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Liebesgeschichten

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Kurdin / Dezember 2005

Wieso gab er ihr keine 2. Chance?

"NEIN.....das kannst du nicht mit mir machen - oh bitte - ich flehe dich an. Es tut mir so leid - ich liebe dich doch". Die Tür fiel zu. Ein lauter Knall machte den Anfang einer unheimlichen Stille. Aber sie hielt nicht lange an. Ein Seufzen unterbrach sie. Jetzt war es aus. Endgültig. Ebru weinte jetzt so sehr, dass sie schon schrie. Aber niemand konnte sie hören.
Sie war allein in ihrer großen Wohnung. Sie fühlte sich so einsam. Davor hatte sie immer Angst. Verlassen von ihrem Freund den sie so liebt wie keinen anderen auf der Welt lief sie in ihr Schlafzimmer und lege sich auf ihr Bett. Sie wollte darüber nachdenken, aber sie konnte es nicht, weil viel zu viel auf einmal in ihrem Kopf war.
Treue war es, was sie vernachlässigte und jetzt musste sie darunter leiden. Wieso hat sie das nur getan? Sie war betrunken nach der Disco einfach fremd gegangen. Sie quälte sich so. Ihr Kissen war schon total nass geheult. Wieso gab Erdal ihr keine 2. Chance? Wieso musste sie es ihm auch erzählen?
Dann wurde sie still. Ein stechender Schmerz bohrte sich auf einmal in ihrem Rücken. Sie hielt die Luft an vor Schmerzen. Dann stand sie auf und sah, dass bei dem Streit mit ihrem Ex eine Sektflasche, die sie trinken wollten, kaputt gegangen war. Ein großes Glasstück steckte in ihren Rücken und das Bett war voller Blut. Dann wurde sie ohnmächtig und fiel auf den Boden. Die Tränen aber liefen weiter...

Durch eine leise Stimme und ein nervendes Piepen wurde sie wieder wach. Da lag sie nun, im Krankenhaus. Die Stimme wurde lauter: "Oh mein Schatz. Mach die Augen auf. Bitte. Ich will dich nicht verlieren. Ich verzeih dir. Bitte mach die Augen auf."
Sie spürte eine warme Hand über ihre rechte Wange fahren. Ihre Augen öffneten sich leicht, sodass sie die Person die neben ihrem Bett saß, erkennen konnte. Es war Erdal. Jetzt öffnete sie ihre Augen mehr und er sah dies. Erdal konnte es vor Freude nicht aushalten und sprang mit einem riesen Lächeln auf. Dann setzte er sich wieder neben sie und legte seine Hand auf ihre Hand. Nun lächelte sie auch.
"Ich liebe dich mein Schatz und ich verzeih dir und ich gebe dir noch eine Chance und..." - vor Aufregung stotterte er alles zusammen, was er ihr sagen wollte. Sie lächelte ihn nur an und sah in seine tränenbedeckten Augen. Dann kam ein leises "danke ich liebe dich auch" aus ihr heraus. Er küsste sie zärtlich auf den Mund und sie schloss wieder die Augen.
In diesem Moment kam die Ärztin rein und teilte Erdal mit, dass Ebru schon seit heute früh nicht mehr lebte.
Mit ihren Worten kam ein Schauer über seinen Rücken. Hatte er eine Tote geküsst?

Kati Simona / email / Dezember 2005

Bedürfnisse

Meine Bedürfnisse sind nicht mit wenigen Worten zu formulieren. Sie sind weit, schön und einmalig. Ein Auto auf der Autobahn - Er und ich. Wir spüren einander. Seine Hand berührt mich intensiv. Wir beide erwarten nur das Ziel, das Ziel, das uns unserer Erfüllung näherbringt. Seine Augen können trotz der hohen Geschwindigkeit nicht von mir lassen. Ich spüre seine Begierde körperlich und geistig. Unser Ziel ist ein einsamer Ort. Weit ab von allem menschlichen Treiben. Er und ich, es gibt nur uns zwei für diese Minuten. Daran ändert auch die Enge des Autos nichts. Uns kann nichts aufhalten und uns kann nichts diese schönen Minuten nehmen.

Die kleine Wohnung, wer weiß schon, wem sie überhaupt gehört. Das weiße Bettlaken, die Stille des Raumes und wir. Ich weiß, wie sehr er mich begehrt. Schon seit dem ersten Anblick weiß ich es. Seine Augen, die jeden Teil des Körpers von mir entblößen, seine Hände, die mich überall berühren, unsere Lippen die nicht voneinander lassen können. Sein Körper, der hinwendig nur das eine Ziel kennt, der schon seit Tagen nur mich erwartet hat. Wir zählen nicht die Minuten für dieses Erlebnis des innigen Beisammenseins. Wir können nach all unserer körperlichen Sehnsucht nicht voneinander lassen. Die innige Schwere seines Körpers, die Verklärtheit seines Gesichtes sagen mehr als alle Worte. Erst die Erschöpfung löst uns voneinander.
Wir sitzen beieinander, dicht, glücklich und erschöpft. Er spricht, ich höre seine Stimme, seine Worte, die von Begebenheiten der letzten Tage erzählen, ich höre zu, während mein Kopf an seiner Schulter ruht oder meine Lippen seinen Mund berühren. Ich weiß, dass er jetzt die Frau sucht, die seine Probleme anhört, die Frau deren Körper er so wundervoll schön findet und begehrt. Ich lächle, während er mich streichelt. Wir liegen nebeneinander. Jetzt ist jede Hektik des Anfanges verflogen. Alles ist langsam, intensiv und noch schöner. Jetzt erleben wir alles noch intensiver, es gibt keine Grenzen und kein Nein. Es gibt nur uns.

Ich weiß, dass es auch nicht das letzte Mal sein wird. Wir sind uns nah, obwohl wir nicht jeden Tag zusammen sind. Wir genießen die Stunden, die wir haben, für uns, und solange wir es beide wollen. Wir beide wissen beim Abschied, es wird ein nächstes Mal geben. Und dieses nächste Mal, wird immer alles Dagewesene übertreffen. Immer wird es für uns neu und noch intensiver und noch unendlich schöner sein.

Dies sind Bedürfnisse - ein zu kaltes Wort für solche Empfindungen.

(c) Kathie Meier 2000

Emy / Januar 2006

Die Liebe meines Lebens

Ich war 15 Jahre alt, wir trafen uns mit Freunden abends in einer Schule.
Den ganzen Abend über interessierte mich dieser Typ einfach nicht.
Als ich mich auf den Weg nach Hause machen wollte und er neben mir auf der Bank saß, fragte ich ihn nach der Uhrzeit. Plötzlich zog er mich rüber zu sich und küsste mich. Seit diesem Abend waren wir ein Paar. Acht Monate lang verbrachten wir Tag und Nacht miteinander.
Doch das Leben wollte uns dieses Glück nicht gönnen - vielleicht waren wir auch noch zu jung!? Immer wieder wurden uns Steine in den Weg gelegt.
Und als wir wieder mal einen großen Streit hatten, fuhr er alleine zur Hochzeit seiner Cousine.
An diesem Abend löste ich mich von ihm, indem ich dem Typen, der mich schon seit 1 Jahr liebte, eine Chance gab.
Doch tief in mir drin wollte ich nur sehen, dass er um mich kämpft, mir seine Liebe beweist und uns nicht so leicht aufgibt. Doch das tat er leider nicht, er zerfloß in Selbstmitleid, nahm an, ich hätte ihn nie geliebt!
Und so trennten sich unsere Wege. Wir haben nie wieder mit einander gesprochen.

Nun ist das schon fast 8 Jahre her, doch mein Herz sehnt sich nach ihm immer noch so sehr, obwohl ich mit dem anderen mittlerweile schon verheiratet bin!
Immer wieder diese Frage: Habe ich mit dem Feuer gespielt und mich verbrannt?
Oder soll es einfach so sein?

So einmal im Jahr sehen wir uns zufällig und unsere Blicke weichen nicht von einander, er hält 'ne andere im Arm und ich gehe mit meinem Mann Hand in Hand an ihnen vorbei.
Doch unsere Blicke können nach der ganzen langen Zeit immer noch nicht unsere Gefühle füreinander verbergen!
Und so leben wir weiter unsere eigenen Leben, mit dem Wissen, dass wir nicht mit dem Menschen zusammen sind, den wir wirklich von ganzem Herzen lieben!

Zusatz: Tja das ist die Geschichte von meiner großen Liebe!

Tülin / Januar 2006

Ja ja - die Liebe...

Wenn ich ihn sehe, dann bekomme ich keine Luft. Mein Herz tut mir dann so weh.
Wir waren zusammen und jetzt hab ich Schluss gemacht - obwohl ich ihn liebe!
Aber ich kann nichts dafür, denn meine Familie ist dagegen.
Jetzt ist ER mit meiner besten Freundin zusammen, obwoh er weiß, dass ich ihn LIEBE.

Kurdin / Januar 2006

Bitanem

Es fing alles vor einem Jahr an, es war Valentinstag. Ich war mit ein paar Freunden in der Disco und plötzlich stand er vor mir. Es schien mir so, als wäre alles stehen geblieben. Wir schauten uns nur wortlos an, bis er mich angesprochen hatte. Mir kam es so vor als würde ich ihn schon jahrelang kennen. Neben ihm fühlte ich mich geborgen. Wir tauschten unsere Nummern aus. Am nächsten Tag stand er vor meiner Schule. Schon nach wenigen Stunden die wir zusammen verbracht hatten war uns klar, dass wir zusammen gehörten. Er dachte dasselbe wie ich, fühlte dasselbe wie ich, wir hatten das Gleiche durchgemacht.

Es vergingen einige Monate. Unsere Liebe wurde immer stärker. Ich konnte nicht mehr leben ohne ihn. Wir träumten von unserer gemeinsamen Zukunft. Wie unsere Hochzeit sein würde, wie unsere Kinder heißen würden... Meine Familie wusste nichts von unserer Beziehung, wir hielten sie geheim. Wenn es rauskommen würde war mir klar, das ich ihn verlieren würde.

Doch es kam wie es kommen musste, es kam heraus. Ich durfte wochenlang nicht raus. Meine Eltern verboten mir den Kontakt zu ihm. Doch ich hielt es nicht mehr ohne ihn aus. Er rief mich jeden Tag an, doch ich konnte nicht rangehen, weil ich um ihn Angst hatte, dass meine Familie ihm was antun könnte. Er stand jeden Abend vor meinem Fenster, wartete stundenlang, nur um mich zu sehen. Ich war wirklich am Ende. Wie sollte es mit uns weiter gehen? Mein Vater wollte mich mit einem anderen verloben. Ich dachte sogar daran, mir das Leben zu nehmen. Ein Leben ohne ihn gab es für mich nicht. Er rief mich jeden Abend an und wir beide weinten am Telefon. Wir konnten nicht ohne einander. Ich dachte an ihn, an uns, an mich selbst. Ich musste ihn vergessen. Ich rief ihn an und machte Schluss, dieses mal für immer.

Jetzt ist er mittlerweile verheiratet. Letzte Woche war seine Hochzeit. Ich werde ihn nie vergessen, niemals. Ich liebe ihn immer noch über alles und ich werde ihn immer lieben. Doch auch wenn er nie wieder mir gehören wird, werde ich niemals die Hoffnung aufgeben, denn die Hoffnung das wir wieder zusammenkommen ist das Einzige, was mich am Leben hält. Aber ich wünsche ihm, das er jetzt glücklich ist, denn wenn er es ist, bin ich es auch.

Ich werde dich nie vergessen Bitanem, niemals, seni seviyorum...

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