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Liebesgeschichten

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Honeysteffie / April 2005

Was Liebe machen kann

Es war mal ein Mädchen, das ihr große Liebe suchte. Nach einiger Zeit hatte sie jemanden kennen gelernt, sie verliebte sich auf den ersten Blick, doch sie wusste nicht, ob er ihre Liebe erwidern würde! Sie wusste, er würde es sein, er war perfekt, nett, hatte Style, Humor, konnte tanzen - doch hatte er die gleichen Gefühle wie sie ??
Je länger sie ihn kannte, um so mehr spielten ihre Gefühle verrückt.

Eine Tages kam der große Moment, sie offenbarte ihm ihre Gefühle und er hat sie empfangen, er sagte er hätte das Gleiche empfunden, war aber zu schüchtern, es ihr zu sagen!!
Und sie beendeten es mit einem zärtlichen Kuss.

Ihre Liebe ging wochenlang, sie konnte sich nichts Besseres vorstellen - bis er eines Tages auf sie zukam und sagte: 'Ich sch... auf dich und deine Gefühle!'
Sie konnte sich das nicht erklären und wusste nicht wohin, sie konnte sich nicht erklären warum? weshalb?
Sie sah ihn seit her nicht mehr und wollte es auch nicht!

Und heute fragt sie sich immer noch die gleiche Frage!!
Jetzt sch... sie auf die Männer und spielt nur noch mit ihnen :-))

Das war die Kurzfassung - lol

Zusatz: Beruht auf wahrer Geschichte

Prometha / April 2005

Der Zaubermann

Vom Zaubermann seit Dienstag Nacht nichts mehr gehört. "Wir hören uns", betont langsam und deutlich sprach er die Worte aus. Es war zwei Uhr nachts. In der Kleinstadt am Neckar war die Innenstadt ausgestorben. Er mußte es wissen, dass es keine offene Kneipe gab. Nur uns beide, wie wir einander hinterher fuhren. Er hatte mich sogar noch vor unserem Treffen mit seinem Flitzer an einer Einmündung auf der Landstraße überholt. Das typische Verhalten von Leuten, die wissen, die Welt gehört ihnen. Man muß sie nur nehmen. Rollte er auf verbotenen Wegen? Sein Ziel? Ich.
Doch noch sah er mich nicht. Ich bog endlich in die Hauptstraße ein, die Abfahrt von der Autobahn war unbeleuchtet und eine Baustelle. Er war mir dann doch ein Stück hinter her gefahren. Er war aufgeregter als ich. Sprang superschnell in meinen Wagen, hielt mir dreihundert Euro entgegen, "komm se gut nach Hause" und schon war er wieder draußen, als mir noch etwas zu sagen einfiel. Am liebsten hätte ich ihn geküßt, in den Arm genommen, gestreichelt. Am liebsten möchte ich sie küssen.

Dann der Übergabetermin. Mein Leben ist ohne ihn nicht mehr möglich. Die Angst, er könnte das in meinen Augen lesen, hinderte mich daran, ihm das Geld direkt wieder zu geben. Ich wollte es ihm überweisen, schicken, irgendwo
hinterlegen. "Nicht nötig", antwortete er auf meine SMS und lud mich ein, kurz auf seiner Arbeitsstelle vorbei zu kommen. "Dann lade ich sie noch auf einen Drink ein", schreibt er. Das ist alles in Ordnung gewesen, doch was heißt der Satz "Klären wir später?", der auch noch in der Nachricht stand? Klären wir später, warum ich ihn treffen soll, und nicht das Geld schicken? Bei mir brach Panik aus. Unpünktlich wie immer verpaßte ich ihn natürlich. "Nun bin ich natürlich wieder woanders und in einer Sitzung." Das klang liebevoll, er wollte mich wirklich sehen. Mein Gefühl sagte mir, dass er sich einläßt auf seine Gefühle.

Vorsichtig, aber offener. Ich suche mir einen Park. Es ist kein warmer Dezembertag, die Leute tragen Mützen und Schals. Auf einer der Bänke setze ich mich. Ich drehe eine Zigarette, schreibe ihm : "Soll ich mich bis zu ihrer nächsten Pause unter ihrem Tisch verstecken?" Die Antwort kommt an diesem Abend prompt. Sollte es doch zu einem echten Austausch kommen? So nah habe ich ihn vorher nicht gespürt. So warm und offen, ich fühlte mich geborgen, obwohl ich vorher noch zweifelte, ob ich ihm noch gefallen würde. Kein Zweifel war in meinem Herzen. Voller Freude fuhr ich mit dem Bus gemütlich nach Hause. Nicht, dass ich nicht mit dem Gedanken spielte, ich behielte das Geld und wir sähen uns nicht wieder. Aber das geht nicht, wenn man jemanden liebt. Es ist ja nicht so, dass ich mir die Liebe ausgesucht habe, sondern die Liebe hat mich ausgesucht. Und ihn. Und wir wissen es beide. Und doch treten immer wieder Schwierigkeiten auf. Daran war ich nicht unschuldig. Die starken Gefühle für ihn warfen mein ganzes Leben um. Chaos in höchstem Ausmaße. Und wir mitten drin. Jeder für sich und doch arbeiten wir an etwas gemeinsam. Stück um Stück kommen wir uns näher und entfernen uns wieder. Gibt es ein Happy End?

Zusatz: Eine wahre Geschichte

Ichbinsnur / email / April 2005

Sehnsüchte der Nacht

Wir kannten uns schon einige Zeit, trafen uns öfters. Doch eines Tages sollte es vorbei sein. Es kam nicht überraschend, nein, es war zu erwarten, denn sein Herz hatte er an eine Andere verloren. Aber trotz dieses Wissens tat die Trennung sehr weh. Es sollte einige Zeit vergehen, viele Veränderungen kamen auf mich zu, ein neues Leben begann, doch auch in dieser Zeit konnte ich ihn nie vergessen. Ich bereute keine Sekunde die ich mit ihm zusammen war.
Plötzlich hörte ich wieder von ihm, er wollte sich noch einmal mit mir treffen. Diesen Moment spüre ich noch immer, sofort flogen wieder diese Schmetterlinge, die ich so lange vermißte. Wie sollte ich mich verhalten? Durfte ich ihm zeigen was für Sehnsüchte mich quälten? Sofort verdrängte ich diese Träume wieder. Die Nacht brach herein und ich kuschelte mich in mein Kissen. Da waren sie wieder, diese Gedanken. Doch diesesmal konnte ich sie nicht vertreiben. Ich gab mich diesen Wachträumen hin. Vor meinen Augen sah ich ihn, sein Lächeln, das mich verzauberte, diese leuchtenden Augen, wie funkelnde Sterne sahen sie mich immer an.
Bei diesen Blicken wurde ich damals verlegen, würde dies auch diesmal wieder geschehen? Wie kann ich diesen Blicken wiederstehen? Wie kann ich dieses Lächeln nicht bis zu meinem Herzen vordringen lassen? Diese Gedanken
lassen Sehnsüchte in mir aufsteigen. Die Erinnerungen erwachen, die ich so lange verdrängt hatte, ich lasse den Traum weiter zu. Spüre seine weichen Lippen auf meinen, höre seinen Atem. Sehe sein Verlangen in seinen Augen, die Lust und die Begierde wächst in mir.
Zärtlich gleiten seine Hände über meinen bebenden Körper. Fast wahnsinnig vor Erregung schmiege ich mich noch enger an seine Brust. Lasse es zu wie unsere Küsse immer leidenschaftlicher werden. Erliege diesem Traum ganz. Kann seine Hände spüren wie sie über meine Haut streicheln, sogar jetzt, wo es nur Träume sind, läuft mir ein Schauer über den Rücken. In diesem Moment wird mir klar, dass meine Sehnsüchte ihn zu spüren nicht mehr zu verbergen sind.
Wollte ich sie überhaupt verbergen? In diesem Moment wußte ich keine Antwort auf diese Frage. Ich erlag weiter diesem Traum in dieser Nacht. Konnte alles spüren bis zur Erschöpfung. Die Tage vergingen wie im Fluge, morgen sollte es soweit sein. Das Treffen mit ihm. Ich wurde immer nervöser, wie konnte ich mich verhalten? Würde er es nicht gleich spüren wie ich denke? Immer wieder redete ich mir ein, dass ich es schaffen würde ihm zu widerstehen, wenn er vor mir steht.

Als der Abend gekommen war und es an der Tür klingelte, begann ich zu zittern. Ich öffnete die Tür und da stand er vor mir. Wie früher dieses Lächeln, wie damals die leuchtenden Augen. Meine Knie wurden weich bei seinem Anblick. Als wir uns dann begrüßten, er mich in seine starken Arme nahm, da wußte ich, dass mein Traum, den ich vor einigen Tagen geträumt hatte, heute Nacht wahr werden wird.
Dass unsere Körper beben werden vor Verlangen und dass keiner von uns dieser Begierde widerstehen kann. Dass wir es zulassen, eins zu werden. Noch nie hatte ich ein solches Verlangen jemanden zu spüren, noch nie klopfte mein Herz so wild, als wolle es zerspringen. Er mußte es einfach fühlen wie es in mir aussah, auch in seinen Blicken sah ich diese Lust, aber auch die Zweifel, ob es richtig ist, diesen Sehnsüchten nachzugeben. Doch die Zweifel wichen in dem Moment als wir uns küssten. Es war nach der langen Zeit der Trennung wie am ersten Tag, leidenschaftlich, wild und fordernd. Wir versanken wieder im Taumel der Lust. Vergaßen alles um uns herum. Nur dieses Gefühl zählte in diesem Augenblick. Diese Minuten sollten nie vergehen, so hämmerte es in meinem Kopf. Doch ich wußte, dass er wieder gehen würde, zu ihr.
Ein wenig Trost fand ich bei dem Gedanken, dass er es nie mit ihr so erleben würde wie mit mir. Und so liege ich jetzt wieder auf meinem Kissen in der Nacht und träume immer wieder den gleichen Traum.

Zusatz: Diese Geschichte ist frei erfunden, das meiste jedenfalls, denn ein kleiner Teil ist tatsächlich geschehen.

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