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Liebesgeschichten

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Hele / Oktober 2012

Der erste Kuss

Es war ein ganz normaler Samstagabend, sie stand am Fenster und dachte mal wieder an ihn, sie war leider die letze Woche krank gewesen und hat ihn nicht gesehen. Aber morgen hatten sie ein Date und sie freute sich so sehr, dass sie nicht einschlafen konnte, obwohl alles vorbereitet war. Sie hat sich ein Outfit zusammen gestellt und das perfekte Make-up, aber was wäre wenn sie etwas Falsches sagt, würde er dann nichts mehr von ihr wollen ?? Sie stellte sich die ganze Zeit solche Fragen und irgendwann legte sie sich ins Bett und schlief ein.

Am nächsten Morgen zog sie sich an, schminkte sich und legte Parfüm auf und er stand dann überpünktlich vor ihrer Tür um sie abzuholen. Sie liefen ein bisschen durch die Stadt.
Gegen Abend setzen sie sich in ein Restaurant und aßen etwas und er war total witzig. Sie hatten beide total Spaß. Als er sie dann nach Hause brachte und sie dann beide vor ihrer Haustür standen sagte er: 'ich mag dich wirklich sehr'.
Darauf antwortete sie: 'ich dich auch'
Er küsste sie darauf - die Lippen trafen sich zärtlich und es war total romantisch ...
In dieser Nacht träumte sie nur von ihm. :***

Zusatz: erfunden - würde ich aber gerne mal erleben

Jasmin / Oktober 2012

Hass, Neid und Eifersucht brachten mir meinen Traummann

Um mich abzulenken, saß ich am Rechner. Bei Facebook schrieb ich mit Freunden.
Dann erhielt ich von einem mir Fremden eine Nachricht. Seine Ansprache war zwar höflich, trotzdem hatte ich ein ungutes Gefühl. Doch auch auf seinem Profil und Fotos war er mir weiterhin unbekannt. Also antwortete ich ihm.
Nach dem Austausch von Nettigkeiten fragte ihn, ob wir uns kennen und was er der Grund seines Anschreibens ist.

Darauf fragte er mich, ob ich die Schwester von Sandy sei.
*Oh, nein!*, schoß es durch meinen Kopf.
Dann erzählte er mir, was ich getan haben soll.
Sprachlos, aber auch wütend las ich, was er mir schrieb.
Ich habe bei meiner Schwester meine Schulden zu bezahlen, sonst müsse sie in den Knast. Ich hätte Sachen auf ihren Namen bestellt, würde mich nicht um meine Kinder kümmern usw. Ihr Hass auf mich übertraf wiedermal alles.
Dummerweise gab er ihr das Geld. Doch damit ging sie sich neue Sachen kaufen und postete sich bei Facebook mit ihrem neuen Look. Das hat ihn zu mir geführt.
Um das alles zu klären, trafen wir uns, denn ich hatte auch Fragen an ihn.
Wir sahen uns und die ersten Schmetterlinge im Bauch wurden munter. Da ich aber in einer Beziehung war, ignorierte ich sie. Alles, was er an Nachrichten hatte, zeigte er mir. Wir unterhielten uns über alles und wollten in Kontakt bleiben.
In der Familie gab es wegen dieser Lügen meiner Schwester sehr viel Ärger.
Mir war die Situation zu kompliziert und schweren Herzens brach ich den Kontakt zu ihm ab. Doch seine Handynummern behielt ich.
Etwa 4 Monate nach dem Ende meiner Beziehung rief ich ihn einfach an und fragte ihn, wie es ihm geht. Wir unterhielten uns. Bös war er mir, weil ich mich erst 4 Monate später bei ihm gemeldet habe.
Auf seine Art und Weise steht er mir seitdem sehr hilfreich zur Seite.

Zusatz: Wahre Geschichte

Joo's / Februar 2013

Alle guten Dinge sind 3

Meine beste Freundin und ich fuhren an einem wunderschönen Sommermorgen in's Schwimmbad. Dort traf ich viele andere meiner Freunde und wir hatten viel Spaß. Eine gute Freundin von mir war mit ihrem Freund da und musste ihn mir unbedingt vorstellen. Wir verstanden und von Anfang an richtig gut. Nach einiger Zeit musste es ja dazu kommen das die beiden sich trennten und ich blöde Kuh etwas mit ihm anfing. Erst wollte ich gar nicht, aber hab mich dann doch in ihn verliebt. Wir waren nicht lange zusammen. Doch ohne einander hielten wir es auch nicht lange aus. Also waren wir dann wieder zusammen. Wir waren sehr glücklich, bis ich in den Urlaub fuhr und er zur selben Zeit auch. Als wir beide uns dann wieder sahen hielt die Freude sich in Grenzen. Ich war mir unsicher ob ich ihn noch liebte da ich gemerkt hatte das ich ihn irgendwie nicht vermisst hatte. Als ehrlicher Mensch habe ich ihm das
erzählt. Er sagte zu mir er müsste mir etwas beichten. Er ist mir fremd gegangen. Also es war wieder mal aus.
Nach ein paar Wochen fingen wir wieder an zu schreiben, reden usw. Er hatte mich nicht aufgehört zu lieben und erklärte mir das er sie nur geküsst hätte. Ich glaubte ihm. Doch was machte er hinter meinem Rücken ? Er verarscht ein Mädchen der er gesagt hätte er würde sie lieben. Ich habe nur zu ihm gesagt dass er mich endgültig vergessen soll und ich das nicht ok fand.
Kaum war ich also nicht mehr interessant, holte er sich die nächste und wickelte sich die um den Finger. Das nehme ich ihm bis heute noch übel!
Was für ein Arsch kann man sein ?
Wir wären fast ein drittes mal zusammen gekommen.. Ja- ist klar- alle guten Dinge sind 3! Man merkt's.

Ruby Ranitzki / Februar 2013

Anna und die Liebe

Um Anna bildete sich eine Traube alter Bewunderinnen und Bewunderer. Wie früher war sie das Gravitationszentrum, sie lachte auf ihre gewinnende Art, und wenn jemand einen gelungenen Scherz machte, neigte sieihren vollkommenen Kopf sachte in Richtung der Person, die gerade ihre Gunst erringen konnte. Unversehens geriet man in ihren Sog, wollte Teil der glücklichen Truppe sein, die sich um sie herum etablierte. Anna ließ ihren Blick prüfend wandern, schaute immer mal hierhin und mal dorthin, als sei sie noch unentschlossen, wo sie sich am besten amüsieren würde. Die Frauen würdigten ihre Schönheit mit Überzeugung. Hier war eine griechische Göttin, mit zarten Schultern und doch berstend vor Energie und Stärke, mit dickem schwarzem wehendem Haar, das einen überzeugenden Rahmen für ihr strahlend schönes Gesicht bildete.
Fast schwarze Augen, hohe Backenknochen, ein sehr sinnlicher Mund – was wollte man dem entgegensetzen außer einem begeisterten Lob? Anna war das, was man sich höchstens für ein anderes Leben wünschen konnte, wenn man eine Frau war. Und das, was man sich für dieses Leben wünschte, wenn man ein Mann war. Anna war mehr denn je eine Traumgestalt, in deren Dunstkreis das Leben wunderbar zu werden versprach.
So ähnlich sah das auch Holger. Er dachte etwas prosaischer, dachte an ihre wohl proportionierten Brüste, die sich unter dem Kleid allzu verführerisch abzeichneten, und wie er sie kneten würde, wenn seine Zeit gekommen wäre. Er verachtete auch nicht im Mindesten ihre Beine, die trotz Annas zierlicher Gestalt eine imponierende Länge hatten und geradewegs unter ihren leicht wehenden Rockschößen hin zu seinem Ziel führten. Eigentlich stand er genauso da wie die anderen, die gewöhnlichen Männer, und bewunderte sie. Das war leicht entwürdigend und unangemessen für ihn, also nahm er Anna schnell zur Seite.
„Lass uns spazieren gehen“, schlug er vor, „dann können wir uns in Ruhe unterhalten.“

Zusatz: Dies ist ein Ausschnitt aus meinem Roman "Alles ist so verdammt wunderbar!"

Lady / April 2013

Schicksal

Ein Mädchen das sehr lang schon vergeben war, doch nie wirklich glücklich war, lernte einen Jungen kennen, der ihr bei dem ersten Gespräch ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Der ihr das Gefühl gab, etwas Besonderes zu sein.
Er machte ihr Komplimente, so trafen sie sich heimlich. Das Mädchen merkte, dass sie häufig an ihn denken musste. So beschloss sie, sich eine Weile nicht mit ihm zu treffen, weil sie Angst hatte, dass sie vor soviel Glück ihre Liebe vergisst.
Doch das Gefühl, ihn zu sehen war so stark, dass sie sich fragte, ob sie ihren Freund noch liebt.
Er war genau das Gegenteil von diesem sympathischen Jungen. Sie spürte jedesmal dieses Kribbeln im Herzen, wenn sie an ihn dachte.
Doch dann hat sie auf ihren Verstand gehört. Sie blieb bei ihrem Freund und liess ihr Herz schweigen und erfrieren.

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