| Katzis / Juli
2005 Fortsetzung zu: Wer glaubt denn
schon an Karma?
Aus der
geplanten heißen Nach mit Jose wurde nun also nichts. Am
nächsten Morgen war ich, wie zu erwarten, total
verkatert, Kopfschmerzen etc.. Die deutschen Landsleute
fragten, ob ich mit ins Westfalia käme, aber da wollte
ich auf keinen Fall hin, ich machte mir eine Ausrede in
der Art von "muss mal eine Nacht
ausschlafen..."
Da ich ein schlechtes Gewissen wegen Jose hatte, ging ich
am Abend in die Disco Queen, um ihm die Sache zu
erklären.
Natürlich ist er nicht aufgetaucht, also sass ich
stundenlang an der Bar rum und trank frisch gepressten
Orangensaft, sah den Tanzenden zu, mitzumachen hatte ich
keine Lust. Ich sah in den Spiegel an der Bar, durch den
man gut die Eingangstreppe der Disco sehen konnte, und
dann geschah es! Da kam gerade ein wahnsinnig toller Typ
mit schulterlangen graumelierten Haaren, eine
charismatische Erscheinung, braungebrannt, mit
Goldkettchen um den Hals und dicken goldenen Armbändern
behängt, ein supertoller Mann! Er zelebrierte einen
richtigen Auftritt und kam natürlich mit Gefolge.
Sämtliche Frauen in der Disco sahen zu ihm hin, starrten
ihn an. Ich hatte dem Impuls, mich ebenfalls umzudrehen
mit aller Kraft unterdrückt und starrte ihn nicht
weniger begeistert durch den Spiegel an. Ich mochte keine
mit Gold behängten Männer, aber bei ihm passte es
einfach, sah weder kitschig noch protzig aus.
Ich starrte solange wie möglich durch den Spiegel, da er
aber mit seinem Gefolge auf die Längsseite der Bar
zusteuerte, konnte ich dann im Spiegel nichts mehr sehen.
Ich bemühte mich, total unbeeindruckt zu erscheinen und
drehte der Bar den Rücken zu, jedenfalls solange, bis
mich der Barmann ansprach. Er erklärte mir, der Herr
dort drüben - gemeint war natürlich dieser tolle Typ -
wolle mich zu einem Drink einladen. Ehe ich irgendetwas
erwidern konnte, stand schon ein frisches Glas
Orangensaft vor mir und als ich in die Hand nahm, um
davon zu nippen, sah ich in die Richtung des spendablen
Herrn, der mir fröhlich zuwinkte und mich mit einem
Lächeln, bei dem Richard Gere neidisch geworden wäre,
anlächelte. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich hin
und weg war. Ich lächelte und nickte in seine Richtung
zurück, natürlich nur aus Höflichkeit, wie ich mir
einzureden versuchte.
Danach hatte ich ernorme Probleme nicht ständig zu ihm
rüberzuschauen und beobachtete krampfhaft die
Tanzfläche, die Tische, die an der Tanzfläche standen
und die Treppe, aber dies alles mit dem Rücken zur Bar.
"Mein Name ist Paco, ich möchte Sie gerne
kennenlernen!" sprach er mich auf englisch an. Ich
fiel fast vom Barhocker und konnte nur ein "You´re
welcome." und "thank you so much for the
drink" rausbringen, er musste mich für eine
komplette Idiotin halten. Tat er aber nicht. Sich seiner
Wirkung bewußt, schwang er sich neben mich auf den
Barhocker und fing in gepflegtem Oxford-Englisch eine
ebenso gepflegte Unterhaltung an. Nicht das übliche wo
kommen Sie her, sondern entwaffnend "Sie waren die
einzige Frau hier, die mich nicht angestarrt hat, ich
möchte gerne wissen warum." Wäre ich in
Deutschland gewesen, hätte ich diesem arroganten Typ
sicher ordentlich die Meinung gesagt und hätte ihn
darüber hinaus einfach sitzen lassen, aber ich war ja
auf Gran Canaria und was erschwerend hinzu kam, im ersten
Urlaub seit Ewigkeiten. Jedenfalls habe ich damit mein
Gewissen beruhigt. Ehrlichkeit verlangt Ehrlichkeit,
sagte meine Grossmutter immer und so habe ich ihm
erklärt, dass ich sehr wohl den Impuls hatte mich
umzudrehen, diesen aber untgerdrückt hätte, da ich mich
aus mir selber unklaren Gründen von der Menge der ihn
anstarrenden Frauen abheben wollte. Er lachte mich
daraufhin mit seinem hinreissenden Lachen an, das Eis war
gebrochen und wir redeten und redeten über Gott und die
Welt, englische Literatur, Politik, dass er in lange
Jahre in Hamburg gerabeitet hätte usw....
Gegen 5 Uhr früh, die Zeit verging wie im Flug, gab er
mir seine Visitenkarte, erklärte mir genau, wo sich sein
Geschäft befand und bat mich am anderen Tag dort hin zu
kommen, falls ich nichts Besseres vorhätte, da er jetzt
leider nach Hause müsse, um wenigstens einige Stunden
Schlaf zu bekommen, da er seinen Laden um 10:00 Uhr
morgens aufmache.
Gentlemenlike begleitete er mich aus der Disco heraus zum
Taxistand, drückte dem Fahrer einige Peseten in die Hand
und sagte etwa auf Spanisch zu ihm, woraufhin dieser sich
fast verbeugte und sich sofort in das Taxi setzte. Paco
verabschiedete mich mit einer Umarmung und einem
Küsschen auf die rechte und linke Wange und hielt mir
dann die Beifahrertür des Taxis auf, wartete bis ich
sass, machte dann die Tür zu und rief mir ein "see
you this morning" zu, bevor er in das nächste Taxi
stieg.
Fortsetzung folgt!
Zusatz:
Die Geschichte ist wahr und selbsterlebt und geht auch
bis zum heutigen Tag weiter!
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| Katzis / Juli
2005 Fortsetzung zu: Wer glaubt denn
schon an Karma?
In
meinem Hotel angekommen war es mir absolut unmöglich zu
schlafen. Paco, dieser supertolle Typ, schien sich für
mich zu interessieren. Mann, das tat einfach gut! Von
meinem Mann hatte ich in der letzten Zeit nur gehört,
ich sei zu dick und irgendwie langweilig geworden, wir
hatten uns offenbar total auseinandergelebt, das wurde
mir klar. Wie Scarlett O´Hara beschloss ich allerdings
diese Überlegungen zu vertagen, jetzt war erst mal
wichtig zu überlegen wie man es anstellen könne, dass
ich für Paco nicht nur ein "One-night-stand"
sein würde. Ich wollte mit ihm gesehen und von anderen
Frauen beneidet werden! Dazu musste ich es aber schaffen,
dass er - bei dem Überangebot, das es gab - sich über
längere Zeit, oder realistischerweise für die Dauer
meines Urlaubs für mich - und nur mich - interessierte.
Ich hängte mich also ans Telefon und rief meine
allerbeste Freundin Anne an, es war inzwischen 5:54 Uhr
Ortszeit, in Deutschland noch 1 Stunde früher...
Ein verschlafenes "welcher Idiot wagt es mich um
diese Zeit zu wecken?" drang grummelnd an mein Ohr.
Sofort ergoss ich meine Erlebnisse mit Paco in Annes
nicht sehr geneigtes Ohr. Sie stöhnte während meiner
Erzählung mehrfach auf, was mich aber in meinem
Erzähldrang keinesfalls bremsen konnte. Auf meine
abschließende Frage:"Wie stell´ich es bloss an,
dass das mehr wird als ein one-night-stand? murmelte sie
- schon etwas wacher - "mach auf: ich bin nicht
leicht zu haben..." "Hey", brüllte ich
ins Telefon und damit in Annes gequältes Ohr, "ich
bin wirklich nicht leicht zu haben!" "Sag ich
doch", kam es nun lachend von ihr, "also sei
nur Du selbst und dann wird es mit diesem Supertyp schon
klappen." Von Selbstzweifeln geplagt kreischte ich
wieder in den Hörer: "Aber ich bin doch zu dick und
überhaupt, es gibt attraktivere Frauen und er kann jede
haben..." Anne unterbrach mich: "Ist der Typ
blind?" "Was, denn, natürlich nicht!"
antwortete ich wütend. "Na also, dann hatte er ja
genug Zeit Dich genau anzusehen und wenn es ihm nicht
gefallen hätte, dann hätte er Dich nicht gebeten in
seinen Laden zu kommen, oder?" entgegnete Anne. Dann
kam ein zaghaftes:" Könnten wir weitere
Einzelheiten bitte zu einer zivileren Zeit besprechen,
ich habe nämlich im Gegensatz zu Dir keinen
Urlaub?" Zerknirscht dankte ich ihr und
entschuldigte mich, sie geweckt zu haben. Ich sagte ihr
noch ein: "Gute Nacht, schlaf weiter!" in den
Hörer und legte auf. Obwohl ich immer noch ziemlich
aufgedreht war, beschloss ich jetzt zu schlafen, um gut
auszusehen, wenn ich Paco in seinem Laden treffen würde.
Ich schlief wider Erwarten wie eine tote Ratte und wachte
erst durch heftiges Klingeln an meiner Bungalowtür auf.
Ich zog schnell den Bademantel über und öffnete die
Tür. Dort stand ein junger Mann mit einem
überdimensionalen Blumenstrauss und einer Karte. Er
drückte mir beides in die Hand und ging. Ich schlurfte
zurück ins Schlafzimmer, um festzustellen, wie spät es
sei. Es war genau 10:00 Uhr. Als nächstes packte ich
diesen wunderschönen, aber riesigen Strauss ins
Waschbecken und dann las ich die Karte. Sie war von Paco.
Er schrieb, er wolle mir mitteilen, dass er heute nicht
in seinem Laden sein würde, auf dem Weg nach Hause habe
ihn sein Teilhaber angerufen und ihn gebeten, einen
wichtigen Geschäftstermin in Las Palmas zu übernehmen,
da er verhindert sei. Paco bat mich in dem Brief, zum
Lokal Chipi Chipi zu kommen, um mit ihm am Abend so gegen
22:00 Uhr dort zu essen.
Ich jubelte laut los, also fand er mich nicht zu dick und
offenbar auch nicht langweilig. Dann kam natürlich die
emanzipierte Frau in mir durch, die sagte:"Was
bildet der Kerl sich ein, so einen Brief zu schicken und
noch nicht mal eine Antwort abzuwarten." Daraufhin
entgegnete der total verknallte Teenager in mir:
"Sei nicht albern, Du willst ihn doch treffen, Du
wärst todunglücklich gewesen, wenn er Dich versetzt
hätte und die Blumen sprechen doch auch für sich! Also
Emanzipation hin oder her, Du wirst genießen was da
kommt und dieses Emanzengehabe spar Dir für Deutschland
auf!"
So zur Ordnung gerufen, war jetzt nur noch wichtig das
richtige Outfit für den Abend zu finden, ich hatte
nämlich nur Jeans und T-shirts mit.... Also wurde
schnellstens geduscht, Frühstück fiel aus, und ich
rannte in die kleine Boutique in Playa del Ingles, die
ich dort auf dem Weg zur Disco gesehen hatte. Nach
stundenlangem Anprobieren und aufmunternden Worten der
Verkäuferin, der ich natürlich meine sich anbahnende
Liebesgeschichte brühwarm erzählen musste, hatten wir
endlich etwas gefunden, eine schwarze (Designer)Jeans und
ein glitzernde Oberteil, beides gefiel mir gut, zumal die
Verkäuferin meinte, die Jeans "mache schlank"
und das Oberteil "einen schönen Teint". Da ich
in meiner euphorischen Stimmung überhaupt nicht auf so
etwas Banales wie Preise geachtet hatte, fiel ich an der
Kasse fast lang hin. Mein geiziges Gewissen beruhigte ich
damit, dass man investieren muss, wenn man etwas
erreichen will!
Ich schritt bzw. schwebte also mit meinem neuen Outfit
zum Taxistand, und erntete von einem der Fahrer ein
"Tu es muy quappa". Nach wälzen meines
Taschenwörterbuchs wusste ich was es bedeutete und
bedankte mich bei diesem freundlichen Herrn mit einem
grosszügigen Trinkgeld. Wenn er mich schon
"gutaussehend" fand, dann musste Paco zumindest
zufrieden sein.
Paco wartete schon auf mich. Er war ganz in weiss, was
sehr gut aussah zu seiner sonnenbraunen Haut und den
langen, sehr gepflegten grauen Haaren. Er sah mich an und
sagte wie der Taxifahrer vor ihm: "Tu es muy
guappa." "Musste wohl so ein Standardspruch bei
den Spaniern sein", meldete sich die kritische Frau
in mir, "mein Gott, genieß es, freu´Dich
darüber", meldete sich der verliebte Teil von mir.
Also schaltete ich den kritischen Teil in mir komplett
aus.
Ich habe keine Ahnung, was ich gegessen habe, weil ich
nur Pacos wunderschöne braune Augen und sein supertolles
Lächeln sah. Ich habe auch keinerlei Ahnung, wie lange
wir in dem Lokal waren, was spielte Zeit schon für eine
Rolle....
Nach dem Essen gingen wir in eine Disco, redeten auch
dort wieder stundenlang. Irgendwann sagte Paco dann, dass
er mich nun in mein Hotel bringen werde, da er ja zur
arbeitenden Bevölkerung gehöre... Wir stiegen in ein
Taxi und hielten vor meinem Hotel. Jetzt kam die Stunde
der Wahrheit. Alles in mir wollte ihn sofort und
schnellstens mitschleppen, aber ich hatte mir ja ein Ziel
gesetzt, das ich nicht aus den Augen verlieren durfte.
Also stieg ich aus, Paco stieg auch aus und sagte zu mir,
ich hätte zwei Möglichkeiten: entweder wir stiegen
beide wieder in das Taxi und würden eine tolle
Liebesnacht erleben, oder ich würde allein in mein Hotel
gehen und ihn nie wiedersehen.
In mir tobte ein fürchterlicher Kampf, schließlich
entschied ich mich dafür, Paco nett und freundlich zu
erklären, dass ich grundsätzlich nicht in der ersten
Nacht gleich mit einem Mann mitkommen würde, und wenn
das das Ende bedeute täte es mir sehr leid, da ich ihn
seeeehr attraktiv und sympathisch fände und die
Gespräche mit ihm gerne weiterführen würde...
Dann gab ich ihm ein Küßchen auf beide Wangen, drehte
mich schnell um, ehe der gierige Teil in mir überhand
nehmen konnte, und rannte fast ins Hotel hinein, ohne
mich auch nur noch einmal umzudrehen.
Drei Tage ließ er nichts von sich hören. In dieser Zeit
bereute ich meinen Entschluss, nicht mit ihm gefahren zu
sein mindestens tausend Mal, denn schließlich wäre ein
one-night-stand mit so einem supertollen Mann sicher auch
gut gewesen, und ich war so blöd gewesen ein solchen
Traumtyp abzuweisen. Obwohl ich in diesen Tagen - und
Nächten - fürchterlich mit mir haderte, blieb ich
keinesfalls im Hotel, sondern ging mit meinen Landsleuten
in diverse Shows und Discos und erwartete irgendwie
immer, dass er plötzlich auftauchen würde.
Am Abend des dritten Tages, ich sass gerade mit einigen
Landsleuten beim Abendessen im Hotelrestaurant, kam der
Manager gemessenen Schrittes auf meinen Tisch zu und bat
mich, mit ihm mitzukommen. Total erstaunt, was er wohl
wollte, sprang ich auf und lief mit ihm zur Rezeption.
Dort stand Paco! Ich traute meinen Augen kaum und freute
mich derartig, dass ich völlig undamenhaft auf ihn
losstürmte und ihn ebenso stürmisch umarmte und
küsste. Paco war so höflich, sowohl meine Umarmung, als
auch meine Küsse zu erwidern, schob mich dann aber sanft
von sich, da der Hotelmanager sich zu räuspern begann.
Paco erklärte mir, dass einer seiner Freunde heiraten
werde und er wolle mich auf diese Hochzeit mitnehmen.
Damit ich aber wisse, dass er kein Frauenräuber sei,
habe er den Manager gebeten mir mitzuteilen, dass ich
mich ihm unbesorgt anvertrauen könne, da ich 3 Tage vom
Hotel abwesend sein würde, denn die Feier swürde olange
dauern. Der Manager beeilte sich mir zu erklären, dass
Senor Cabello de Leon einer sehr guten alteingesessenen
Familie angehöre und ich ganz beruhigt mit zu der Feier
gehen könnte, da das Hotel genau wisse, wo ich mich
aufhalten würde.
Ich war total sprachlos, was Paco als Zustimmung wertete.
Er erklärte mir, ich würde nichts benötigen, auch
keine Reisetasche, wir würden alles unterwegs in Las
Palmas kaufen. Ich sagte ihm, ich müsse doch mindestens
Unterwäsche und eine Zahnbürste mitnehmen, aber er fand
das völlig überflüssig. Also rannte ich schnell in
meinen Bungalow, schloss meine Wertsachen ein, nahm
vorsichtshalber die EC-Karte mit und rannte zur Rezeption
zrück, wo Paco immer noch auf mich wartete, es war also
kein Traum....
Fortsetzung folgt!
Zusatz:
Die Geschichte ist wahr und selbsterlebt und geht auch
bis zum heutigen Tag weiter!
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| Katzis / Juli
2005 Fortsetzung zu: Wer glaubt denn
schon an Karma?
Wir
stiegen vor dem Hotel in ein Taxi und fuhren nach Las
Palmas. Dort gingen wir in eine sehr elegante Boutique.
Die Verkäuferin sah aus wie aus einem Magazin
entsprungen und alleine hätte ich mich niemals unter die
abschätzenden Blicke der Dame getraut. Aber Paco war ja
dabei. Er redete auf sie ein und ihr ehemals künstliches
Lächeln wurde immer breiter und nahezu echt. Sie
strahlte ihn schließlich richtig an, drehte sich um und
kam dann mit einer Auswahl Kleider, Dessous und
Accessoires zurück. Ich probierte alles in einer
riesigen Umkleidekabine - was für ein Luxus, wenn man an
die Umkleiden z.B. bei C&A denkt - und wäre sicher
schneller fertig gewesen, wenn Paco mir nicht ständig
"hilfreich" beim Anprobieren zur Seite
gestanden hätte! Schließlich hatten wir aber alles
zusammen, ein traumhaftes royalblaues Kleid, nach Pacos
Aussage genau zum Blau meiner Augen passend (welches, was
er nicht wusste, durch farbige Kontaktlinsen intensiviert
wurde). Wir verstauten die Einkäufe im Taxi und los ging
es zur Hochzeit seines Freundes. Dort angekommen erfuhr
ich, dass es - wie Paco mir grinsend erklärte - leider
nur ein Doppelzimmer für uns beide gäbe, aber er würde
bestimmt sehr brav sein, was ich ihm auf´s Wort glaubte!
Die Feier war toll, es gab einen jungen Musiker mit einer
sagenhaften Stimme, bei der Mann Gänsehaut bekam, der
nicht nur moderne Lieder sang, sondern auch spanische
Volkslieder, bei ihm klang es einfach alles sehr gut. Die
Feier zog sich hin bis in die frühen Morgenstunden, wir
tanzten, tranken, lachten, es war eine super Stimmung.
Gegen 4 Uhr früh schlief ein kleines süsses Mädchen
auf meinem Schoss ein. Paco machte sofort mindestens
tausend Fotos und behauptete mit glühendem Blick, das
wir beide ein sehr schönes Bild abgäben...
Irgendwann in dieser Nach, bzw. am Morgen landeten wir
dann im Zimmer. Es war eine traumhaft schöne Nacht, da
Paco ein sehr erfahrener, einfühlsamer und sehr guter
Liebhaber ist. Die Hochzeitsfeier dauerte 3 Tage und ich
bekam nicht viel Schlaf in dieser Zeit...
Am Nachmittag des 3. Tages fuhren wir zurück und direkt
zu Pacos Appartment. Von dem Moment an trennten wir uns
nicht mehr bis zum Ende meines Urlaubs. Ich sah mein
Hotel nur, wenn Paco in den Laden musste und in dieser
Zeit versuchte ich etwas Schlaf nachzuholen.
Am Tag meiner Abreise fuhr ich natürlich nicht mit dem
Transferbus, sondern wurde von Paco zum Flughafen
gebracht. Adressen und Telefonnummern hatten wir schon
ausgetauscht und verabredet, dass ich im Juni
wiederkommen würde.
Fortsetzung folgt!
Zusatz:
Die Geschichte ist wahr und selbsterlebt und geht auch
bis zum heutigen Tag weiter!
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