| Moongirl / email /
Oktober 2004 Ein ganz normaler Tag?!?
Eigentlich
war es ein ganz normaler Tag Anfang Herbst. Nicht
besonders warm, aber auch nicht total kalt. Sie liebte
den Herbst mit all seinen bunten Blättern und dem
kühlen Wind, der ihr schon des öfteren die Haare
zerzaust hatte. Heute war eine Exkursion angesetzt und
sie fuhr mit ihrer Klasse in ein Museum, was sie nicht
sonderlich interessierte. Jedenfalls hatte sie ihre
Mitschüler, Freundinnen und ihre Lehrerin am Bahnhof
getroffen und nun wollten sie alle zusammen mit bis zu
der besagten Ausstellung fahren. Der Bus kam, sie stiegen
ein, alles lief nach Plan. Es war ein bisschen voll und
darum musste sie sich vorne in dem Fahrzeug hinstellen,
Sitzplätze gab es keine mehr.
Sie sah sich um und entdeckte viele ältere Leute, aber
auch einige Jugendliche in ihrem Alter. Als ihr Blick auf
einen Jungen fiel, der auf dem Platz kurz vor ihr saß,
stockte sie. Was genau sie fesselte, wusste sie nicht,
aber sie konnte sich nicht von seinem Anblick lösen. Er
war in seine Musik vertieft und nahm sie scheinbar gar
nicht wahr. Was genau er hörte bekam sie erst mit, als
er seine CD wechselte. Sie kannte den Namen der Gruppe,
allerdings hatte sie noch nie Musik von ihnen gehört.
Der Junge brauchte sehr lange um seine CD einzupacken,
während sie krampfhaft versuchte, sich mit ihrer
Freundin zu unterhalten. Sie merkte es nicht, aber er
benötigte etwas zu viel Zeit. Natürlich konnte er sie
nicht genau sehen, da er ja mit dem Rücken zu ihr saß,
aber er hatte eine Art Spiegelbild vor sich. Denn ganz
vorn in diesem Bus gab es eine schwarze, verspiegelte
Scheibe, die den Fahrer vom Rest des Busses trennte.
Außerdem konnte er jedes Wort hören, was sie mit ihrer
Freundin wechselte und es wäre dumm gewesen, wenn er
seine Musik wieder eingeschaltet hätte, dann hätte er
nämlich nichts mehr verstanden.
Von all dem bemerkte sie nichts, sondern versuchte ihn zu
beobachten, ohne dass er es bemerkte. Er hatte schwarze
Haare, aber in diesem Moment schimmerte ein Hauch blau
darin hervor, was ihn nur noch interessanter machte.
Außerdem musste er bis vor kurzem versucht haben,
französische Vokabeln zu lernen, denn sein Buch lag halb
offen auf seinen Knien. Zu gern hätte sie ihn
angesprochen, doch sie hielt sich für völlig langweilig
und kam nicht mal auf die Idee, er könnte sie mögen.
So ging die Fahrt weiter und das Museum rückte näher.
Ihre Nerven waren zum zerreißen gespannt und als die
Haltestelle, an der die Klasse aussteigen musste, näher
rückte, hatte sie alle Hoffnungen schon aufgegeben und
sich fast damit abgefunden, dass sie einfach zu feige
war, um jemanden kennenzulernen und ihn nie wiedersehen
würde.
Sie stieg aus und drehte sich noch ein letztes Mal zum
abfahrenden Bus um. Da trafen sich ihre Blicke. In diesem
Moment war es ihnen egal, wie lächerlich es vielleicht
für den jeweils anderen sein musste, dass ein
wildfremder Mensch ihn so anstarrte.
Dann fuhr der Bus weiter und verschwand aus ihrem
Blickfeld. Der Rest des Tages flimmerte an ihr vorbei,
die belanglosen Gespräche mit Freundinnen, das Museum,
ja selbst die süßesten Jungen ihrer Klasse, nichts
interessierte sie und gleichzeitig wusste sie doch, dass
dies alles keinen Sinn hatte und versuchte, ihn aus ihren
Gedanken zu verdrängen. Als sie dann Abends nach Hause
kam und ihre Jacke auszog, lief ihr schon ihre Mutter
entgegen und schnappte sich das Kleidungsstück um es zu
waschen. Sie leerte die Taschen unachtsam auf den Tisch
aus und das Mädchen sammelte den Inhalt missmutig auf.
Dabei fiel ihr ein zerknüllter Zettel in die Hände. Sie
wollte ihn schon wegschmeißen, doch dann sah sie noch
einmal nach, was darauf geschrieben stand. Schon nach den
ersten Worten schlug ihr Herz schneller denn sie las:
'Hi,
ich weiß das ich naiv und total blöd bin, aber als ich
dich heute im Bus sah, konnte ich den Gedanken nicht
ertragen dich niemals wiedersehen zu dürfen. Vielleicht
erinnerst du dich ja noch, ich saß auf dem Platz, neben
dem du gestanden hast, der Junge mit den schwarzen Haaren
und den Kopfhörern. Vielleicht hast du ja Lust dich mal
mit mir zu treffen? Hier ist meine Handynummer, bitte
melde dich, denn du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf!'
Sofort rannte sie in ihr Zimmer, schnappte sich ihr Handy
und begann, ihm eine SMS zu schreiben.
Zusatz:
Die Story beruht nur teilweise auf wahren Begebenheiten,
aber ich hoffe sie hat euch trotzdem gefallen.
Ihr könnt euch auch jederzeit bei mir melden, ich such
immer nach netten Leuten zum quatschen (bin übrigens
16w).
|
| Sakura 666 /
November 2004 Nur Freunde?
vor ein
paar monaten habe ich gesehen wie mein freund mit der
(wie wir sie alle nannten) flurschlampe rum geknuscht hat
aber damals konnte ich es mir nicht eingestehen denn am
abend darauf wo wir beim ihm waren sagte er zum ersten
mal das er mich liebt. in diesen augenblick war ich so
glücklich und vergass die sache mit lisa (die
flurschlampe) in den wochen darauf wurde sie sogar eine
gute freundin für mich und wir hatten viel spass. nur
dann kamen die osterferien und alles wurde anders. mein
freund ist in den ferien mit seinen eltern im urlaub
runter an den bodensee gefahren. und dann beschloss ich
ihn zu besuchen weil in der nähe meine tante wohnt. also
ging ich zum campingplatz wo der wohnwagen seiner eltern
stand und suchte nach ihm.
nach einer weile fand ich ihn auch und was ich da sah
zerbrach mir das herz er knutschte wieder mit lisa rum.
ich ging ohne ihn zu sprechen zu meiner tante sagte aber
zu niemanden ein wort denn da wollte ich es immer noch
nicht wahr haben schliesslich liebte ich ihn noch. es
dauerte auch nicht lange da fuhr ich wieder nach hause.
da war ich nun wusste nicht was ich tun sollte also tat
ich das was ich immer tu wenn ich traurig bin, ich ging
in die stadt einkaufen. dabei traf ich eric (der beste
freund meines freundes) und wir setzten uns in eine
eisdiele und er fragte mich wie es mir so geht und was
meine liebe so macht. da konnt ich nicht mehr ich brach
in tränen aus und heulte den laden voll. und eric kam
sich schuldig vor, also tröstete er mich und streichelte
mir zärtlich über die wangen. er fragte was los sei und
dann erzählte ich ihm die geschichte von meinem freund
und lisa. wie lange ich es schon weiss und und und. das
machte eric total sauer und er wollte meinen freund
gleich verkloppen, aber das ging ja nicht denn er war ja
am bodensee. dann gingen wir aus der eisdiele und gingen
so rum ohne sinn und verstand. er sagte mir warum ich mir
das gefallen liesse und nicht sofort gehandelt hätte.
darauf antwortete ich nicht es war mir zu dumm und
ausserdem fing ich wieder zu heulen an. das machte eric
nur nervös. und er fing an mich zum lachen zu bringen.
da bemerkte ich zum ersten mal dass eric immer da war
wenn es mir schlecht ging und mich tröstete. nach einer
weile waren wie plötzlich vor meiner wohnung und da
verabschiedete ich mich von eric ging rein und schloss
ab.
ich hörte meinen anrufbeantworter ab und die erste
nachricht war von meinen freund da sagte er, er freue
sich schon wenn er wieder da sei und mit mir wieder etwas
unternehmen könnte. in diesem augenblick rastete ich aus
zerriss all unsere bilder und schmiss die sachen weg die
er mir geschenkt hatte. ich legte mich ins bett und
dachte nach. immer wieder traten mir die bilder von dem
heutigen tag in die augen obwohl ich geweint hatte, hatte
ich eine menge spass. mir kam der gedanke wie eric mich
wohl findet ob er mich mag und so. da bemerkte ich es zum
ersten mal dass ich mich in eric verknallt hatte. es traf
mich wie ein blitz. nach ein paar tagen des nachdenkens
(über mich, eric und vor allem über meinen freund) rief
ich eric an ob er zeit hätte und er sagte ja und so
trafen wir uns in einen kaffee. wir verstanden uns
richtig gut und kamen uns näher. das liess mein herz
höher schlagen. endlich war mal ein schönes gefühl in
meinem kopf. doch das sollte sich schnell ändern denn da
tritt mein freund in das kaffee umd machte seine
mitleidstour. eric wurde es zu viel und er schlug meinem
freund voll eine in die fresse nahm mich an die hand und
ging mit mir raus.
mein freund hinterher. eric schrie meinen freund an warum
er so ein scheiss machen würde ob ich ihm nichts bedeute
und das ich ihn gesehen habe. da wurde mein freund still
und sagte mir dass es ihm leid täte und ob ich ihm
vergeben könnte. ich konnte es nicht. das sagte ich ihm
mitten ins gesicht und ging. eric zog ein grinsen auf und
lief mir hinter her. er nahm meine hand so dass ich
stehen blieb, ich drehte mich um guckte ihn an und
gleichzeitig fingen wir an zu lachen denn das gesicht
meines freundes war einfach ehrlich gewesen.
(neeeeeeee:-) doch das lachen verging mir schnell und es
wurde daraus ein weinen. wieder tröstete eric mich. ich
fragte ihn warum er das täte .... darauf antwortete er
nicht. aber das war mir im augenblick egal, denn als ich
in seine augen sah vergass ich alles um mich herum. da
plötzlich küssten wir uns und es hat mir sehr gut
gefallen der haken war dass es plötzlich anfing zu
regnen und wir liefen schnell unter eine dachung.
wir gingen eine weile und keiner von uns brachte ein wort
heraus. da waren wir wieder an meiner wohnung angekommen.
ich bittete eric herein gab íhm einen kaffee und wir
redeten gar nicht über den kuss. wir setzten uns aufs
sofa und von dem ganzen trubel bin ich wohl
eingeschlafen. nach einer weile wachte ich wieder auf
aber in meinem bett. ich hörte wie jemand die haustür
öffnete so schnell wie ich konnte rannte ich zur tür um
eric aufzuhalten ich musste mit ihm über den kuss reden.
ich hielt ihn an der hand fest und fragte was is mit dem
kuss?? darauf antwortete er auch nicht er nahm mich zu
sich und flüsterte mir ins ohr "ich liebe
dich" mir blieb der atem stehen ich wusste nicht was
ich sagen sollte er sagte mir noch dass er mich schon
liebte bevor ich mit meinem Exfreund zusammen war. ich
konnte ihm nicht sagen was ich für ihn empfinde - ich
wusste es nicht die letzten ereignisse hatten sich
einfach überschlagen. trotzdem wollte ich nicht dass
eric geht. ich bat ihn noch ein bisschen bei mir zu
bleiben. das tat er auch und obwohl er mir seine liebe
gestand war es mir nicht peinlich dass ich es nicht tat.
wir schwiegen eine ganze weile. da unterbrach ich es
"ich dachte wir wären nur freunde!!" meinte
ich zu ihm. er guckte dumm. ich glaube ich wusste was er
dachte. dann schwiegen wir wieder. "ich geh
dann" sagte er plötzlich. nein das wollte ich auf
keinen fall ich flehte ihn an nicht zu gehen. er fragte
warum ....ich antwortete "weil ich dich auch
liebe" in diesem augenblick wurde mir nämlich klar
wie sehr ich ihn doch liebte. ich war froh das los zu
werden. er nahm mich in den arm und schaute mir wie
vorhin in die augen. da küssten wir uns ein zweites mal
und diesmal so richtig. am nächsten morgen wachte ich
neben eric auf und war total glücklich.
aus der beziehung von meinen Ex und lisa is nichts
geworden - ich rede bis heute nicht mehr mit ihnen.
Zusatz:
danke für euer interesse die geschichte ist 100% echt
sie ist mir passiert
|