| Lana / email / Juni
2005 *Eine Begegnung besonderer Art* -
Anfang von Lana L.
Seine Blicke schweiften
einen Augenblick an ihr vorbei und wanderten blitzartig
wieder zu ihr. Diese Augen, die so unheimlich klar waren,
schienen als könne man in ihnen etwas finden, das man
schon lange gesucht hatte. Ihre Farbe glichen einem See,
in den man hineinspringen will um ihn am ganzen Körper
zu fühlen.
Sie lächelte. Es kam ihm vor als würde sie den ganzen
Raum mit Sonne erfüllen. Dieses Mädchen, er kannte sie
nicht, aber sie zog ihn an wie ein Bann.
Sie war zierlich, nicht sehr groß und trug ein weißes
Kleid. Ihre langen blonden Haare glitzerten gold im
Sonnenlicht, das durch die Fenster in die Straßenbahn
drang. Luca zögerte keine Sekunde als sie die
Straßenbahn verlies und ging ihr hinterher.
Es war noch etwas frisch, an diesem Sommermorgen aber die
Sonne verriet dass es ein wunderschöner Tag werden
würde.
Ein paar Straßen lang lief er ihr einfach hinterher. Es
war ihm egal, wenn sie es bemerkt.
Plötzlich drehte sie sich um. "Hallo", ihre
Stimme bereitete ihm Gänsehaut. Sie war wunderschön.
"Kann es sein dass du mir nachläufst?", fragte
das schöne, unbekannte Mädchen lächelnd. Luca
lächelte zurück. Was sollte er sagen? Von näherem
Hinsehen sah sie noch viel hübscher aus. "Tut mir
leid wenn ich dich überrumple aber ich würde dich zu
gerne kennen lernen. Ich kann es nicht erklären, aber es
kommt mir so vor, als würden wir uns kennen." Sie
lächelte. Ihre Augen glitzerten dabei wie Diamanten.
"Wie heißt du?", fragte Luca.
"Shelina", antwortete sie. "Du bist mir
aufgefallen, in der Bahn", fügte sie etwas leise
hinzu. Seine grünen Augen strahlten. In seinem Bauch
sammelten sich Schmetterlinge an, die wild
herumschwirrten und ihn ganz nervös machten. "Ich
möchte dich wieder sehen", meinte Luca. "Ich
dich auch, Luca", sagte sie. "Woher...?",
Shelina unterbrach ihn: "Das Schild an deinem
Rucksack." Sie lachten sich wieder an. "Morgen
um die selbe Uhrzeit, hier am Brunnen?", Shelina
zeigte mit ihrem Finger auf die andere Straßenseite, da
stand ein uralter Brunnen und diese Bank, Luca war hier
immer vorbeigegangen, als Kind, erinnerte er sich auf
einmal. "Luca ich geh dann. Wir werden uns
sehen."
Ihre Worte brachten ihn wieder in die Gegenwart zurück.
"Ich freue mich darauf.", meinte er. Sie
lächelte und ging. Einige Sekunden schaute er ihr nach.
Ihr Gang war selbstsicher. Was ist das für ein Mädchen?
fragte er sich immer wieder an diesem Tag. Sie hatte
etwas an sich dass er nicht beschreiben konnte.
Luca setzte sich auf die Bank neben dem Brunnen. Er war 6
Jahre alt als er hier jeden tag vorbeiging. Der Brunnen
lag auf seinem Schulweg. Manchmal ging er hierher wenn er
früher Schule aus hatte und hörte dem plätschern des
Wassers und dem pfeifen der Vögel zu. Er sah sich um,
jetzt wusste Luca wieder was ihn irritierte, es war der
Baum. Er stand nicht mehr.
Wie lange war er nicht mehr hier gewesen? Es waren
beinahe 10 Jahre. Mit neun Jahren ist er mit seinen
Eltern von hier weggezogen, weit weg. Und nun, mit 19
Jahren trieb es ihn wieder in diese Stadt. Luca wollte
hier sein Abi nachzuholen. Und dann, in 2 Jahren ein
Studium beginnen.
Und sie, was trieb sie in diese Stadt? Fragen über
Fragen. Luca freute sich darauf ihr morgen all diese
Fragen stellen zu können.
Langsam schlenderte er zur Schule. Mathe hatte er sowieso
verpasst.
Am nächsten Morgen war er pünktlich am Brunnen. Er
hielt seine Hand ins klare Wasser. Das hatte er früher
auch immer getan. "Hallo Luca", Shelina
überraschte ihn. Sie kam aus der kleinen Gasse, die zum
Park führte. Wieder trug sie dieses weiße Kleid.
"Hallo Shelina, schön dass du da bist!",
meinte er und zog seine Hände aus dem kalten Wasser.
"Ein schöner Ort, nicht wahr? Fast der einzige
menschenleere Platz hier.", Shelina setzte sich mit
Luca auf die Bank. "Ja, das ist er. Wie lange wohnst
du schon hier in der Gegend?", fragte er. "Eine
halbe Ewigkeit", lächelte sie.
"Erzähl mir doch was von dir Shelina.", meinte
Luca, "gehst du zur Schule?"
Sie schüttelte nur den Kopf. "Komm mit Luca, lass
uns ein bisschen gehen", meinte Shelina und lief
voran.
Er war etwas überrascht, ging natürlich trotzdem
hinterher. Er wollte doch wissen was sie vorhatte. Sie
ging die kleine Gasse entlang. Luca hinterher.
Vor dem Park blieb sie stehen. "Es ist wunderschön
hier im Sommer, alles blüht." "Ja das ist
es!", Luca lächelte. Das alles erinnerte ihn alles
an früher. Die Wiesen, die Blumen. "Komm setz
dich.", Luca lies sich ins Gras fallen.
"Früher bin ich oft hier gewesen.", meinte
Luca. Sie legte sich neben ihm ins Gras. Sie roch so gut,
besser als die ganzen Blumen.
Sein Herz raste wie wild. Die Schmetterlinge in seinem
Bauch tanzten noch wilder als gestern. Luca begann über
Shelinas Haare zu streifen und streichelte mit seinen
Fingerspitzen sanft über ihre Wangen und am Hals
entlang. "Du bist so wunderschön. Ich kenne dich
nicht aber du bist mir trotzdem so vertraut.",
flüsterte er ihr leise ins Ohr.
Sein Atem auf ihrer Haut machte sie ganz hibbelig. In
dieser Sekunde sah sie ihm tief in die Augen. Diese
Augenblicke kamen Luca wie Stunden vor. "Küss mich,
Luca", meinte Shelina. Sie sprach leise. Er presste
seine Lippen zuerst sanft auf ihre und lies dann seien
Zunge in ihren Mund gleiten. Langsam wurde der Kuss immer
fordernder.
Dieses Gefühl den anderen ganz nah bei sich spüren zu
wollen wuchs bei Luca immer mehr.
Er zog Shelina ganz nah zu sich. Sie umklammerte ihn
fest. Sie hatte dieses Gefühl von Geborgenheit, dass sie
so viele Jahre vermisste. Tränen verließen ihre Augen.
Sie war genauso überrascht wie er.
Wie
könnte die Geschichte weitergehen? Habt ihr Ideen?
Schreibt!
Zusatz: Diese Geschichte stammt aus einer meiner
schlaflosen Nächte lol. Ich hoffe sie gefällt euch.
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*Eine
Begegnung besonderer Art* - Fortsetzung von:
Daniel / email / April
2006...und er musste
auch weinen. Die beiden sahen sich wieder lange an. Jetzt
konnte er sich wieder erinnern ,er sah es an ihrem
Grinsen, dieses unverwechselbare Grinsen und er entdeckte
auch andere Details an ihr, welche er wiedererkannte,das
Mädchen ,welches er im Arm hielt hieß nicht Shalima.Es
war Carmela .Mit 17 Jahren hatte er sich in sie verliebt,
in ihre wunderschönen grün-braunen Augen und ihre Art
anders zu sein ,als alle anderen Mädchen in ihrem Alter.
"Bist du es ?" ,fragte er sie. Sie merkte, dass
er sie erkannt hatte und bestätigte ihn mit einem
Nicken. Nun weinte auch er ..nahm sie noch fester in den
Arm und weinte... all seine Gedanken darüber, wer
Shalima ist und wie die Zukunft aussehen würde . Er
weinte und sie mit ihm .Die ganzen zwei Jahre hatte sie
sich Vorwürfe gemacht ,dass sie nicht den ersten Schritt
gemacht hatte ,damals als die beiden befreundet waren.
"Endlich bist du da ,Carmela ! Ich habe immer darauf
gehofft, dich wiederzusehen... ich habe dich immer
geliebt ."
Sie grinste und nahm seine Hand... Vor zwei Jahren um
diese Zeit, sie war 15 er 17, an Karneval. Die beiden
trieben zusammen um die Häuser in Begleitung seiner
Kumpels und wie sich herausstellte: Konkurennten. Es war
eine harte Zeit für ihn und auch für sie. Die beiden
wussten, dass sie den anderen besser kennen wollten ,um
eine Beziehung einzugehen ... aber es kam anders, denn
aus Liebe wurde Hass auf den anderen. Antonia vergnügte
sich mit einem Kumpel von Luca, aber sie hatte es nicht
ernst mit ihm gemeint .. jedoch gefiel dies Luca nicht
,er glaubte nicht an Antos`Liebe zu ihm und entfernte
sich nach langem hin und her von ihr. ..
Und nun waren 2 Jahre vergangen ..
Fortsetzung?? --> weiterschreiben
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