb trotzig reagierte würde es bald eingehen. Die Liebe schaute die beiden lange; sehr lange an den Mann und auch sein wunderschönes Pflänzchen die Liebe war gerührt, denn sie sah wie zart auch dieser Mann gewurden ist und wie er ihr noch viel schöner erschien.- NEIN- es erschien ihr nicht nur so, sondern er war schöner als je zuvor und sie schickte zu ihm einen Traum, denn ließe er dieses Pflänzchen eingehen würde er die Liebe, die wunderschöne Samenkornverteilerin niemals in diesem Leben wiedersehen- Dann beschloss die Liebe zu singen sie schloss ihre Augen und begann ein Lied zu singen- Vier Tage werden es noch sein dann werd ich wieder bei dir sein in jeder Nacht hörst du mein lachen wenn ich nur deine Zartheit seh, die behutsam und ganz sacht mein Pflänzchen wohl bewacht. In jeder Nacht hörst du mein weinen, wenn ich des andern Missgunst oder deinen Zweifel seh. An jedem Tag in jeder Nacht hab ich stets ein Aug auf euch gehabt und ich sag dir gib ein letztes mal gut acht- Ich werde wieder zu dir kommen in vier Richtungen bestehen, doch lass niemals niemals das Pflänzchen eingehen, denn lässt du es eingehen wirst du auch mich nicht wiedersehen. Vier Tage sollst es noch bewachen, schenk deinem Pflänzchen noch vier mal dein lachen und wir werden wieder vor uns stehen....hörte er die Liebe leise singen Der Mann erwachte aus seinem Traum, was hatte das nun wieder zu bedeuten? Liebe, Liebe , Liebe , Liebe du bist schon komisch aber ich liebe dich und ich werde vier Tage dieses schöne Pflänzchen anstrahlen lachen es neu gießen und seine zarten Blättchen an mein Herz legen, noch vier Tage sinds ja meine Liebe dann werden wir wieder vor uns stehen sang der Mann fröhlich pfeifend und dann und dann und dann und dann , werden wir unser Pflänzchen gemeinsam pflegen, gemeinsam pflegen gemeinsam pflegen, gemeinsam pflegen. Der Mann jubelte und auch die Liebejubelte, denn gewiss würde die wunderschöne Pflanze die Vier Tage gut überstehen und die Liebe wusste, das wenn er es geschafft hat das Pflänzchen bis zur ewigen Blüte zu Pflegen auch fähig sein würde sie in ewiger Blüte zu Lieben, denn wenn das Pflänzchen lebt, lebt auch die Liebe und wenn er es geschafft hat das Pflänzchen zu hegen und zu pflegen würde er niemals wieder eine Gebrauchsanleitung brauchen für seine geliebte Samenverteilerin die ihn scheinbar durcheinander brachte doch sie
sprach stets eine klare Sprache und jetzt kehrt sie wieder zu ihrem Mann, weil er ihr Pflänzchen pflegte und dieses Mal wird er sie nicht gehen lassen und sie wird auch nicht wieder umkehren wenn sie vor ihm steht. Dieses Mal werden sie sich einfach umarmen ihr neues Pflänzchen welches die Liebe mitbringt betrachten und einfach nur selig sein sie werden sich anfassen und entscheiden wohin sie gehen und dann werden sie schonmal für einen wundervollen Ort für das neue Pflänzchen zu ins Auge fassen .......

Davina / email / 14. März 2005

Die vier Tage vergingen als gäbe es keine Zeit und die Liebe konnte sehen wie der Mann das Pflänzchen weiter pflegte mit aller Liebe und Aufmerksamkeit. So dass sie sich wieder auf den weiten Weg machte um ihm noch einmal gegenüberzustehen. Sie hatte eine weite Reise die Liebe und alle Menschen, die der Liebe auf ihrer weiten Reise begegneten strahlten mit ihr. Sie fuhr nach Hause, das wusste die Liebe, denn sie erkannte alles wieder und sie erkannte noch viel mehr. Die Liebe. Eisige Stürme ließen sie beinahe erfrieren auf dem Weg zu ihrem zu Hause, doch sie musste einfach sehen, was aus ihrem Samenkorn gewachsen war, welches sie ihrem geliebten Schatz geschenkt hatte. Sie kam an zu Hause. Zu Hause an dem Ort wo ihr Mann lebt, dem sie die Samenkörner überreichte um sie wachsen zu lassen und überall sah sie die weißen Lilien blühen und sie konnte nicht mehr den Duft dieser Lilen verlieren und sie weinte die ersten Tränen der Freude. Sie lief durch die Kälte es war so kalt, doch ihr Herz brannte voller Liebe, denn sie sah das ihr geliebter Mann nicht aufgehört hatte die Saat ihrer Liebe zu pflegen. Stunden waren vergangen wo die Liebe durch die Kälte lief durch den eisigen Wind, er war so eisig und sie ging tapfer weiter um ihn doch zu finden, ihren Mann der ihre Saat pflegte.
Doch nun bekam die Liebe Angst. "Halt, die Liebe hat keine Angst" sprach sie zu sich selbst und lief weiter voran. Doch hinter ihr drängten die Massen, wie ein Sturm und sie bekam Angst Angst zu fallen und zu stürzen durch die Gewalt derer die immer die ersten sein wollen. Sie lief weiter "die Liebe hat keine Angst" sprach die Liebe wieder zu sich selbst und lief weiter vorwärts auch wenn das drängen ihr die Luft nahm, das drängen der Massen, die immer erster sein wollen, selbst wenn die Liebe davon erstickt. Sie drängten und drängten und drängten und plötzlich rief die Liebe ganz laut, so laut sie nur konnte: "Hört auf zu drängeln sonst werde ich ersticken, ich bekomme keine Luft mehr hört ihr!!!" Das Drängeln ging weiter, doch die Liebe war stärker in ihrer Sanfheit als jede Unruhe und jede Hast stärker als jede Kraft die hinter ihr lief um sie in die Enge zu treiben.

Die Liebe lief weiter und da stand er - Er ihr geliebter Schatz, der ihre Saat pflegte und hegte. Sie sahen sich an für einen Augenblick - Einen Augenblick nur und dann noch einen. Dann schloss die Liebe ihre Augen und sie hörte nur noch fühlte und sah mit ihren geschlossenen Augen weiter. Dann weinte sie, und sie wollte nur noch raus aus diesem schrecklichen Raum. Raus aus dem Raum in dem jeder immer erster sein wollte, raus aus dem Raum in dem Unfrieden herrschte. Raus aus dem Raum, wo Unruhe und irgendetwas herrschte, das sie kaum einordnen konnte. Doch sie brachte es nicht übers Herz zu gehen, ohne ihre Saat zu verstreuen. Sie war tapfer und lächelte um ihrem Schatz Kraft zu schenken für das neue Korn. Sie griff noch ein mal in ihre geliebte Tasche, in der sie jedes Samenkorn auf jeder Reise transportiert hatte, um ihre neue Saat zu verstreuen. Die Liebe war müde und die Liebe weinte, weil sie wieder gehen musste, weg von dort, wo sie sich doch so wohl fühlte, weg von dort wo sie wusste dass ihre Saat gepflegt und gehegt wird. Doch sie musste gehen, denn wenn er sie nicht anhielt zu bleiben, konnte sie auch nicht bei ihm bleiben. Denn die Liebe lässt frei, die Liebe lässt los, weil die Liebe sich ihrer bewusst ist. Sie war zu Hause gewesen, das wusste sie und sie wusste und sah das ihre Saat behütet und gepflegt wurde und der eisige Sturm sie nicht erfrieren ließ und sie wusste auch, dass gewiss auch aus diesem Samenkorn etwas Wunderbares heranwachsen würde, denn alles was sie verschenkt hatte blühte schon. Alles blühte, alles - nur der Mann, ihr geliebter Schatz hatte es noch nicht geschafft, sie anzuhalten, um mit ihr gemeinsam weiter zu gehen.
So verließ sie wieder ihr geliebtes zu Hause, doch in Wirklichkeit verließ sie es gar nicht, denn sie selbst ist das Zuhause. Und doch folgte ihr dieses zu Hause, wohin sie auch ging, weil wer ihr folgte, wohin sie auch ging, so war es, um gemeinsam mit ihr zu gehen. Sie musste gehen auch wenn es sie zutiefst schmerzte und sie jedes Mal, wenn sie ging, weinte und weinte. Er war immer da, wohin sie auch ging und doch musste sie weitergehen, wenn er es noch nicht schaffte, sie anzuhalten um gemeinsam die Samen zu verteilen.
Die Liebe lässt frei, die Liebe lässt los und die Liebe erschafft sich stetig neu und weil die Liebe das über sich wusste, konnte sie auch nicht bei dem Mann beiben, ohne dass er sie dazu einlud - Ganz gewiss aber wusste sie, dass er ihre Saat pflegte und sie wusste, dass er sie eines Tages anhalten wird, nur für einen winzigen Augenblick, um gemeinsam mit ihr zu weiter zu gehen...
Weil sie wusste, dass er alles was sie ist, auch ist.....

Iam / 25. Juni 2006

ring. ring. klingeling klopfklopf - einmal zweimal dreimal, doch die tür war zu geblieben und es war da die frage "des blindseins", obwohl die tränen flossen, dass die augen klar sein würden, frei von jedem schleier. doch die tränen flossen erst als sie wieder "fortrann" ....

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