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Liebesgeschichten

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Kurdin / Dezember 2005

Du bist schon wieder schuld, dass ich...!!!

Sie hieß Mira und war ein schüchternes Mädchen. Sie war 17 Jahre alt und hatte noch nie einen Freund. Jeder nannte sie das Mauerblümchen. Sie sah nicht grad hübsch aus und war auch kein bisschen beliebt. Freunde hatte sie auch nicht viele. Die meisten machten sich nur lustig über sie. Das Gegenteil von ihr war ihre einzige und beste Freundin Aru, ein sehr hübsches und beliebtes Mädchen. Sie hatte viele Verehrer und war sehr selbstbewusst. Mira wollte gerne so sein wie sie und versuchte sich zu verstellen, doch alles nützte nichts. In ihrer Klasse machten sich alle lustig über sie und an ihrer ganzen Schule. Eines Tages verliebte sie sich in einen Jungen namens Martin. Er war der Schwarm der ganzen Schule, der hübscheste Junge und der Coolste. Mira hätte da keine Chance, das wusste sie. Sie war kein bisschen hübsch und schon gar nicht cool. Doch Aru machte ihr Mut. Sie sagte immer wieder: "Lass den Kopf nicht hängen, das schaffst du schon!" Doch Mira wusste dass Aru das nur sagte, weil sie immer so lieb war. Doch eines Tages bekam Mira Streit mit Aru und beide wurden wie Feindinnen. Mira war am Boden zerstört. Sie sah Aru jeden Tag, doch Aru blickte kein einziges Mal zu Mira. Mira war todtraurig und dann kam noch, dass Aru ins Krankenhaus musste, wegen einer schweren Verletzung am Bein. Mira wollte Aru im Krankenhaus besuchen - doch sie konnte es nicht. Sie traute sich nicht, sie hatten doch Streit.

Doch eines Tages passierte das, was Mira sich nie erhofft hätte. Sie traf auf der Straße Martin. Er war das erste Mal alleine und sah irgendwie anders aus. Er begrüßte Mira sogar sehr freundlich, so dass Mira sich wundern musste. Mira erfuhr was los war. Martin hatte Schwierigkeiten in Mathe und genau da brauchte er eine gute Note, um endlich das lang versprochene Auto, das er sich schon mit 17 wünschte, von seinen Eltern zu bekommen. Mira verstand zwar wenig von Autos und davon wie wichtig es für Martin schien, doch sie verstand was von Mathe und schlug Martin vor, mit ihm zu lernen. Martin willigte zögernd ein, doch er hatte wohl keine andere Wahl. So trafen sie sich das erste Mal. Mira wusste nicht, wie sie mit Martin reden sollte, sie hatte ziemlich weiche Knie bekommen. Sie trafen sich mehrmals und an einem Abend geschah das Unfassbare. Martin schaute Mira in die Augen, sie bemerkte es und schaute zurück. Er lächelte, sie wurde rot und blickte zum Boden. Ihr schwarzes Haar fiel ihr über das Gesicht, er machte es mit einer vorsichtigen Handbewegung weg. Dann zog er sie an sich, er kam mit dem Gesicht an ihr Ohr. Und flüsterte ganz leise: "Ich liebe dich!"
Mira stockte der Atem - das erste Mal im Leben hatte sie solche Worte von einem Jungen gehört und noch dazu wurden sie für sie gesagt. Ihr Herz schlug schnell. Und sie spürte den heißen Atem an ihrem Nacken. Sie bekam Gänsehaut. Martin strich mit seinen Lippen ganz langsam über ihren Hals, dann erhob er den Kopf und küsste sie auf die Lippen. Mira konnte nichts sagen, das war wahrscheinlich der glücklichste Augenblick ihres ganzen Lebens. Sie vergaß alles, jeden Gedanken, jedes Gefühl. Sie hörte nur ihr Herz schlagen. Martin erhob sich langsam und ohne ein Wort auszutauschen, ging er. Sie blieb in ihrem Zimmer sitzen. Es war dunkel draußen, es regnete, sie setzte sich in eine Ecke, zog die Knie an sich und legte den Kopf auf sie. Sie dachte an nichts, sie verstand noch nicht mal, was grad passiert war. Sie hörte nur ihr Herz klopfen, das immer noch raste. Am nächsten Tag in der Schule sah sie Martin nicht an. Und Aru war immer noch im Krankenhaus und sonst hatte sie niemanden. Nach der Schule machte sie sich schnell auf den Weg nach Hause, als sie plötzlich eine Stimme von hinten hörte - es war Martins Stimme. Er lief zu ihr und fragte, ob sie sich bei ihr heute kurz treffen könnten, er meinte wegen Mathe. Mira nickte nur. Gleich ging er weg.
Sie saß einige Zeit im Wohnzimmer und wartete bis Martin kam. Dann klingelte es an der Tür sie machte auf. Er schaute sie wieder so lieb an. Sie liess ihn rein, doch er dachte gar nicht an Mathe, er sagte nur: "Der Grund wieso ich kommen wollte, ich ähm ich wollte dich fragen, ob du mit mir gehen willst?" Mira stockte wieder der Atem, war das alles nur ein Traum, was sie hier erlebte? Sie nickte ohne zu überlegen. Er nahm sie in den Arm und drückte sie an sich. Als er weg war, musste sie weinen, sie weinte weil sie glücklich war, denn es war ihr erster Freund, sie weinte aber auch weil sie doch irgendwie traurig war. Sie verstand ihre Gefühle nicht mehr.
So verabredeten sie sich manchmal bei ihr oder ihm zu Hause, doch nie gingen sie irgendwohin. Mira fragte sich immer warum - wollte er vielleicht nicht, dass es jemand erfuhr, dass sie zusammen waren? Es wurde immer romantischer, er schenkte ihr Rosen, sie machten es sich immer gemütlich und kuschelten stundenlang. Es war für sie wie im Traum, sowas hatte sie nie erlebt und das Kribbeln im Bauch, das war auch was völlig Neues. Er küsste so leidenschaftlich und verwöhnte sie richtig - so einen Freund hatte sie sich immer gewünscht. Eines Tages ging sie nach der Schule zu ihm, wo er grad mit seinen Kumpels saß und sie fragte ihn, ob er denn nicht heute ins Kino wollte. Seine Kumpels schauten ihn merkwürdig an, so erfuhren sie, dass Mira mit ihm zusammen war, aber sie lachten nur über ihn, lachten beide aus. Und sagten: "Wie kannst du nur mit der zusammen sein!"
Sie war den Tränen nahe, er sagte nichts, kein Wort, beschütze sie nicht.. Dann sagte einer seiner Freunde: "Siehst du, er will dich nicht, verschwinde. Das war alles nur ein Scherz!" Sie hielt es nicht mehr aus, rannte los, hörte in der Ferne, wie sie noch irgendwas schreien, doch sie wusste nicht was. Sie rannte und rannte und rannte - ihr war so elend zumute. Sie setzte sich zu Hause in den Flur und fing an zu weinen - noch mehr als bisher. Sie konnte gar nicht mehr aufhören, dachte sie würde nie mehr aufhören können.
Spät abends hörte sie plötzlich einen Schrei und Autobremsen. Sie rannte aus dem Haus und sah Martin auf dem Boden liegen. Sie kniete neben ihm nieder und musste noch mehr weinen, immer mehr und mehr. Die Polizei kam, auch der Krankenwagen, es fing an zu regne,n die Polizisten schoben sie beiseite und die Ärzte sagten, es gäbe keine Chance mehr für ihn. Sie weinte noch mehr, konnte nicht aufhören - ihr war kalt, sie schrie, zitterte und weinte. Sie liebte ihn doch immer noch. Man sagte ihr, dass er in der Hand ein kleines Päckchen gehabt hätte, auf dem stand, dass es für Mira war. Sie nickte auf die Frage, ob sie Mira sei.
Sie öffnete das Päckchen und darin war eine Rose, die schönste, umwickelt mit einer silbernen Kette und da lag noch ein Brief. Sie öffnete ihn und drin stand geschrieben: "Mira, es tut mir leid, dass ich dich so behandelt habe. Am Anfang hatte ich es nicht ernst gemeint, aber ich hab gemerkt, dass ich ohne dich nicht leben kann, du bist mir zu wichtig und egal, was die anderen sagen, du bist die Beste für mich. Bitte weine nicht mehr, ich weiss, an den ganzen Tränen bin ich schuld und ich bitte dich, mir zu verzeihen, denn ich leibe dich wirklich mehr als du denkst!"
In Liebe, dein Martin"

Sie brach erneut in Tränen aus. Und in Gedanken sagte sie: "Du bist schon wieder schuld, dass ich weine!" Der Arzt kam zu ihr und sagte, dass es ihm leid tut und dass Martin gestorben sei. Sie konnte nicht mehr, sie weinte immer mehr, vom Handy aus rief sie Aru an - ihr war alles egal wegen dem Streit - sie brauchte sie jetzt. Sie konnte ihr mit Tränen unterlaufener Stimme gerade noch sagen, wo sie war und was los war. Sie wusste, dass Aru wahrscheinlich nicht kommen konnte, weil sie eine schlimme Verletzung hatte. Die Polizisten räumten den Schaden und alles auf. Sie setzten sie auf eine Treppe, es regnete in Strömen und sie weinte ununterbrochen.

Plötzlich sah sie Aru. Sie kam angehumpelt. Sie sah verzweifelt aus und hatte anscheinend große Schmerzen. Sie war ganz durchnässt und schmutzig. Sie war anscheinend zu Fuß gekommen. Schnell kam sie angestürzt und umarmte sie. Sie weinte und Aru weinte mit ihr. Sie konnte nicht mehr. Sie wollte nur noch sterben.
Und dann sagte sie zu Aru mit schwacher Stimme: "Er kam zu mir bei Regen und er verliess mich bei Regen!"
Sie drückte sie fester an sich und sie weinten zusammen.
Sie konnten den Schmerz miteinander teilen.

Dilek / Dezember 2005

Warum er, Gott...?

Mein Herz Liebster es schreit zu Gott nach dir!!
Du mein Schatz liegst hier in meinen Armen mit Blut übergossen und ich spüre langsam, wie Gott deine Seele zu sich nimmt!
Es war doch alles noch so schön vor ein paar Stunden wir bei Ünalund Hatce auf der Geburtstagsfeier, es war so wunderschön, all die Gäste kamen und wir feierten unbekümmert, ohne zu ahnen, dass ich Dich, mein Ein und Alles verlieren würde heute in dieser Nacht.

Wie sehr würde ich mir wünschen, du würdest den Himmel jetzt mit mir bewundern können.
Dann würdest du sehen, eine Nacht wie du dir sie immer gewünscht hast, der Himmel mit Sternen bedeckt und der Mond schenkt uns sein Licht aber heute.... heute leuchten sie nicht für uns.

Ich schau in den Himmel und fleh zu Gott, er soll Dich mir lassen, will Dich nicht verlieren... Ich liebe Dich.
Du bist mir wichtiger als mein eigenes Leben.

Warum er Gott...? Wir liebten uns doch, warum trennt man zwei so glückliche Menschen... waren immer zufrieden und dankbar.

Und ich dachte, das wäre die schönste Nacht in meinem Leben.
Auf der Feier vor all denn Gästen kniet er nieder, mit einem Päckchen in der Hand, öffnet es, ein wunderschöner Ring kam zum Vorschein. Ich war gerührt. Heute nach den 8 Monaten, die wir schon verlobt waren, kam der Ring, ein wunderschöner Ring mit unseren Namen eingraviert: "Dilek+Mustafa für immer".
Mir rollten die Tränen vor Freude über die Wangen, ich war so glücklich, ein Gefühl, das nicht zu beschreiben war stieg in mir auf, ein warmes schönes Gefühl. Meine Tränen suchten sich ihren Weg über meine Wangen bis zu meinen Lippen. Er sah mich an, kam hoch und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss, wie ich ihn noch nicht kannte. Aber dass es noch schöner werden würde dachte ich nicht - seine Rede war die Krönung:

"Meine Süße, ich liebe Dich und das weißt du. Durch deine Einzigartigkeit einen Menschen zu bezaubern hast du mich in deinen Bann entführt. Du, die auf jedes Gesicht anderer ein Lächeln zaubern kann, bist meins.
So hab ich mir immer meine Traumfrau ausgemalt, so wie du, eine Göttin auf Erden, die mit einem Kuss Rosen von neuem aufblühen lässt... Ich liebe Dich. Es gibt nichts oder jemandem auf dieser Welt, das mich von dir trennen könnte, denn du gehörst mir. Nur eins könnte andere voneinander trennen, mich aber nicht von dir - der Tod.
Denn ich würde weiter von ober über Dich wachen und Dich mit meinen Händen schützen vor jedem, der dir Schmerzen zufügen will. Nun unsere Herzen sind schon eins, ich frag Dich hier vor all den Leuten, ob du mich als deinen Ehemann willst??"

Ich sah in die Gesichter der Gäste, alle waren gerührt, vielen liefen Tränen über die Wangen.
Dann sah ich ihn an, meinen Schatz, so liebevoll stand er da, wartete auf eine Antwort von mir. Ich ging auf ihn zu, nahm ihn in meine Arme, flüsterte leise in sein Ohr, wie sehr ich ihn liebe und dass ich ihm gehöre.

Die Gäste fingen an zu jubeln, klatschten und gratulierten uns, es war alles schön, den ganzen Abend haben wir uns alle gemeinsam amüsiert. Wir feierten bis tief in die Nacht, viele machten sich auf den Weg nach Hause, die meisten waren betrunken und gingen zu Fuß.
Aber mein Schatz hatte daran gedacht und nur zwei Gläser getrunken, weil er wollte mit mir lieben und weiter leben. So verabschiedeten wir uns von den anderen und gingen zu unserem Wagen.
Wir fuhren los, ohne zu wissen, dass es die letzte Fahrt zu zweit war, er fuhr langsam und sicher, da die Straßen nass waren. Und dann - wie soll ich es sagen - eine Kurve vor unserem Häuschen, da kam es, das andere Auto, aus dem Gegenverkehr ohne die Kurve richtig einzuschätzen... da war es auch schon geschehen, er raste in unseren Wagen mit voller Wucht... Stille - es war nichts mehr nach dem Zusammenstoß zu hören. Ich sah mich um, meine Arme, ich konnte sie kaum bewegen, überall Blut. Ich rieß die Tür auf, stieg unsicher aus und sah ihn, meinen Schatz, leblos am Steuer sitzen. Ich rannte zu ihm, an seine Seite, zog ihn langsam aus dem Wagen, setzte mich auf den kalten, nassen blutüberströmten Boden -- mit unserem Blut...

Das war es auch schon, jetzt sitz ich hier, wünsch mir, er würde aufstehen und mit mir nach Hause fahren, aber nein, er liegt jetzt hier in meinen Armen, ohne sich zu bewegen... ach wie sehr wünsch ich mir einen Kuss von ihm.
Sein Blut es ist überall... Bitte, bitte, fleh ich zu Gott, gib ihn mir wieder! Die Leute um mich herum sehen mich an, in ihren Gesichtern ein Schock, viele schauen mich an, so hilflos sehen sie aus.
Ich weiß nicht, was ich machen soll, warum hilft mir denn keiner, ich will ihn nicht verlieren, er ist mir so wichtig, ich brauch ihn... Warum Gott tust du mir das an??
Ich spüre wie mich meine Kraft verlässt, allein gelassen.... verloren meinen Liebling
"Nein", schrei ich hoch in den Himmel, "du darst ihn mir nicht nehmen... ich liebe ihn!" Mein Lächeln von vorhin, die Freude und er sind weg für immer, erloschen.
Ich seh den Krankenwagen immer näher kommen, Männer wollen ihn mir aus den Armen nehmen, ich versuche das zu verhindern, aber ohne Erfolg, sie nehmen Dich mir einfach weg, es tut mir so weh. Ich sitzt hier allein, denk an den Tag heute, wie schön er war, du aber bist jetzt nicht mehr hier bei mir, was soll ich tun, ich erinnere mich an deine Worte, die du mir sagtest vorhin... Das du immer über mich wachen würdest und mich schützen mit deinen Händen von dort oben.

Ich seh hinauf zum Himmel, denk an Dich, entschlossen mach ich mich auf den Weg, so würdest du es wünschen - weiter zu leben mit dir... Du dort oben und ich hier - nur für Dich tu ich dies.

Der Grund für seinen Tod: der Mann am anderen Steuer war betrunken....mein Schatz nicht! Er wollte mit mir lieben und leben.

Kurdin / Dezember 2005

Wieso tat er das?

Ich glaub das alles noch gar nicht, alles was ich mir erträumt hatte und was hätte wahr werden können, das alles scheint unerreichbar weit! All das, was er mir versprochen hatte, wird er jetzt nie mehr machen können, all das worüber wir gesprochen haben, werden wir nun nicht mehr einlösen können.

Es ist alles vorbei und das nur wegen eines dummen Fehlers, es ist alles vorbei, weil er so dumm war, weil ich ihm nicht mehr vertrauen kann. Es hat alles nicht sollen sein, es hätte anders kommen können - aber nein, er konnte nicht widerstehen.

Ok, wir hatten uns schon drei Wochen nicht gesehen, aber ich habe es doch auch geschafft, wieso nicht er? Wieso tat er das? Wollte er mir weh tun? Hat er das extra gemacht?

Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es weh tut, zu sehr weh, deshalb ist alles vorbei, deshalb sitze ich hier, heule mir die Augen aus, möchte mit keinem mehr reden, will nie mehr raus gehen, will ihn nie wieder sehen, es würde zu sehr weh tun. Warum? Wieso tat er das? Ich versteh es nicht!

Ich sitze hier, habe zu wenig Mut, um mir etwas an zu tun, ja ich würde es, tief im Inneren will ich es sogar, aber ich traue mich nicht, es gibt noch zu viele Menschen hier in meiner Nähe, die mich brauchen, die mich so lieben wie ich bin, auch wenn sie mich mal drei Wochen lang nicht sehen. Ich verstehe ihn nicht, wieso musste er mir das antun? Er hat mir mein Leben zerstört, ich dachte wirklich, dass er es ist, den ich ewig lieben kann, mit dem ich Kinder haben will, aber nein, er musste es ja tun. Wenigstens kann ich mich auf andere verlassen, wenigstens kann ich anderen vertrauen, die, die mir Mut machen. Die, die mir immer sagen, dass das Leben weiter geht, Schmerz kann man vergessen, aber Liebe? Ich bin mit nicht sicher... im Moment ist alles dunkel, er geht mir nicht aus den Kopf, er wird für immer in meinem Herzen sein, auch wenn ich ihn hasse, werde ich ihn immer lieben!

Serbin / Dezember 2005

Die verbotene Liebe

Alles begann im Juli. Die Schule war früher aus und alle unternahmen was, ich ging mit einer Freundin zu ihr nach Hause. Auf dem Weg sah ich noch 2 andere Freunde von mir, dann beschloss ich, dass ich zu den anderen gehe, es waren Jungs namens Bilal und Volkan, die ganze Schule kannte die 2, weil sie so lustig und nett waren. So verbrachte ich den ganzen Tag mit denen. Und in der Zeit, wo wir was unternahmen, habe ich mich in Bilal verliebt - ich wusste sofort, er ist der Richtige.
Am Tag danach erzählte ich meinen Freundinnen, dass ich frisch verliebt bin!!! Natürlich haben meine Freunde ihn die ganze Zeit gefragt, ob er mit mir gehen will, aber leider sagte er die ganze Zeit: "Nein". Eine Woche verging und die Antwort war NEIN!!
Bis zum Donnerstag, da hat meine Freundin mit ihm geredet und dann hat er endlich JA gesagt!! Unsere Beziehung war sehr schön, aber das Einzige was scheiße war: meine Eltern waren gegen die Beziehung, weil Bilal ein TÜRKE ist!!
Unsere Beziehung lief eigentlich ganz gut, bis ich dann Ende August Schluss gemacht habe, weil ich nicht mehr so viel Ärger mit meinen Eltern haben wollte. 3 ganze Monate waren wir ausseinander, bis ich Ende November nochmal Gefühle für ihn bekommen habe, er wollte mir nicht glauben, dass ich ihn noch liebe, er wollte mir keine Chance mehr geben, ich habe ihm 2 Wochen zum Nachdenken gegeben und dann hat er wieder ja gesagt. Jetzt sind wir schon 4 Wochen zusammen und meine Eltern wissen nichts davon - sie sind immer noch gegen ihn!!!

Zusatz: Ich habe diese Geschichte wirklich erlebt!!

Kisskussgirl / Dezember 2005

Das zerstörte Herz

Es war vor einigen Jahren. Mein Coussin gab mir eine Adresse eines Chats <Knuddels.de> Ich fand das dort total lustig. doch irgendwann hörte ich damit auf.

1 Jahr später:
Es regnete draußen und ich hatte einfach nichts zu tun. Dann dachte ich an den Chat, der mir so viel Spaß bereitet hatte. Ich versuchte den Chatnamen wieder zu kriegen. Und es machte klack - ich dachte nur "Ahja er hieß knuddels" - Ich hatte mich registriert und war total aufgeregt.
In einer Woche chattete ich ca. 4 Stunden. Nachdem ich die Chatbedeutungen kennen gelernt hatte, fing es erst richtig an. Stunde für Stunde, Tag für Tag saß ich am Pc chatten und lernte nette Leute kennen.
Ich war verliebt... nicht nur einmal (im chat). Viele Jungs, die mir sagten, dass sie gut aussehen, fand ich positiv, obwohl ich sie überhaupt nicht kannte.. Egal wer das war, ich wollte sie alle.

Irgendwann wurde es mir zuviel. Meine Noten sanken ab. Mein Kopf wirbelte nur vom chat hin und her. Nach der Schule war mein Motto "*yeah* ab ins CHATTT*
Am Wochenende war ich nur am chatten, chatten, chatten. Meine Freunde und Verwandten wussten, ich war süchtig... sie wussten, sie müssen mir helfen - nur es brachte nichts.
Bis ich selbst darauf gekommen bin: "ERIKA willst du dein Leben lang nur am pc verbringen? Hast du nichts besseres zu tun? schau dich doch mal an, du heulst wegen einem Jungen, den du nichtmal kennst! Das geht einfach nicht so weiter!"
Eines Tages bekam ich eine Nachricht von meinen Ex-boy vom chat. Er sagte, er kommt nie wieder online. Da spürte ich die Tränen, die mir über die Wangen liefen. Ich konnte einfach nicht mehr. Mein Herz zerstörte sich selbst. Ab da wusste ich, dass ich einen riesen Fehler gemacht habe. Ich habe was begangen, was sehr vielen passiert... Ich habe etwas begangen, das lebensgefährlich sein könnte...!
Ich war froh, dass meine Freunde zu mir hielten, um mich von diesem Horror loszureißen.
Sie riefen mich ständig an, um mich davon abzulenken und das ist wahre Freundschaft! Denn das Leben da draußen ist real... es ist was vor dir abgeht.

Eure Erika

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