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von *Orakel-im-Web / Orakelfreunde* - Besuchern
destination / email / März 2005

Des Waldes Magie

Was für ein schöner Tag es doch heute war! Es schien zwar keine Sonne und es war leicht verregnet, aber es roch so gut, nach frischem Regen und die Luft war so leicht und frei zu atmen! Am großen Platz wo alle ausgestiegen waren, wartete Lilian auf den Gruppenführer, der sie alle in die Wandertour einweihte. Lilian hatte gegen ihre Eltern das Wort erhoben und sich bei einer Wandertour für Jugendliche eingetragen. Ihre Eltern waren immer strikt dagegen gewesen, dass sie sich mit der "ärmeren Gesellschaft" trifft oder befreundet, diese würden ihr doch nur die Scheine aus der Tasche ziehen! Aber Lil' war da ganz anderer Meinung, waren es doch nur Menschen wie sie oder ihre Eltern. Klar, sie hatten gewiss nicht so viel Geld wie ihre Familie, aber wie heißt es doch so schön 'Geld verdirbt den Charakter'! Bei ihren Eltern jedenfalls war es so....
Jedenfalls war Lilian gerade 3 Stunden mit dem Bus Richtung Schottland gefahren, um dort in einem 'angeblich magischen' Wald zu wandern. Aber momentan stand sie noch auf dem Busparkplatz und wartete darauf, dass es losging. Sie sah ein paar Leute aus ihrer Stadt, unter anderem ein paar Jugendliche aus dem Kinderheim, die sie vom Sehen kannte. Mit ein paar von ihnen hatte sie schon zwei drei Sätze gewechselt aber nichts besonders..... Gut, der Gruppenführer war endlich da und las die Namen aller Anwesenden vor, als Kontrolle dass alle anwesend waren: "Elisabeth, Sandra, Christian, Eric,..." 'Eric? Der Eric?' dachte Lil und sah sich schnell um, bis ihr Blick ihn erreicht hatte! Da stand er doch wirklich wahrhaftig! Eric! 'Was macht der denn da, ich dachte immer, er geht nicht mit seine Heimgenossen weg?!' Aber anscheinend tat er es doch. Eric war elternlos und lebte seit 3 Jahren in dem Heim in ihrer Stadt. Lilli hatte schon öfters wenige Sätze mit ihm gewechselt, aber wirklich viel wusste sie nicht von ihm. Ihre Großmutter, die in diesem Heim arbeitet, betreut die Kinder, die dort leben, manchmal erzählt sie auch was dort so passiert, aber über Eric hatte sie noch kaum ein Wort verloren. Er schien ihr immer wie ein Rebell zu sein, wie ein Rebell gegen sein eigenes Herz, unfähig zu lieben, weil er es von seinen Eltern nie gelernt hatte. Und somit auch unfähig zu leben, welches Leben ist schon ein Leben wenn es keine Liebe darin gibt?!
Er sah sie ebenfalls an und rief ihr zu "Hey Lilian!" 'Wow, er kennt meine Namen!' Die anderen Heimkinder blickten zu Lilian hinüber und freuten sich, sie zu sehen, kannten und mochten sie ihre Oma doch sehr gut leiden!
"So Kinder, jetzt geht's los! Wir gehen jetzt da runter zu diesem Durchgang da hinten, und da lassen wir dann unsere Tickets abstempeln, ok?! Wenn ihr irgendein Problem habt, sagt es mir, ihr könnt mich Amid nennen. Alles klar? Also dann, auf geht's!" Es waren an die 40 Teenager und Lilian war mittendrin, sie fühlte sich etwas unbehaglich, wen kannte sie denn schon? War es wirklich so eine gute Idee gewesen, bei so vielen fremden Menschen mitzureisen?! Doch plötzlich überkam sie ein Gefühl des Mutes. Warum sollte es ihr nicht gefallen, sie ist offen für Neues, was kann schon schief gehen?!
'Was ist denn das für ein Gedränge von hinten... was ... was soll denn das?' Beinahe hätte sich Lil umgedreht und ein mahnendes Wörtchen gesprochen, doch glücklicherweise hielt sie diesmal ihren Mund, denn nur einen Augenblick später stand der Grund des Gedränges neben ihr: ... Eric! "Hey" erwiderte der Schönling und blickte sie mit einem kurzen Lächeln an. Und ganz urplötzlich kam ein riesiges Gefühl von Freude in ihr hoch und dieses Gefühl schien sie zu überrennen, schien sie mit Leben überhäufen zu wollen, so als würde sie vor Freude platzen wollen! Lilian umklammerte seine Arm und hüpfte wie ein kleiner Hase auf und ab, so sehr hatte sie sich gefreut, dass sie nicht alleine wandern musste! "Was ist denn mit dir los?" lachte Eric sie ganz herzhaft an. Dabei verengten sich seine Augen, wobei man seine klaren blauen Pupillen noch sehen konnte. Sein Mund wurde immer breiter und seine weißen Zähne traten zum Vorschein. Ganz unverhofft, so als wäre es alltäglich, nahm er Lilian an die Hand und hielt sie ganz fest. Sie strahlte über beide Ohren hinaus, so als wäre sie frisch verliebt. Doch war sie es auch?! "So muss keiner von uns beiden alleine gehen!" flüsterte er hinüber gebeugt in ihr Ohr. Die beiden liefen ebenso wie alle anderen durch den Ticketdurchgang und dann machte der Weg gleich eine Biegung nach rechts. Es war ein schöner sauberer Wanderweg, leicht zu gehen, da keine Kieselsteine auf dem Weg lagen, die am Fuß drücken hätten können. Der Wald wuchs links und rechts des Weges hinauf in den Himmel und zeigte seine volle Pracht! Ein kräftiger Baum nach dem anderem entsprang hier seinen Wurzeln. Lilli betrachtete einige Schilder und Menschen die am Wegrand standen und ebenfalls auf ihre Wandergruppen warteten, da war z.B. ein alter Mann mit einem Wanderstock, ein kleines Kind das weinte, weil es aufs Klo musste, Lilians Eltern... 'Meine Eltern!!! Waaaas?' Sie blickte wie vom Blitz getroffen zurück... doch nichts von ihren Eltern war zu sehen. Was für ein Schock, sie hatte sich anscheinend nur getäuscht! "Alles in Ordnung?" fragte Eric mit fragendem Blick. "Ja ... ja klar, dachte, ich hätte da jemanden gesehen!" Die leichte Blässe ihres Gesichtes verschwand und ihre normale Hautfarbe kehrte wieder zurück.
Ein Gefühl der Sicherheit legte sich um sie, beschütze sie als wäre eine Mauer aus Glas um sie herum, die niemand brechen könnte, und sie blickte auf ihre und Erics Hand hernieder und wusste, woher dieses Gefühl kam. Sie beobachtete ihn, wie er neben ihr dahin schritt, den Wäldern lauschte und dem Tanz der fallenden Blätter zusah. Er hatte wohl bemerkt, beobachtet zu werden und sah sie an, ein Lächeln auf seinen Lippen konnte er sich nicht verkneifen! Lil erwiderte sein Lächeln und fühlte sich gut. Einfach nur gut!
Der Wanderweg warf eine erneute diesmal größere Rechtskurve in den Wald. Der Weg verlief ein bisschen steiler, als der gerade zurück gelegte Weg, sodass ein paar jüngere Kinder - die vor Lillian liefen - zu murren begannen. Ein paar ältere drehten sich um und wirkten diesem Murren entgegen, indem sie die Kinder lachelnd veräppelten.
'Was tust du da Lilian??' Es war als würde ihr jemand ein Messer in die Brust rammen. War das gerade ihre Mum und ihr Dad die zu ihr gesprochen hatten? Liefen sie etwa vor ihr? Lilli wurde ganz schummrig im Magen und Blässe suchte ihr Gesicht heim. Sie wollte den Handgriff von Eric lösen, doch er hielt so eisern fest, als würde er sie nie mehr los lassen wollen! Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn, was sollte das? Warum sah sie ihre Eltern? Wenn ihre Eltern sehen würden, dass Eric ihre Hand hielt, wäre das ganz und gar nicht gut! Nein, das wäre äußerst schlecht, sind sie doch immer so streng in Bezug auf Jungs, ganz besonders wenn diese Jungs etwas von ihrer Tochter wollten. Doch sie konnte nirgends ihre Eltern sehen, hatte sie sich etwa schon wieder getäuscht?
Die Wanderung ging noch zwei Stunde durch den Wald, ohne Pausen, bergauf, bergab, um Kurven, durch Täler, über Brücken, an kleinen Bächen und einem großen Seen vorbei, bis sie schließlich an ein riesiges Baumhaus gelangten. Es war gigantisch! Monströse Holzbalken waren zu einem dreistöckigen, massiven Haus zusammengebaut, nach außen hin war alles offen, die Luft konnte also zirkulieren. Das Baumhaus war stabil und es strahlte eine gewisse Wärme aus, die ihm ein Antlitz des eigenen Zuhauses verlieh. Die dunklen Brauntöne des Baumaterials harmonierten wunderbar mit dem saftigen Maigrün des umgebenden Waldes. Abstrakte Blattformen hingen an den offenen Seiten herein. Es sah aus wie ein mächtiger Balkon der rundherum um einen dicken Baumstamm ging und da wo er begann auch wieder endete! Im Inneren des Baumhauses befanden sich Sitzmöglichkeiten und ebenso gemütliche Plätze zum Stehen, es war wie verzaubert, die Luft roch frisch, so als hätte es eben geregnet und der Regen hätte jeden noch so kleine Schmutzpartikel aus der Luft geschwemmt. Selbst ein kleine Bar mit Erfrischungsgetränken gab es.
Jeder genoss es im Baumhaus. Über eine große Wendeltreppe die um den Stamm hinauf führte stiegen Lil und Eric bis zur höchsten - zur dritten - Etage hinauf. Es war ein wundervoller Ausblick! Vögel saßen auf den neben dem Baumhaus wachsenden Ästen, sie zwitscherten als wäre es normal, so viele Leute in ihrem heimatlichem Wald zu sehen. Obwohl Lilian Höhenangst hatte, lief sie zu den offenen Fenstern und blickte hinaus, man konnte so weit hinaus blicken, ... sie schloss die Augen, holte tief Luft, .... es war atemberaubend schön hier, richtig magisch. Sie stand alleine an dem Balkon, und blickte verträumt in die Ferne. Eric hatte ihre Hand an der Treppe losgelassen und stand wie angewurzelt da. Er blickte Lilli an, als wäre sie eine Fremde für ihn, die soeben sein Herz gestohlen hat, sein Atem blieb verwunderlich gleichmäßig, obwohl er noch nie zuvor so gefühlt hatte... ihr Haar wurde leicht vom Wind angehoben und Strähne für Strähne nach hinten geweht. Jeder andere hätte eine Gänsehaut bekommen, da es allmählich Abend und somit frisch wurde, doch Lil stand einfach nur da und genoss diesen kühlen frischen Wind der ihr ins Gesicht blies. Das bewunderte Eric, er war hin und weg von ihr. Durch einen Rumpler eines anderen Wanderers wurde er aus seiner Tagtraumphase herausgerissen und sah sich kurz nach demjenigen um, der ihn angerumpelt hatte, sogleich machte er sich auf, und ging auf Lilian zu.
Es schien ihr, als würde der Wind ihren Namen rufen, und so fuhr sie erschrocken herum und.... da stand er. Er hatte sich ihr leise genähert und stand ihr nun liebevoll ganz nahe gegenüber, sein Blick über sie wachend und wohlwollend in ihre Augen blickend. Er nahm sie bei den Händen, ihre Finger glitten ineinander, und jeder einzelne Finger hielt den anderen fest, so als wären sie von einer Hand, ...von einem Arm, ... von einem Körper, ... ... von ein und derselben Seele. Ihre Blicke verschlangen sich, als würden sich beide darin verlieren wollen, so als wären es des einen Fenster in des anderen Seele. Er hielt sie fest, als würde er ihr Leben in seinen Händen halten, so sicher und selbstverständlich, wie der Schutz einer Mutter gegenüber ihrem Neugeborenen. Lilian fühlte sich vollkommen sicher und geborgen. Mit nichts in der Welt würde sie diesen Augenblick tauschen wollen. Ihr Herz war ganz ruhig, obwohl sie wusste, dass es tief im Inneren vor Sehnsucht nach diesem Jungen zersprang.
"LILIANA!!" Ein Blitz schlug neben ihr ein, verfehlte sie um Haaresbreite. Beide spürten die Hitze die der Blitz mit sich brachte, die Hitze die er in das Holz steckte und es verbrennen ließ. Alsgleich begann es strömend zu regnen, Donner erfüllte die Luft mit lautem Gebrüll, welches durch die Knochen aller ging und jeden erzittern ließ. Der Himmel hatte sich so tief blau gefärbt, dass man meinen könnte, es wäre die schwarze Leere des Universums, dass sich nun hier auf Erden breit macht und mit dem Himmel begonnen hat. Gewaltige Wolken waren aufgezogen und schütteten außerordentlich starke Mengen Wasser vom Himmel herab, als könnte man meinen, jemand wolle das schwarze Nichts des Universums vom Himmel herabwaschen. "Lilianaaaa...." schien der Wind aber und aber Male durch das Baumhaus zu schreien. Lilli zuckte zusammen, klammerte sich an Eric und versuchte Ruhe aus seinem reinen Herzen zu schöpfen. "Was soll das? Wer erlaubt sich da eine schlechten Witz?" Er sah sie ungläubig an, als wäre sie verrückt. "Es ist doch nur ein Gewitter, nichts weiter. Ich bin ja da, du brauchst dich nicht zu fürchten!" Er legte beide Arme um sie und versuchte ihr die Angst zu nehmen. "Hörst du das denn nicht? Bilde ich mir das etwa ein? Ich höre ständig jemanden meinen Namen rufen!" - "Ach so ein Qu..." "LILIAN!" -"...atsch" entwich es ihm nach diesem lauten Gebrüll des Windes und er hielt Lilian noch mehr fest und versuchte sie noch mehr zu schützen. Sie sah ihn an, suchend nach einem Beweis, dass sie nicht die einzige war, die ihren Namen gehört hatte. Und sie fand den Beweis, er stand ihrem Beschützer im Gesichte geschrieben. Leichte Blässe umrahmte seine Augen, doch hielt er sie noch immer fest, im Glauben daran, dass er sich gerade verhört hatte. "D-das ist nur der Wind, nichts weiter, das ergibt nur zufällig....." versuchte er zu erklären "... deinen Namen!" "Ach ja?!" Und wieder peitschte der Wind und der Donner ihren Namen, noch viel gewaltiger als die Male zuvor. Sie zuckte zusammen, schloss vor Angst die Augen und als sie sie wieder öffnete und über Erics Schulter blickte, standen ihre Eltern hinter ihr.
Sie drückte sich von Eric weg, rannte zum Balkon, und blieb wie angewurzelt stehen, so als würde sie einen Geist sehen, ... na ja eigentlich sah sie - mehr oder weniger - einen Geist. Zwei weiße Gestalten standen außerhalb des Baumhauses in der Luft, so als wären sie mit einer Schnur angebunden. "Liliana! Schämst du dich nicht?" es war ihr Vater, der sie anbrüllte, "du entehrst deine Familie, mit diesem armen Landstreicher! Er ist nichts wert! Ist er doch nur auf dein Geld aus dieser Betrüger! Was fällt dir ein, dich so billig an ihn zu klammern?" es war wie in einem schlechten Horrorfilm, der nie zu enden schien. Es waren nur Sekunden, in denen ihre Eltern in drohenden Worten zu ihr sprachen, doch kam es ihr wie ewige Stunden vor, die sie im eisigen Wind gepeinigt von tiefem Verrat und peitschendem Regen dulden musste. Die Zeit schien endlos still zu stehen, bis sie schließlich von hinten gepackt und vom Balkon weggerissen wurde, ehe ein Blitz an die Stelle einschlagen konnte, an der Lilli zuvor gestanden hatte. Eric hatte sie weggerissen. Durch die Schnelligkeit mit der er agierte, wurde sie zu Boden geworfen und er warf sich schützend über sie.
Von Schlag auf Schlag hörte das Gewitter auf und der Wind schrie ein letztes verzweifeltes Mal Lilians Namen und endete in einem verschwindenden Windzug, der sich in die Tiefe des Waldes verflüchtigte! Nur noch das beruhigende Plätschern des Regens war zu hören.
Die Jugendlichen die mit ihnen unterwegs waren, hatten sich um die beiden versammelt und starrten sie geschockt an. Lil lag ausgestreckt am Boden, gepeinigt durch die erniedrigenden Worte ihres Vaters und durchnässt vom peitschenden Regen auf dem Balkon, wo sie ihre Eltern gesehen hatte. Ihr Gesicht war so blass, wie es nur sein konnte, Tränen der Angst kullerten ihr die Schläfe hinab, sie war unfähig etwas zu sagen. Ihre Arme lagen reglos und ohne ein Muskelzucken auf Erics Rücken. Er hatte ihr das Leben gerettet und lag halb über ihr, mit allem Willen sie zu schützen. Was war nur geschehen? Sie sahen einander tief in die Augen, keiner fähig auch nur ein Wort zu sagen. Doch das mussten sie auch nicht, sie hatte eine gewisse Verbindung zueinander hergestellt, die keine Sprache benötigte, es war wie ein Gedankenübertragen von Herz zu Herz. Von Seele zu Seele. 'Lebe ich noch? Hat der Schrecken jetzt ein Ende?' 'Ja,... ja das hat er!' 'Und trotzdem habe ich noch Angst, mein Herz schlägt wie wild und mein Seele ist hin und hergerissen dich zu küssen!' Für alle Zuschauer vergingen Minuten, in denen sie die beiden am Boden liegend anstarrten, doch keiner war willig, auch nur den Blick von ihnen zu wenden, geschweige denn auch nur einen Ton über die Lippen zu bringen! So liebevoll wie Eric seine Hände schützend an ihren Kopf gelegt hatte und wie seine Hände jetzt still und ruhig an ihrer Schläfe lagen, war es wie Magie für alle Zuschauer, jeder war gebannt auf die nächste Sekunde, gebannt auf das, was geschehen würde.
Eine gnadenlose Stille bewachte die am Boden Liegenden. Ihre Herzen hatten nun den gleichen Pulsschlag, die gleiche Frequenz. Lilian war unschlüssig, doch schließlich hob sie ihren Kopf, ihr Blick wanderte auf die Lippen ihres Beschützers und letztlich schlossen sich die Augen der beiden Liebenden und ihre Herzen wurden in einem langen, sich verzehrenden Kuss vereinigt.
Lilian spürte keine Schuldgefühle, kein Bedürfnis der Angst ihren Eltern gegenüber. Sie hatte ihre Familie nicht in Schande gezogen, sie hatte das getan, was das einzig Richtige war. Sie hatte ihrem Herzen gefolgt. Gefolgt im Sinne der Liebe. Sie tat das, was sie schon längst hätte tun sollen: gegen die Regeln ihrer Eltern anzukämpfen und das Gute gewinnen zu lassen. Jetzt erst hatte sie den Willen dazu gehabt, diesen Kampf anzutreten und nun war nicht nur sie, sondern auch Eric fähig zu leben, zu leben im Namen der Liebe.

Zusatz: Dieses Erlebnis spielte sich in einem meiner Träume ab.
Ich bitte euch, mir eure Meinung zu dem Inhalt und der Schreibweise zu schreiben. Viel Spaß beim Lesen!

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