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Oktober 2008 Der gewünschte
Liebesbrief
Mein
Freund,
Wenn du diese Zeilen in deinen Händen hältst, dann
werden deine Gedanken bei mir gelandet sein. Spürst du
die Sehnsucht? Spürst du die Liebe? Dieses tiefe
Gefühl, mit dem ich diesen Brief geschrieben habe?
Liebe...
Kannst du sie spüren, so wie ich? Spürst du die innere
Wärme, die durch den Körper fliesst? Ein ganz
wunderbares Gefühl.
Ich kann dich jetzt gerade vor mir sehen, mein Freund.
Ich sehe deinen Blick über diese Zeilen huschen, ich
sehe die Wärme und die Zuneigung in deinen Augen. Auch
sehe ich das leichte Lächeln, welches deine Lippen
umspielt und mir entgeht nicht, wie sich deine Augen kurz
schliessen, um einen Moment später mit einer intensiven
Zärtlichkeit auf dieses Papier zu sehen. Diesen
wundervollen Gedanken, diese Vorstellung, kann ich so
leicht nicht wieder abschütteln.
Aber weißt du, was in diesem Moment das
überwältigenste Gefühl ist? Das Wissen, dass du bei
mir bist. In dieser Sekunde liegst du keine zwei Meter
hinter mir im Bett, nur eine dünne Holzwand trennt und
voneinander. Ich habe eine Kerze entzündet, nachdem ich
mich aus dem gemeinsamen Bett geschlichen habe. Du hast
dich nicht bewegt. Dein Schlaf scheint tief zu sein.
Unseren Schlafbereich habe ich nicht sofort verlassen,
dafür war dieser Augenblick viel zu wertvoll. Selbst in
der Nacht, wenn dein leises, entspanntes Atmen die Stille
durchbricht, bist du ein wunderschöner Mann. Wie du so
daliegst...
Dein Kopf ruht seitlich auf deiner Hand, die Decke hast
du bis knapp zur Hüfte zurückgeschlagen, dein Brustkorb
hebt und senkt sich gleichmässig. Sanft umschmeichelt
das schwache Licht der Strassenlaterne diesen friedlichen
Anblick.
Wie gerne würde ich dich jetzt berühren, mit meinen
Fingern über deine warme Haut streicheln - nur, um zu
spüren, dass dieser Frieden, dieser wertvolle
Augenblick, real ist. Doch ich wage es nicht. Ich möchte
deinen Schlaf nicht stören. Denn so tief dieser auch
sein mag, so spürst du doch nicht selten meine Unruhe,
meine Bewegungen. Wie oft wurde ich schon nachts wach und
spürte genau dann, wie sich dein Arm um mich legte und
ich die beruhigende Wärme deines Körpers spüren
durfte?
Immer wieder sagst du mir, wie schön es ist, wenn ich
meinen Arm um deine Taille lege, mich an deinen Rücken
kuschle und wir in dieser Position dann einschlafen. Aber
ebenso geniesse ich die Momente in der Nacht, in der du
dasselbe tust, wenn auch unbewusst. Eigentlich ist es ein
kleines Kunstwerk, dass ich mich aus dem Bett schleichen
konnte, ohne dich zu wecken. Du solltest dich mit meinen
Augen sehen, mein Freund. Du solltest dieses
unbeschreibliche Gefühl erleben, welches ein stilles
Lächeln auf meine Lippen zaubert und meinen Blick weich
werden lässt.
Die Flamme flackert leicht und holt meine Gedanken wieder
zu diesem Brief zurück. Und während ich im unruhigen
Schein der Kerze den Stift über das Papier wandern
lasse, sehe ich so viele unserer gemeinsamen Momente vor
meinen Augen erscheinen.
... unser erster Kuss, die nächtlichen Spaziergänge,
die wohlige Nähe, die knisternde Spannung in der Luft,
unsere
heimlichen Treffen, unser spätes Eingestehen der
jeweiligen Gefühle, die vergeblichen Abstandsversuche,
die nachfolgenden gemeinsamen Stunden, die versuchte
Trennung, der Schmerz, dann endlich die Erkenntnis, wie
tief
unsere Gefühle bereits schon sind, unsere jetzige
gemeinsame Zeit...
Mein Freund...
Wie habe ich einen Mann wie dich verdient? Dies frage ich
mich immer wieder. Hätte ich dich wirklich aufgeben
können? Nein!
Nein.. dies hätte ich bestimmt nicht gekonnt.
Dieser stille "Kampf" um dich war mit vielen
Schmerzen verbunden, brachte einiges an Leid mit sich...
aber ich würde dies immer wieder auf mich nehmen.
Wie sagte ich einst?
"Du bist mir jedes Hoch und jedes Tief im Leben
wert."
Ich würde diesen Kampf immer wieder wagen... immer
wieder. Denn die Belohnung, die ich dafür erhalte, ist
das Wunderbarste, was es überhaupt geben kann. Deine
Liebe. Deine unglaubliche Liebe. Gesten. Worte. Küsse.
Umarmungen. Nähe. Wärme.
Du zeigst es mir so oft, so intensiv.
... Du bist mein Herz, meine Seele, mein Sein...
Mein Freund, ohne dich bin ich nur noch ein halber
Mensch. Du bist das Strahlen in meinem Leben, das Wunder
meines Glücks. An deiner Seite bin ich der glücklichste
Mensch auf diesem Planeten.
Und auch wenn zwei Meter hinter mir liegst oder einmal
weit von mir entfernt sein solltest, so bist du mir doch
nah.
Du bist mir nah, weil ich dich in meinem Herzen trage.
Deine Liebe. Dein Lächeln. Deine Wärme. Deine Blicke.
Deine Zärtlichkeit. Unsere kleinen Wunder des Alltags.
Und mit diesem Wissen entfaltet jeder noch so graue Tag
seine Farbenvielfalt.
Ich werde das Licht der Kerze nun löschen, werde diesen
Brief zur Seite legen und mich erheben.
Ein Lächeln wird über meine Lippen gleiten.
Zufrieden über das Geschriebene, aber auch wissend, dass
es Dinge gibt, für die sich keine Worte finden lassen.
Doch wenn du deine Augen schliesst, deine Gedanken bei
mir verweilen lässt und die Welle der Zärtlichkeit
spürst, die ich dir in diesem Moment zukommen lasse, so
wirst du wissen, von welchen Gefühlen ich spreche,
welche Kleinigkeiten des Lebens, welche Augenblicke,
welche kleinen Wunder.
Still und leise werde ich nun unseren Schlafbereich
betreten. Ich werde den wundervollen Anblick, wie du so
daliegst, tief in mein Herz aufnehmen. Und ich werde es
geniessen... Eine Liebe die so unfassbar ist. Manchmal
ist es so schwer zu begreifen. Aber es ist wahr... Du
bist an meiner Seite, liegst gerade jetzt in diesem Bett.
Wenn du wach wärst, würde mir dein schelmisches
Lächeln entgegenstrahlen und deine Hände würden mich
zu dir ziehen.
... Und so gleite ich zu dir hinab, schleiche mich
vorsichtig wieder zu dir unter die Decke, umfasse deinen
warmen Körper und kuschle mich an dich. Im Halbschlaf
wirst du etwas murmeln, deine Hände werden nach mir
tasten und ein leichtes Lächeln wird sich auf deine
Lippen legen, wenn du findest, was du gesucht hast. Einen
letzten Moment werde ich in dieser Nacht mit meinen Augen
deinen Anblick aufnehmen, ehe ich dir einen zarten Kuss
auf die Schulter geben werde und mein Kopf neben dir auf
das Kissen sinken lasse. Doch in dieser Nacht werde ich
eines ganz genau wissen: "Ich bin zu Hause."
... weil ich dich liebe, mein Freund.
Und wenn du diese Zeilen liest, so sollst du dies wissen.
Du sollst wissen, dass meine Gedanken bei dir sind - egal
wo du bist. Und du sollst wissen, dass ich dich liebe.
Dass ich dich mehr liebe, als ich Worte finden kann..
Mehr, als ich es jemals für möglich hielt. Du bist das
Beste, was mir je passiert ist! ...
Ich liebe dich, mein Freund...
Zusatz:
Dieser Liebesbrief war ein gewünschter Reisebegleiter
nach Island und entstand in der Zeit, in der unsere
Beziehung endlich die Heimlichkeit hinter sich lassen
konnte.
Die Geschehnisse sind also selbst erlebt...
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| Träne21 / Oktober
2008 Für meinen Schatz
Mein
lieber Schatz,
ich bin so glücklich dass ich dich hab. Du bist das
Beste was mir und meiner Tochter (Mary) passieren konnte.
Ein Leben ohne dich kann und will ich mir nicht mehr
vorstellen, es ist so schön bei dir zu sein, jede
Sekunde dich ich nicht bei dir sein kann ist eine Qual.
Du machst mich so glücklich. Ich bin stolz, mit dir
verlobt zu sein, ich freu mich schon darauf, dich als
Mann an meiner Seite zu haben. Ich weiß dass du ein
guter Papa für meine Tochter (Mary) bist und unserer
Kinder sein wirst. Für nichts und niemanden würde ich
dir jemanals wieder hergeben. Du solltest wissen, ich
werd dich immer lieben, selbst nach meinem Tod werd ich
dich noch lieben.
Rico, ich liebe dich, Kuss.
Zusatz:
Rico ist die Liebe meines Lebens, ich wünsche euch, dass
ihr sie auch findet, falls ihr sie noch nicht gefunden
habt. Wenn ihr jemanden liebt dann zeigt das auch, habt
keine keine Angst vor euren Gefühlen.
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