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Liebesgeschichten

von *Orakel-im-Web* - Besuchern

 

--> Fortsetzung von Dreamer Romeos Geschichte

Eine Tat aus Liebe

... Ja ich liebte sie, nur ich wollte es einfach mir selbst nicht zugeben, oder vielleicht hatte ich es noch nicht bemerkt. Ich wollte mir nicht etwas wünschen, was nicht in Erfüllung gehen würde, oder davon träumen.

Nach und nach fing sie an, mir Sachen über ihren angeblichen Freund zu erzählen, wie reich er wäre und angeblich auch in der Mafia. Sie tat mir sehr weh als sie das tat, sie öffnete eine Wunde in meinem Herz, das ständig blutete, ich liebte sie, und sie begann ein Spiel zu spielen, das mich fertig machte. Ein grosser Teil meiner Lovestory verging so mit Tränen in meinen Augen und einem Leid in meinem Herzen, dessen Schmerz nie stillte.
Sehr gerne hätte ich sie kleines Engelchen, Baby, Herzchen genannt oder Schätzchen - ich habe es auch ein paar Mal gemacht aber dieser Wörter verloren ihren magischen Zauber als sie aus meinem Mund kamen - sie hatten einfach keine Bedeutung für sie.
Dann eines Tages kam es dazu, dass sie mich zum Essen einlud in einem Restaurant. Wir sprachen von diesem und jenem, über ihren sehr reichen Freund und sie sagte zu mir, dass sie heute Abend mit einem Mann zusammen sein will, der nicht in sie verliebt ist.
Dann fragte sie mich: 'Du liebst mich doch nicht, oder? - Das sagst du doch jedes Mal nachdem du mir eine SMS geschickt hast und wenn du mir deine Gedichte übereichst!' - dabei lächelte sie so verführerisch und frech...
Ich sagte zu ihr, dass ich das nicht weiss, ob ich sie oder ihren Körper liebe, da ich sie nicht genug kenne, um sie zu lieben.
Sie lächelte und sagte: 'Nein nein du liebst mich nicht, darum bin ich hier mit dir zusammen, ich will einen Mann der mich nicht liebt.'
An jenem Abend nahmen wir ziemlich viel Alkohol zu uns, obwohl ich normalerweise nicht so viel trinke, tat ich es, um ihr Gesellschaft leisten zu können. Sie meinte, ich solle nicht so viel trinken, sonst würde ich sie nicht beschützen können. Ich brachte sie nach Hause an diesem Abend und ich hielt ihre Hand fest, als wir zu ihr nach Hause gingen. Aber leider hielt ich ihre Hand nur fest, damit keiner sie anmachte oder damit alle dachten, sie ist in festen Händen. Es hatte leider keinen besonderen Grund. Als wir uns trennten, sagte sie: 'Das ist mein Leben, so lebe ich - ich wollte, dass du siehst, wie ich meine Nächte verbringe..'

Eines Tages sagte sie mir, dass sie zu mir nach Hause kommen kann in meine Wohnung. Ich hatte ihr nicht geglaubt. Mein Gott wie toll das wäre.. Aber eines Sonntags kam sie wirklich zu mir nach Hause, ich holte sie vom Busbahnhof ab - Mann war ich aufgeregt, wie glücklich ich war, dieses Gefühl kann ich nicht beschreiben. Sie sagte mir, dass sie schon lange nicht mehr mit einem Linienbus gefahren ist, weil man sie normalerweise mit einem BMW Mercedes oder irgend so einen Luxuswagen abholt. An diesem Sonntag legte sie sich sie sich auf mein Sofa, ich habe sie umarmt und wollte sie küssen, doch sie zog sich zurück und sagte, dass das nie passieren wird, dass sie für mich unerreichbar ist. Das wusste ich, gewiss es war schon schön genug für mich, dass sie bei mir war. Sie blieb aber nicht lange an diesem Sonntag, nur sehr kurz und musste schnell wieder gehen. Sie versprach mir aber wieder zu kommen und dann würde sie auch bei mir übernachten.
Ich habe sie dann zu Haltestelle gebracht und wir warteten auf den Linienbus, beim Warten lehnte sie ihren Kopf an meine Brust, welche Wörter können dieses Gefühl beschreiben, ich war im siebten Himmel, von mir aus hätte die Zeit stehen bleiben können in diesem Augenblick. Ich war ja so glücklich. Solche Momente stärkten das Feuer meiner einseitigen Liebe.

Ja sie versprach es, sie versprach wiederzukommen und ich wartete, jede Sekunde und Minute dachte ich nur daran, ob sie wohl wirklich kommen würde. Bis sie dann eines Tages endlich sagte 'An diesem Wochenende kann ich kommen".
Romantisch wie ich bin, hatte ein süssen Tisch vorbereitet für diesen Abend mit Rosen und Kerzen und slowmotion Musik. Wir tanzten in dieser Nacht, aber nur eine Minute, vielleicht auch kürzer, dieser Tanz war der einzige Tanzl und auch der letzte, wir haben nie wieder zusammen getanzt. Sie lächelte, wir assen und tranken, sie sagte, sie fühlte sich wie ein Teenager in dieser Nacht, dann stellte sie plötzlich ihre Füsse auf meinen Schoss, und sagte, ich solle sie nicht anfassen. Ich zitterte am ganzen Körper, ich glaube sie fing wieder an mit mir zu spielen. An diesem Abend und in der Nacht passierte nichts. Ich hatte ihr auch versprochen, dass ich keinerlei versuche machen werde, mich an sie ran zu machen..Ich wollte sowieso nie ihren Körper, nein ich wollte nur ihr Herz erobern. Ich wollte sie glücklich machen. Ich fürchte, das habe ich nie geschafft. Wir hatten uns so einmal gestritten, da sagte ich, dass ich keine Frau glücklich machen könnte. Ausserdem war es bei ihr ja nicht nötig - denn sie war immer glücklich.

Es war Sommer.......... 2002. Diesen Sommer werde ich wahrscheinlich nie vergessen. Eine einseitige Liebe, die mir nichts als Leid. Tränen, Kummer und einen unertragbaren Schmerz gab. In diesem Sommer konnte ich am Wochenende kaum schlafen, ich bin immer wieder aufgewacht, weil sie am Wochenende ans Meer fuhr mit ihren Freund. Sie verbrachte ihre Wochenenden auf einer Yacht, in Discos, in Eliteumgebungen - ja und ich habe die ganze Nacht geweint, weil der Gedanke, dass sie nicht bei mir ist, und noch schlimmer - dass ein anderer sie in den Armen hält und mit Sicherheit Sex mit ihr hat - mich verrückt und krank machte. Wir haben eigentlich immer alle drei geweint:Ich, mein Herz und meine Augen.
Aber komischerweise kam sie dann auch immer wieder zu mir, ich streichelte ihre Haare stundenlang, manchmal fing mein Nacken an weh zu und meine Brust, aber ich langweilte mich nie, ihre Harre zu streicheln. Sie langweilte sich immer. Ab und zu küsste ich auch mal auch ihre Stirn. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt, wenn ich nur ihre Hand hielt. Ich schwebte in Wolken. Ich habe immer Angst gehabt, sie zu verletzen, ihr weh zu tun, deshalb habe ich sie auch nie als ein Sexobjekt gesehen. Damit sie nicht denken sollte, der ist auch wie alle anderen Typen. Das Essen, welches wir zusammen assen, der Wein, die Kerzen, die so geleuchtet haben, das war jedes Mal wie ein Traum wie ein Märchen für mich. Aber all das war nur etwas besonderes für mich - sie hatte ja ihren Freund, der bei der Mafia war. Meine Freunde meinten, ich soll mich in Acht nehmen, weil mir eines Tages irgend jemand eine Kugel in meine Knie schiessen wird. Das war mir immer total egal, eine Kugel war es mir wert, für eine Sekunde die ich mit ihr verbrachte.

Sie kam und kam, wir tranken Alkohol, hörten Musik, sie erzählte mir von ihren Freund, obwohl sie wusste wie sehr sie mir weh tat damit.
Wenn ihr Freund sie wirklich so sehr liebte, und so sehr reich war, warum arbeitete sie dann als Sekretärin und warum kam sie zu mir fast jedes Wochenende, und liess sich die Haare streicheln? Einmal da hatte ich geweint als sie bei mir war, sie wischte mir die Tränen von meinen Augen, ich weinte wegen ihr, weil ich wusste, dass sie nicht glücklich war, sie sagte mir, dass sie der glücklichste Mensch auf der Welt ist.. aber ich denke sie hat immer gelogen, wenn sie das sagte.

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