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Liebesgeschichten

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von *Orakel-im-Web / Orakelfreunde* - Besuchern
Writer / Juni 2005

In einer warmen Sommernacht

Plötzlich erwachte ich. Es war sieben Uhr in der Früh. Da war dieser besonders schöne Moment. War es wirklich nur ein Traum? Es kam mir alles so wirklich vor. Aber es war nur ein Traum, stellte ich mit großer Enttäuschung fest. Leider war es nur ein Traum.
Der Traum handelte von einer Klassenkameradin und von mir. Sie hieß Jana und war zwanzig Jahre alt (ein Jahr älter als ich). Wir hatten uns getroffen und wollten uns verabschieden. Ich umarmte sie und sie gab mir einen Kuss auf die Wange.
Schon seit längerem fiel mir Jana auf. Ich sah sie schon seit einigen Monaten mit anderen Augen als alle anderen Mädchen. Nach diesem Traum spürte ich aber ganz deutlich, wie gern ich sie hatte. Sympathisch waren wir uns schon seit längerem. Sie ist eine ganz liebe, wunderbare junge Dame.
Das Schicksal wollte es, dass wir uns auf einmal nicht mehr sahen. Da ich sie nach dem Traum aber wiedersehen wollte, rief ich sie an, um mich mit ihr zu verabreden. Die ersten Male hat es nicht geklappt. Doch dann sagte sie auf einmal zu und wir trafen uns. Ich hatte sie einige Wochen nicht gesehen. Sie sah wunderschön aus an diesem Abend. Sie trug die langen Haare offen und hatte eine weiße Bluse an, in der sie mir besonders gefiel. Es stellte sich heraus, dass sie bisher noch nie richtig Glück mit Männern gehabt hatte. Da ging es ihr wie mir. Ich hatte bei den Frauen auch noch nie wirklich Glück gehabt. Noch vor einem halben Jahr hatte ich unter Liebeskummer zu leiden. Aber er war nicht von langer Dauer und zwei Monate später war er ganz weg. Auch Jana hatte bis vor kurzem unter einer Enttäuschung zu leiden.
Nach einer Weile sagte ich ihr das, was ich mir fest vorgenommen hatte ihr zu sagen: "Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du eine wundervolle Frau bist?" Sie lachte ein wenig verlegen. Wir gingen in der klaren, warmen Luft nebeneinander her. Die Sonne war gerade dabei unterzugehen und ich spürte eine warme, leichte Brise, die vom Meer her wehte. Sie ging immer langsamer und plötzlich blieben wir stehen. Wir sahen uns an. Wie schön sie ist, dachte ich nur. Die Abendsonne strahlte ihr Gesicht an. Sie sah mich mit leicht geöffnetem Mund an und ihre Augen strahlten. "Du hast wunderschöne Augen" sagte ich leise. Erst zögerte ich, doch dann streichelte ich sanft ihr Gesicht und anschließend ihr Haar. Sie kam ganz nah an mich heran und legte einen Arm um meinen Hals. Nun traute ich mich und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Danach sahen wir wieder an, eh wir uns erneut küssten. Dabei legte ich meine Arme um sie und drückte sie ganz fest an mich. Es war wunderschön. Im Hintergrund hörte ich das Rauschen des Meeres. Das Gefühl für Jana war in diesem Augenblick so stark wie nie zuvor. Ich wollte für immer mit ihr zusammensein. Es war ein Gefühl, wie ich es noch nie zuvor hatte.
Nach unserem intensiven Kuss setzten wir uns auf eine Bank und schauten auf das Meer und die untergehende Sonne. Es war ein sehr warmer Sommerabend. Wir saßen eng nebeneinander, sie hatte sich an mich geschmiegt und ich hielt sie ganz fest im Arm.
Nach einer Weile tauchten erste Sterne am Himmel auf. Wir blieben auf der Bank sitzen bis es dunkel wurde. Was für ein wunderschöner Abend, dachte ich nur. Ich war so glücklich wie noch nie zuvor in meinem Leben und ich freute mich auf eine wunderschöne Zeit mit Jana.

Zusatz: Der Anfang der Geschichte stimmt. Der gemeinsame Abend ist jedoch bisher leider nur erfunden.

Wizo / Juni 2005

Der Eine

Eigentlich sollte ich Daniel für eine Freundin ansprechen, die sich nicht so richtig traute. Ich hatte selbst etwas
Angst davor, denn er war immerhin 2 Meter groß, ein ziemlicher Einzelgänger und ein Punk. Auf alle Fälle ging ich am Rosenmontag in die Stadt, sah mir den Umzug an und hatte richtig viel Spaß. Ich wollte mich dann gerade auf den Heimweg machen, als ich einen guten Freund traf, und bei ihm war Daniel. Zum ersten mal fiel mir überhaupt auf, wie gut Daniel eigentlich aussah. Er war groß, schlank und hatte die schönsten Augen, die ich jemals gesehen hatte. Ich war sofort fasziniert, und da ich auch schon so einiges getrunken hatte, redete ich einfach drauf los, und verstand mich richtig gut mit ihm. Die nächsten Stunden waren einfach großartig. Wir tauschten unsere Nummern, sahen uns aber nur durch Zufall am Donnerstag wieder. Ich freute mich ihn zu sehen, und ihm ging es anscheinend genauso. Ich saß mit ihm in der Stadt und ich genoß die Blicke der Menschen, mitleidig, angewidert oder auch einfach nur nachdenklich, was ein Mädchen wie ich mit solch einem Jungen in der Stadt machte. In seiner Gegenwart fühlte ich mich einfach immer wohl und geborgen, ich konnte einfach genau die sein, die ich bin, musste mich nicht verstellen.
Doch schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass meine Freundin nicht sehr begeistert sein würde. Wochenlang traf ich ihn nur noch zufällig, und blieb nie lange in seiner Nähe. Doch meine Freundin merkte mir an, wie wichtig er mir war, und gab ihn -sozusagen- frei. Ich war überglücklich und begann mich wieder öfter mit ihm zu treffen, verbrachte Tage damit, einfach nur mit ihm an einem See zu sitzen und seine Gegenwart zu genießen. Eines Abends wurde es kalt und er gab mir seinen Pulli. Wir saßen ganz dicht beieinander, und plötzlich küsste er mich - ich war so glücklich wie noch nie. Noch nie hatte ich mich einem Jungen gegenüber so wohl gefühlt. Mein Verstand sagte mir, dass das alles falsch war, aber solange er bei mir war, fühlte es sich so richtig an. Wir erlebten eine wunderschöne und auch abenteuerliche Zeit. Es war als ob wir beide gegen den Rest der Welt kämpfen würden.
Doch dann, an einem Morgen, Daniel war nicht in der Schule, und ich wollte nur noch nach Hause. Ich fühlte mich richtig schlecht, und ging zum Arzt. Mit todernstem Blick sagte der Arzt mir, dass mit meinem EKG etwas nicht in Ordnung sei, und dass ich auf der Stelle ins Krankenhaus müsse. Ich wurde genauer untersucht, und es stellte sich heraus, dass ich einen irreperablen Herzfehler hatte. Sofort rief ich Daniel an, doch der reagierte total komisch. Nur wenige Tage später trafen wir uns, und er sagte, dass er mit mir reden müsse. Mir war sofort klar, was er mir sagen wollte. Er meinte, er hätte zur Zeit sehr viele Probleme, und er könne nicht damit umgehen, dass er vielleicht nicht immer für mich da sein könnte, wenn ich ihn bräuchte. Ich sei seine absolute Traumfrau, und er liebe mich über alles, aber er hätte Angst vor meiner Krankheit. Ich solle ihm Zeit geben.
Es war schlimmer für mich, als die Zeit im Krankenhaus, denn mit ihm hatte ich das Einzige verloren, was mir wirklich etwas bedeutet hatte. Die nächsten Wochen waren furchtbar für mich, und ich begann ihm aus dem Weg zu gehen, weil es so furchtbar weh tat. Jetzt weiß ich, dass ich nicht aufgeben will, und auch nicht aufgeben werde, und was es heißt wirklich zu lieben.

Cindy 1992 / Juni 2005

Weil ich ihn viel zu sehr liebe

also passt mal auf ich habe mich sehr verliebt und der junge ist 17 ich habe es auch gesagt dass ich ihn liebe. seine freunde haben mir gesagt dass er mit mir gehen will. 1 tag später hat er gesagt ok wir können es probieren ich hab mich natürlich so sehr gefreut aber ich hab ihm ne sms geschrieben ob er mich überhaupt liebt? er hat knallhart gesagt er liebt mich nicht aber wir können zusammen sein - ich hab ja gesagt und aufgelegt. ich hab geheult wie ein schlosshund. ich bin jetz zwar mit ihm zusammen aber umsonst. ich weiß nicht was ich machen soll ich hab so angst dass er schluss macht. ich liebe ihn so sehr so sehr hab ich noch kein jungen geliebt...

Zusatz: Das ist echt passiert ich wurde schon so oft verletzt. ich hoffe er liebt mich bald.

Nata / Juni 2005

Werde ich ihn jemals wieder sehen?

Meine Mutter buchte dieses Jahr Urlaub in die Türkei. Mitfahren wollte ich natürlich nicht wegen meiner Freunde und aus Angst, ich könnte was verpassen. Aber was blieb mir anderes übrig? Da ich ja noch nicht entscheiden konnte, ob ich da bleibe oder mit fahre, musste ich unfreiwillig mit.
In der Türkei angekommen, schien alles schön und gut vom Optischen. Doch im Inneren wollte ich seit der ersten Minute, seit dem wir abgereist waren, wieder nach Hause. Die ersten Tage waren natürlich die totale Qual, weil ich keinen kannte und mich alle total komisch anstarrten. Am Strand war es total langweilig... Die ersten 3 Tage waren der reine Horror.
Am 4. Tag läuft da ein süsser Kellner vorbei, der Informationen über die Hotelshows gibt. Er grüsste meine Mutter und mich nett und wir unterhielten uns ein wenig. Er hatte mir gleich auf den ersten Blick gefallen. Er war etwas älter als ich, und ich kam mir vor, als ob er mich gar nicht beachten würde. Als ob ich für ihn ein kleines, süsses Mädchen wäre. Etwa nach einer Woche kam er zu mir und erzählte mir, wie gut ich ihm gefalle und ob ich mit ihm ins Hotelzimmer gehen möchte. Natürlich verneinte ich. Nach dem war mir bewusst, was er von mir wollte. Trotzdem verliebte ich mich in ihn. Bis heute frage ich mich, wie das nur passieren konnte. Ich bin erst seit 3 Wochen zu Hause und denke jede freie Minute an ihn. Er sagte immer: 'Ich liebe dich!' Doch für mich hatte das keine Bedeutung. Es tat weh, weil ich wusste, dass er nur Sex wollte. Er wollte jedesmal, dass ich es auch zu ihm sage, aber es fiel mir schwer, es auszusprechen.
Jetzt, wo ich zu Hause bin, kann ich es nicht ertragen, daran zu denken, dass ich ihn wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Es tut einfach weh, daran zu denken. Doch neulich hörte ich diesen Spruch im Fernsehen: 'Man begegnet sich immer 2x im Leben.' Ich weiss nicht, wie ich das verstehen soll, doch auf einer Seite gibt mir dieser Spruch wieder Hoffnung. Auch wenn ich weiss, dass er dort rumläuft und anderen Frauen und Mädchen das Gleiche erzählt wie mir, will ich ihn wiedersehen. Es tut einfach nur weh, an ihn zu denken, denn von einer Seite ist er das Allerletzte.
Wieso? Wieso wohnt er nur so weit weg? Werde ich ihn nochmals wiedersehen? das frage ich mich jeden Tag, jeden Abend.

Zusatz: Denkt ihr, es stimmt, dass man sich ein 2.Mal im Leben begegnet? Denn es macht mir Hoffnung.

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