| Angel 3 / Januar
2006 Wie kann das sein?
7
Monate. Ganze 7 Monate sind vergangen, seitdem wir uns
das letzte mal über das Handy gesprochen haben. Du
hattest mal wieder aufgelegt und mich damit zum 1000x
abgewiesen und verletzt. Ich frage mich so oft, ob ich
dich noch liebe, und weißt du was? Ich weiss die Antwort
nicht. Wahrscheinlich ein Teil von mir tut das noch. Aber
ohne zu wissen WARUM!
Ich vermisse Dich immer noch, so oder so hast du mir eine
Zeit lang, wo es schwierig für mich war, Kraft gegeben -
Kraft weiter zu machen. Egal ob es gute oder schlechte
Momente zwischen uns gab. Aber die schlechten Momente
haben mich vergiftet. Irgendwann ist man nicht mehr
bereit zu vergessen oder zu verzeihen und das baut keine
Brücken sondern im Gegenteil - Mauern. Und Mauern sind
wie Gefängnisse. Es ist viel passiert zwischen uns.
Ich weiss nicht wo du bist, was du machst. Ob es dir gut
geht, keine Ahnnung. Wollte ich wirklich so weit kommen?
Schon ist es Anfang 2006 und ehrlich gesagt, habe ich
immer noch auf einen Anruf gewartet, von Dir. Es kam
nichts. Ich weiss nicht, ob ich darüber glücklich sein
soll oder nicht! Dieses Gefühlschaos.......
Vielleicht ist es besser so, denn ich weiss nicht, wie
ich reagieren würde. Ich glaube, ich habe immer noch
Gefühle übrig für Dich, irgendwo tief in mir. Ich
träume aber nicht mehr so oft von dir wie früher. Das
vermisse ich. Ich vermisse dein Gesicht, wenn ich Dich
nach langen Tagen nicht gesehen habe. Vermisse dein
Lächeln.
Du warst mein Traummann. Denkst du überhaupt noch an
mich? Es ist Dir wahrscheinlich auch recht, dass alles so
gekommen ist, wie es gekommen ist. Mir die kalte Schulter
zu zeigen war immer Deine große Stärke. Ja, ich habe
eine Trennung durchgezogen mit all meiner Kraft und der
festen Überzeugung, dass es das Richtige war für uns
beide. Zwei Menschen können nichts dafür, dass sie
nicht zueinander passen und Gott weiss, wir haben beide
Fehler gemacht. In einer Sache die schon von vornherein
kompliziert war.
Ich erinnere mich an die Fahrten zu dir. Das Herzklopfen,
die Aufregung, den Sex, Deine Wohnung. Es war fast jedes
mal Magie pur. Demnächst möchte ich wieder Dein altes
Geschäft besuchen. Einfach so, um mich an alte Zeiten zu
erinnern.
Eins möchte ich noch. Eines Tages aufzuwachen, ohne an
Dich denken zu müssen. Warum werden wir wohl verletzt
von den Menschen, die wir am meisten lieben? Es ist schon
hart und ungerecht, wenn unsere Liebe zu einer Person NIE
erwidert wird. Ist das alles eine Illusion, hoffnungslose
Träumerei? Aber siehst Du denn nicht - ich konnte nicht
mehr Dein Fußabtretter sein!!
Ich möchte endlich frei mal "atmen" können
ohne Deine Erinnerung, die mich teilweise jeden Tag
quält. Gibt es denn dazu kein Gegenmittel? Warum kann
man sich nicht einfach "entlieben" und alles
hinter sich lassen?? Einfach vergessen. Gott weiss, ich
versuche Dich noch loszulassen.....
Warum muss man für die Liebe alles geben, um letzten
Endes nichts dafür zu bekommen? In unserem Fall habe ich
kein einziges Mal von Dir gehört, dass du mich liebst.
Du hast nur genommen. Aber man kann nicht immer geben.
Man möchte auch was zurückbekommen. Auch das ist ein
Naturgesetz.
Ich habe Dir in diesen 3 Jahren so viel geschrieben.
Über mich und meine Gefühle. Ich hoffe, du hast einiges
davon verstanden, und einiges daraus gelernt, obwohl
meine Liebe zu viel für Dich war. Du hattest und hast
immer noch andere Pläne. In dein Schema habe ich nie
wirklich rein gepasst.
7 Monate nach dieser Trennung, bin ich immer noch
verbittert. Manchmal hasse ich Dich sogar. Wie kann das
bloß sein. Ist Zeit wirklich die beste Medizin gegen
Liebeskummer? Wenn ja, wie lange muss ich noch warten,
bis es vorbei ist??? Und ist es jemals vorbei?
Frohes Neues Jahr! Leb' wohl - egal wo Du bist. Vor allem
hoffe ich, dass Du von Liebe umgeben bist und dass Du
glücklich bist.
Grüsse,
Angel 3
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| Hoffen / email / Januar
2006 Ich liebe dich!
Lieber
Matthias,
Ich bin traurig, denn Du kannst Dich einfach nicht für
mich entscheiden. Du sagst Du hast Gefühle für mich,
doch Du handelst nicht danach. Du schläfst mit mir, Du
stößt mich weg. Du besuchst mich und ich darf Dich
nicht anfassen. Ich bin so verwirrt und irritiert.
Jetzt ist auch noch Dein Sohn geboren, von einer Frau,
die Du nicht liebst. Ein Ausrutscher. Wäre der Kontakt
zu mir doch nie zwei Monate abgebrochen.
Ich liebe Dich und möchte für Dich da sein. Wenn Du
mich doch nur lassen würdest.
Wann wirst Du nur endlich zu mir finden?
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| Svenja / Januar
2006 Nein
Vor fast
5 Jahren sah ich dich zum ersten Mal.. seither ist mein
Leben nicht mehr was es einmal war. Und wird es nie
wieder sein. Ich liebe dich, liebte dich vom ersten
Augenblick. Ich wusste nicht wer du warst, kannte nicht
einmal deinen Namen.. und doch.. ich liebte dich. Ganz
egal was ich tat, was ich tu, um dich zu vergessen, über
dich hinwegzukommen - nein, es hat keinen Sinn. Ich habe
erfahren wie die Liebe schmeckt, wie sie schmerzt, wie
sie keimt, wie sie von mir Besitz ergreift. Lange hoffte
ich mit ihm glücklich zu werden oder dass ein anderer
mich erlöst, dass ich einen anderen lieben kann. Aber
nichts funktionert. Ich ging dir monatelang aus dem Weg,
dann zog es mich zurück zu dir und als ich fast schon
selbst glaubte geheilt zu sein, reichte ein Blick in
deine Augen und der Blick sagte mir "Nein".
So lange Zeit nur dich im Herzen, so viele Jahre voller
Schmerzen. Du wolltest mich, doch nur für's Bett, dafür
war ich mir zu schade. Doch gab es manchen Augenblick wo
ich mir wünschte, ich hätte mich darauf eingelassen,
mich so weit gedemütigt für dich, vielleicht.. wer
weiss.. wäre es anders gekommen.. Meine Liebe kennt
keinen Stolz. Schon lange nicht mehr. Nun sind wir nach
langer Zeit der Streitereien endlich so etwas wie Freunde
geworden. Aber weisst du warum das gut geht? Weil ich
mich jedesmal zusammenreisse um in deiner Gegenwart nicht
durchzudrehen, um dich nicht ganz zu verlieren. Viel
Beherrschung ist dafür nötig, verdammt viel.. Und nun
bist du schon über ein Jahr bei ihr.. und ihr bekommt
ein Baby. Und du sagst mir wie es heissen wird, ohne zu
ahnen, was in mir vorgeht, plauderst du mit mir über
eure Zukunft. Und ich bin bei dir, so wie immer. Ich habe
gesagt, dass ich dich immer lieben werde. Ich habe
gesagt, dass ich immer für dich da sein werde. Ich habe
gesagt, ich will dir eine gute Freundin sein. Ich will
dass du glücklich bist. Dein Lachen allein lässt mich
alle Qual vergessen, lässt auch mich glücklich sein.
Und so höre ich dir zu, lächle und bin still. Ich kann
es dir nicht sagen, ich darf es nicht.
Der Stern, nach dir benannt, ist mein einziger Trost wenn
es gar nicht mehr gehen will. Und dann schaffe ich es
doch wieder, immer wieder.
Bis bald mein Herzensschöner, mein Einziger. Bis bald,
ich bin still, weil ich niemandem weh tun will. Ich
wünsche mir, dass du glücklich wirst und mit ihr die
Familie haben wirst, die du früher nie hattest. Die
Familie die ich dir gerne gewesen wäre, die
Geborgenheit, dich ich dir gerne gegeben hätte.
Doch das liegt nicht mehr in meinen Händen. Ich kann nur
sagen, wie so oft: Ich bin immer für dich da.
Zusatz:
Das ist mein Leben.
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