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Queen of Tears / email / Juni 2004

>>> jeden Tag das gleiche Ritual <<<

Wie in jedem Märchen fange ich auch mit den besagten schönen Worten an:
ES WAR EINMAL...
...eine junge Frau - zu müde und geschafft von den wenigen Höhen und großen und langen Tiefen des Lebens. Tag ein und Tag aus existierte sie nur für ihren kleinen Sohn. Sie hatte im Leben gelernt zurückzustecken und es war deshalb für sie keine Kunst, dem Kleinen alles zu geben und selber zu verzichten. Die Unzufriedenheit ließ sie manchmal bestimmt nicht einfach sein, anderen Menschen gegenüber, aber auch das nahm sie gelassen hin - lieber austeilen, als wieder am Boden zu sein und sich treten zu lassen. Zu viel hatte sie in ihrem Dasein auf der Erde eingesteckt: Prügel, Demut, Hass, Betrug von denen die sie liebte. Nie wieder wollte sie sich verlieren. Innere Stärke und Gleichgültigkeit mischten sich mit der Liebe, die sie nur noch für Ihren Sohn empfand.

Eines Tages begegnete sie auf einem ihrer langen und einsamen Spaziergänge mit ihrem Sohn einem kleinen Jungen. Der kleine Junge war mit seinem Vater draußen in der Sonne spielen, die Luft war erfüllt von Kinderlachen. Ihr Sohn schaute neugierig zu den Beiden und sie ermunterte ihn, spielen zu gehen. Die Kinder rasten über Wiesen und fuhren mit ihren kleinen Autos wie verrückt durch die Gegend und der junge Mann und sie unterhielten sich etwas. Sie empfand ihn als sehr angenehme Gesellschaft und war überglücklich, die Freude in den Augen ihres Sohnes zu sehen, jemanden zum Spielen zu haben, mit dem er sich so verstand - so kam es, dass man sich verabredete, sich den nächsten Tag wieder zu treffen.
Da alles wunderbar klappte und man sich sehr gut verstand, lag es irgendwann an der Tagesordnung, sich morgens nach dem Aufstehen zu treffen, damit die Kinder spielen konnten.Da er von der Mutter seines Sohnes getrennt lebte und jedes zweite Wochenende sein Kind bei sich hatte, waren da auch Tage an denen man sich nicht sah - erstaunt stellte sie irgendwann fest, dass er ihr fehlte. Sie schob die Gedanken bei Seite und schüttelte energisch den Kopf. Durch Mittel der modernen Kommunikation hatte man aber auch an den besagten Wochenenden Kontakt, wenn dieser auch aus Messengern und Internet bestand. Im Internet war alles so leicht, man blödelte rum und kuschelte im Chat - die Leere, die neben allem in ihr herrschte, wurde ihr wieder bewusst. Es gab mehr im Leben - was sie verdrängt hatte, kam Stück für Stück zum Vorschein.

Eines Abends am PC kam das Gespräch auf das Thema einer Übernachtung bei ihm - sie entschloss sich einzuwilligen und mit ihrem Sohn eine Nacht bei ihm zu verbringen, so schwer konnte das ja nicht sein und sie würde endlich wissen, was mit dem Chaos ihrer Gefühle los war.
Der Tag kam und sie fuhr mit ihrem Sohn zu ihm. Unsicher und aufgewühlt fühlte sie sich - bei seinem Anblick schlug ihr Herz schneller - sie rief sich zur Ruhe und verdrängte energisch diese Gedanken. Sie hatte Vorstellungen wie ihr Leben laufen sollte: keine enge Beziehung mehr, kein ständiges Zusammensein, keine gemeinsame Wohnung - wenn auch ein gegenseitiges Übernachten in Betracht kommen würde - einfach keine Verpflichtungen, keinen Stress und keinen Streit (was Beziehungen - so gut wie sie sind - immer mit sich bringen). Und doch machte seine Nähe sie nervös und so unsicher - zu gerne wollte sie die Hände ausstrecken um ihn zu berühren, seine Haut unter ihren Händen spüren.

Der Abend kam und ihr Sohn war bereit ins Land der Träume zu gleiten. Der junge Mann bereitete aus Matratzen ein großes Bett vor und sie kuschelte sich mit ihrem Sohn in die weichen Kissen - wenige Minuten später schlummerte der Kleine selig. Ihr Herz klopfte wieder wie verrückt, als der junge Mann sich neben sie legte - sie schaute ihn nicht an, hatte Angst ihre Augen würden verraten, was sie dachte. Beide folgten dem Geschehen im Fernsehen, sie zitterte innerlich und zwang sich zur Ruhe. Sie drehte sich ihm zu - den Blick weiter auf den Fernseher geheftet - das Geschehen dort bekam sie kaum noch mit, sie war sich seiner Nähe zu bewusst. Die Arme etwas unter dem Kopf, berührte eine ihrer Hände die seine. Das Gefühl, das sie bei dieser Berührung empfand, ist unbeschreiblich - alles an und in ihr sehnte sich danach, ihn zu berühren und zu spüren. So kam man sich ganz langsam Stück für Stück näher, eine Hand folgte der anderen, sachtes Streicheln der Hände, dann irgendwann der erste Kuß - ihr Herz klopfte bis zum Hals. Das Gefühl, seine Lippen auf ihren zu spüren, brachte sie fast um den Verstand - sie wollte ihn so sehr. Gesteuert von der Sehnsucht nach ihm, kam eins zum anderen - die Erde drehte sich unter ihr, ihr ganzer Körper zitterte, als sie ihn in sich spürte.
Am nächsten Morgen erwachte sie durch das Rufen ihres Sohnes in den Armen des Mannes, der ihr die letzte Nacht so versüßt hatte. Lange betrachtete sie ihn, als er schlief. Ihr Sohn lächelte sie verschmitzt an - schon lange war sie nicht mehr so glücklich gewesen. So langsam erwachte er auch aus seinem Schlaf, er lächelte sie an. Der Tag begann, man kuschelte etwas und redete. Beide stellten fest, dass sie, was Beziehungen angeht, gleich dachten und das erleichterte die Situation. Etwas später fuhr er sie und ihren Sohn nach Hause - es gab noch einen Kuß und dann war er weg. Lange dachte sie noch über ihn und die vergangene Nacht nach: war es richtig, was passiert war? Was sagten ihre Gefühle wegen ihm? Eines wusste sie 100%: sie würde das, was passiert war, nie bereuen und sie würde es genießen, solange es ging. Über ihre Gefühle wollte sie im Moment gar nicht weiter nachdenken.
Als man sich am nächsten Morgen traf, war alles wie immer - die Kinder spielten und der junge Mann und sie redeten.
Zu gerne hätte sie ihn berührt, sie traute sich kaum, ihm in die Augen zu sehen.

Zusatz: >>>einfach ein offenes Ende - mal sehen wie das Leben es weiter schreibt<<<

SweetGirl / email / Juni 2004

War dieser Kuss es wert?

über unsre liebe kam ich einst hinweg, bis ich dich dann wieder sah, an jenem abend verstanden wir uns sehr..
ich wusste, das wird noch mehr, doch war es das wert? war es das wert ihn einst das 2te mal lieben zu müssen.. ich entschied mich für ja, das war mir schon länger klar.
Doch musst ich einst die erfahrung machen, dass es diesmal das falsche war!
nach unserem kuss.. war ich verliebt.. man hat gehört und hat geflüstert.. dass du was wolltest von mir! doch gabst du mir deine nummer nicht und ich traute mich darauf nicht mehr und weg warst du..
gesehen hab ich dich nimmer mehr..
du wohnst weit weg und ich kann dich erst ab juli sehen...
ich stehe ich hier so ganz allein und bin verliebt und ganz allein..
da fragt man sich ..
war es das wert?

Zusatz: Diese Geschichte handelt von mir! ich mache das gerade durch es ist kein schönes gefühl! ich wollte, dass ihr wisst, wie ich mich fühle und ihr beim nächsten mal genauer nachdenkt!

Sibel / Juni 2004

Meine lange Liebe

Es bagann, als ich Ihn als erstes Mal sah, erst hasste ich Ihn, aber nach einer Zeit da verliebte ich mich in Ihn. Er arbeitete bei uns im Laden, er war etwas älter als ich (4 Jahre), das machte für Ihn viel aus, aber für mich nicht. Immer wenn ich Ihn sah, langte es mir, aber jetzt nach 1 1/2 Jahren weiss ich, dass mir das nicht reicht, denn ich sehe Ihn nicht mehr, Er arbeitet auch nicht mehr bei uns. Eines Tages, als ich zu meiner Oma zu Besuch ging, wusste ich nicht, was mich erwartet. Meine Tante sagte, dass er wieder in den Laden kam und das sehr oft, das gefiel mir natürlich - aber reichen tut es nicht, das muss ich wohl sagen.
Meine Liebe ist zu Ihm sehr gross. Ich liebe Ihn so sehr, dass ich mich selber vergass. Ich fragte mich, wer bin ich geworden, was ist passiert? Damals wusste ich es nicht. Aber jetzt erkenne ich mich und weiss, warum ich so war, denn die Liebe macht blind und ich war blind. Jetzt sitze ich hier und warte, bis er kommt und sich mir öffnet Und er wird sich mir öffnen, denn er liebt mich auch, sonst wäre er nicht noch einmal hierher gekommen.
Er liebt mich und ich Ihn, aber er traut sich nicht, weil er Angst vor einer Bindung hat.
Aber jetzt wird sich alles ändern.

Ich danke jedem, der meine Geschichte liest.
Danke Sibel

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