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Liebesgeschichten

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Knuffel M@us / Juli 2005

Unglaublich aber... wahr...

Es war in den Sommerferien. Ich war den ganzen Tag mit meiner Familie in Euskirchen bei Bekannten. Und natürlich war das wie immer Langeweile pur! Naja da musste ich nun durch.
Die Tochter saß dort mit ihrem Freund und ich dachte nur: "lasst mich hier raus!" es war einfach zum verzweifeln. Irgendwie träumte ich mich weg von dort, sah dauernd auf mein Handy und wünschte mir irgendwo zu sein, wo ich mich wirklich wohl fühle und wo jemand ist der mich einfach wahnsinnig verzaubert.
Als wir dann abends endlich zu Hause waren, raste ich zu Vanessa rüber, um endlich noch in gewohnte Umgebung zu kommen! Wir gingen erst einmal zu unserem Stammplatz, wo sich aber natürlich wieder niemand blicken ließ! Naja, dann gingen wir unsere gewohnte Runde durch dir Stadt. Über den Bushof zur Schwimmhalle und am Burger King vorbei. Dann an der Tanke vorbei und über den Aldi Parkplatz.
Und dort stand er, Andy. Der einfach süßeste Typ den ich je gesehen hab! Wir unterhielten uns ganz gut und er machte mir tonnenweise Komplimente. Irgendwie war Vanessa nur noch Nebensache. Nur leider ist dieser Junge immer unterwegs. Und von daher hab ich ihn bis jetzt nicht mehr gesehen.
Doch sein Bild seh ich einfach immer vor mir und vergessen werde ich ihn bestimmt auch nicht!!!
"Fast wie Liebe auf den ersten Blick!!"..

Zusatz: Diese Geschichte ist nicht frei erfunden oder so. Sie hat sich fast so zugetragen. Ich habe nur einige Dinge verändert!

Wassernixe04 / Juli 2005

Happy End...?

Im Jahr 2001 wohnte ich bei meinem damaligen Freund Michael und lernte 'Tron' über ein Internetspiel namens SWAT 3 kennen. Wir spielten oft zusammen und unterhielten uns auch außerhalb per Chat oft und ganz gut über alltägliche Dinge. Sein Name war Anton und er war nur ein paar Monate älter als ich. Meist klagte ich ihm meinen Missmut über die Zeiten mit meinem Partner vor. Er ermunterte mich oft doch mal ein klares Wort mit ihm zu reden. Damals war ich auch ausgerechnet von dem Typen schwanger! Es gab kaum Geheimnisse zwischen uns, jedoch kannten wir uns nur online. Nach der Geburt meines Sohnes, worin ich eigentlich mir eine Besserung im privaten Bereich erhoffte, lerne ich ihn ein Jahr später an meinem Geburtstag endlich persönlich kennen. Wie oft hatte ich schon mit ihm geflirtet wo er nie drauf eingegangen ist, weil ich ja in festen Händen war und er keinen Ärger wollte. Er war kurz zuvor beim Bund gewesen, wo ich ihm Gott sei Dank auch davon abhalten konnte, sich für´s Ausland zu verpflichten. Ich war ziemlich aufgeregt und zog extra für ihn mein Lieblingskleid an. Er kam auf seinem Motorrad zu uns und ich durfte sogar mal eine Runde mit ihm drehen. Das erste Mal Motorrad fahren mit meinem Traummann! Da ich zwar tierisch verknallt in ihn war, aber keinen Ärger mit Michi wollte, hielt ich mich (ohhh was war ich für ein Depp...) nicht an ihm, sondern am Griff hinten fest. Hätte ich mich ihm doch bloß damals schon an den Hals geworfen....
Das war 2002. Wir hatten ab da leider nur wieder per Internet miteinander zu tun und auch nicht mehr so häufig. Ich befürchtete schon, es wäre meine Schuld. Als ich es mit Michi nicht mehr aushielt und mit meinem Sohn zu meiner Mutter 'flüchtete', das war Ende 2003, wollte ich eigentlich erstmal allein sein. Jedoch konnte ich Anton nicht vergessen.
Als ich ihn im Januar wiedersah - ich wollte schon seit Monaten nichts mehr von Michi - habe ich ihm dann endlich persönlich gesagt, was ich für ihn empfinde. Er wollte nur keine Bindung mit mir, bevor ich nicht mit Michi Schluß gemacht habe. Außerdem gab es einige schlechte Angewohnheiten an mir, die ihm nicht gefallen haben. Auch wenn ich ein Verächter der 'ich mach grade eben mal per SMS Schluß'-Gesellschaft bin, so blieb mir damals kaum etwas anderes übrig, da Michi und ich uns eh auseinander gelebt hatten und er zu weit weg wohnte, um es ihm persönlich zu sagen.
So kam ich am 1. Februar 2003 endlich mit Anton zusammen. Meinen Sohn mußten wir mit einbinden, aber da Anton nichts gegen ihn hatte, freundeten sie sich schnell an. Er gab mir vielle Ratschläge und Tipps. Am Anfang ließ ich ihn nur unter Tränen gehen, da ich befürchtete ihn nie wieder zusehen. Doch mit der Zeit lernte ich ihm zu vertrauen. Ich konnte ihm nach wie vor alle meine Probleme erzählen und beichtete ihm auch einen Treuebruch. In der ganzen Zeit unserer Beziehung habe ich jedoch hauptsächlich an mich gedacht und ihn so oft mit meinen Problemen belastet. Als ich in Kur ging Anfang 2004, dachte ich, es wird besser. Ich war schrecklich eifersüchtig und verbot ihm (eute weiß ich das es einer der größten Fehler war), das er mit Freunden wegging und er blieb mir zur liebe zuhause. Erst nach der Kur habe ich es geschafft, mein größtes Laster, das Rauchen, aufzugeben, woran ihm viel lag. Jedoch komme ich nach wie vor noch immer nicht mit meinem Sohn zurecht, obwohl er mir so viel dabei half. Der Kleine ist sehr aktiv und selbst meine Verwandten halten es nicht lang mit ihm aus.
Ende 2004 zog Anton aus beruflichen Gründen nach Thüringen und veränderte sich sehr. Ich habe ihn wohl zu sehr mit meinem Wunsch, bei ihm zu wohnen bedrängt, dass er sich immer mehr von mir entfernte. An Weihnachten dachte ich noch, dass wir trotz unserer Probleme (wir hatten doch schon so viel geschafft) weiterhin alles schaffen würden. Selbst die schwersten Zeiten gehen doch einmal vorbei, oder?! Doch als ich ihn kurz nach seinem Geburtstag dann mal wieder mal verbot mit seinen neuen Kollegen um die Häuser zu ziehen, ihm noch dazu den dämlichen Spruch an den Kopf warf 'er könne sich ne Neue suchen', reichte es ihm endgültig. Ich entschuldigte mich zwar direkt bei ihm, aber es war zu spät.
Ein paar Tage später hatte er tatsächlich ne Neue. Sie wohnt in seiner Gegend und ist 16!!! Ich hatte ja schon einmal einen Freund verloren. Doch dass ich mich so sehr in ihn verliebt habe, hätte ich nie gedacht. Selbst jetzt, wo ich nur diese Zeilen schreibe, muß ich an ihn denken und heule rum. Fast jeden Tag fragt mein Kleiner nach ihm, er sieht einen Vater in ihm.... Ich weiß nicht, wie ich die Kraft seit dem Tag aufbringe, überhaupt weiterzumachen ...
Vielleicht liegt es daran, dass wir noch ab und zu SMS Kontakt haben, aber ich will ihn einfach nicht aufgeben!! Ich vermisse ihn so sehr....... Tagsüber muß ich ja den Schein wahren, dass alles in Ordnung ist (zumindest wenn ich unter Leuten bin), nachts jedoch weine ich mich noch immer in den Schlaf......

Anton ich brauche dich!

Jetzt ziehe ich in seine Nähe, jedoch hat er schon gesagt, dass er wahrscheinlich umzieht. Angeblich wegen DSL. Irgendwie glaube ich aber, dass er nur nicht neben mir wohnen will, weil er nicht will, dass ich leide. Ich will aber doch nur ihn... Bis auf den Kleinen würde ich alles für ihn geben.... Ich habe so viel an mir verändert, mache mir ständig Vorwürfe, kritisiere mich selbst...... Ich kann und will ihn nicht vergessen! Für mich gibt es nur ihn! Und wenn ich für immer solo bleibe....

Du bist und bleibst mein Traummann Anton! Für immer! Ich liebe dich! komm zurück...... bitte .........
Deine Nixe


Nachtrag: Wie ich herausgefunden habe, ist seine Neue sehr nett. Bei näherer Betrachtung könnte sie mir vielleicht sogar ähnlich sein. Aber verd*** noch mal für diesen Traummann gibt es nur Eine. Und die will ich sein! Ich hab es zwar schon einmal versaut, aber ich gebe ihn nicht so einfach auf! Der Kleine hat es verdient, ein besseres Vorbild, als seinen Erzeuger zu haben. Und irgendwie habe ich schon genug Pech im Leben gehabt. Auch ich verdiene ein bisschen Glück!

Zusatz: Erlebte Geschichte mit hoffentlich gutem Happy End

Tina / Juli 2005

Deine Augen...

1944 saßen meine Mutter, meine Schwester und ich beim Abendessen, als es plötzlich klopfte. Ich öffnete die Tür und herein kamen drei Soldaten, die eine Vierten stützten. Das einzige was ich sah, waren seine Augen. Sie waren wasserblau und ich hatte das Gefühl, ich könne in seine Seele schauen. Der älteste unter den Vieren war Offizier und hieß Lucas. Er sagte, wir sollen uns um Pascal kümmern bis er wieder gesund ist. Nätürlich waren wir einverstanden. Wir legten ihn in mein Bett und reinigten seine tiefen Schußwunden. Als er am Morgen aufwachte, war ich neben seinem Bett eingeschlafen, denn ich habe die ganze Nacht 'Wache gehalten'. Er war so schwach, dass ich ihn füttern musste, was ich natürlich gerne machte.
Wir verstanden uns sofort. Es stellte sich heraus, dass er Pascal hieß, 20 Jahre alt war und er war noch zu haben!! Doch das einzige, auf das ich mich konsentrieren konnte, waren seine Augen, die mich immer interessiert musterten. Nach zwei Monaten konnte er wieder richtig laufen und sich hinsetzen. Diese zwei Monate waren die schönsten, die ich je hatte. Wir lachten zusammen und verstanden uns einfach super. Ich hatte mich tierisch in ihn verliebt. Doch dann kam die Zeit und er wurde wieder abgeholt. An diesem Tag nahm er mich in seine Arme und küsste mich zärtlich auf den Mund. Dann ging er mit seinen Kammeraden davon.
Als ich nach drei Monaten immer noch nichts von ihn hörte, dachte ich schon an das Schlimmste. Ich konnte nicht mehr schlafen, essen und weinte ununterbrochen.
Inzwischen war mein Vater vom Krieg zurück gekommen und wir feierten sein Wiedersehen. Ich zog ein schlichtes schwarzes Kleid an und steckte meine Haare hoch. Jeder sagte mir, dass ich wunderschön aussehe. Aber wie es in meinem Inneren aussah, das wusste niemand.
So gegen zehn Uhr abends verließ ich heimlich das Fest. Ich suchte mir ein stilles Plätzchen und weinte, weil ich wieder nur an ihn denken konnte.
Plötzlich hielt mir jemand von hinten die Augen zu! Ich wusste sofort wer es war. Mein Pascal!!! Er setzte sich wortlos neben mir auf die Bank und nahm mich in den Arm. Ich kuschelte mich natürlich an ihn dran und küsste ihn. Zusammen gingen wir wieder auf die Feier und tanzten eng umschlugen. Später nahm ich ihn mit in mein Zimmer (den Weg wusste er ja!! *grins*)...

Am Morgen wachte ich auf und Pascal war weg. Kein Brief, nichts. Niemand wusste wo er hin war.

Mein Leben ging einfach weiter. Ich begann eine Lehre zur Bankkauffrau und musste in eine andere Stadt ziehen. Ich war gerade in der Arbeit, als mein Chef mich rief. Ich ging nach vorn und sah in SEINE Augen!!!
Keine Ahnung wie er mich gefunden hatte.

Ich weiß nur eins!! Seine Augen rauben mir heute noch den Verstand. ;)

Zusatz: Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Annchen / email / Juli 2005

Und das war's

Nach dem Reitunterricht fragte mich meine Freundin, ob ich nicht zu ihr kommen wollte. Natürlich wollte ich, denn mit ihr lernte ich immer eine menge neuer Leute kennen. Gesagt getan - wir trafen uns bei einem Feuerwehrfest in der Nähe.
Wir waren vier Mädchen und hatten eine Menge Spaß. Ich flirtete ein bisschen mit einem Jungen und dann mit dem nächsten. Einer von der Feuerwehr (18 - ich bin 14) machte mir einen Liebesantrag. Das fand ich dann ziemlich nervig und nannte einfach einen anderen Namen und einen Freund.
Wir vier unterhielten uns dann dort mit denn anderen Jungs die da waren (unter ihnen auch der "18") Naja mit einem machte das Flirten richtig Spaß und wir hatten ein richtig interesantes Gespräch. Dieser Junge ließ mich nicht mehr los und wir simsten (er schrieb sehr süß), telefonierten und verabredeten uns. Ich war mächtig stolz und mächtig aufgeregt. Dann kam der Tag, mein Herz klopfte zum Zerspringen. Dann kam ein schlaksiger Junge und ich dachte, wenn er das ist dann...... und natürlich war er es!!
Ich war mächtig gefrustet, dafür hatte ich mich gestylt, mich nervös gemacht. Nun fragt man sich wahrscheinich, warum ich ihn nicht sofort erkannt habe, aber er hatte die Haare geschnitten und von weitem erkennt man das ja auch nicht so gut. Jedenfalls war es der absolute Horror. Er war super nervös, kratzte sich unter den Achseln (ich ekelte mich) und bald hatte man keinen Gesprächsstoff mehr. Die ganz Zeit fragte ich mich, wie ich mich so täuschen konnte - wir waren so verschieden.
Ich war so traurig, am Ende aber war ich noch mehr sauer. Er wollte sich dann mit mir treffen und telefonieren. Da ich aber viel zu feige bin, erfand ich einen 2-wöchigen Stubenarest mit Telfonverbot.

Leider ging diese Zeit dann ziemlich schnell rum und ich wimmelte ihn am Telefon immer ab. Aber meldete sich immer wieder. Ich hatte die Nase gestrichen voll von ihm und schrieb ihm eine sms, ich wäre gerade ziemlich gestresst und würde mich wieder melden, wenn es besser klappen würde.
Bald hörte ich, wie er bei anderen über mich herzog und ich erfand auch für ihn einen Freund und entzog mich ihm damit.
Bis jetzt habe ich es nicht bereut.

©Christiane

Zusatz: Das ist wirklich geschehen

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