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Liebesgeschichten

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Jula / Februar 2006

Verlorene Liebe

Ich lernte ihn im Chat kennen und wir schrieben über Wochen nächtelang miteinander. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und doch wollte ich nur Freundschaft mit ihm. Er fragte oft nach einem Treffen doch ich weigerte mich noch. Schon allein der Altersunterschied von 10 Jahren war heftig. Ende August gab ich nach und ließ mich auf ein Treffen ein. Ich habe mich sofort verliebt. Endlich ein Mensch bei dem ich mich geborgen fühlte und so sein konnte wie ich wirklich war. Keine Spur mehr von meiner Schüchternheit. Es war ein wunderschöner Abend der leider auch einmal zu Ende ging. Abends chatteten wir wieder miteinander und erkannten dass auf beiden Seiten Gefühle vorhanden waren. Bei unserem nächsten Treffen kam es dann zu unserem ersten Kuss. Die nächsten Wochen erlebte ich wie auf Wolke 7 und sah alles durch eine rosarote Brille. Er war einfach der perfekte Mann für mich. Ich konnte mit ihm über alles reden. Er war für mich wie eine beste Freundin. Auch sonst war er immer liebevoll und trug mich auf Händen. Doch dann begannen die Probleme. Seine Oma starb, seine Familie akzeptierte mich nicht und dann kamen auch noch Schulden dazu. Er wurde immer nachdenklicher, doch ich liebte ihn immer noch über alles. Ich war zwar erst 17, doch ich konnte mir vorstellen, mir mit ihm eine Zukunft aufzubauen.
Im Dezember, nach über einem Jahr bekam ich Zweifel. War nicht mehr zufrieden mit dem was ich hatte. Wollte Abwechslung, das Leben kennen lernen und Erfahrung mit anderen Männern sammeln. Ich dachte, mich in einen anderen verliebt zu haben. Er hat meine Unschlüssigkeit bemerkt und wir kamen zu dem Entschluss uns zu trennen. Die ganzen Probleme und dazu meine Unentschlossenheit waren Gründe für die Trennung.
Jetzt habe ich das was ich wollte: Freiheit, Abwechslung und neue Erfahrungen und doch bin ich mir nur in einem sicher: Ich liebe ihn.
Die Tage ziehen an mir vorbei, ich lebe zwar, aber ich merke nichts vom Leben. Alles läuft mechanisch. Mit ihm will ich alt werden, aber es ist zu spät.
Es gibt kein zurück mehr. Ich habe ihn verloren.

Zusatz: Wenn ihr euch über eure Gefühle unsicher seid, überlegt es euch gut. Ich habe meine große Liebe verloren...

Dachdeckerin / Februar 2006

Der Anfang vom Ende

Was soll nur geschehn denkst du dir, hast dein leben soweit in den griff bekommen, legst einen Stein nach dem anderen in den geraden weg und dann kommt da jemand und stößt dir einen nach dem anderen weg.
Na superHappy birthday denkst du dir und wie gehts nun weiter. fällst erst mal in ein großes schwarzes loch.
Und sowie du dort unten sitzt und dir um eine mögliche Rettung Gedanken machst, kann die antwort so nahe sein, doch du siehst sie nicht...
Aber das zu Anfang - ich denke ich erzähl euch einfach mal, wie alles angefangen hat. Und ihr könnt mir glauben es hat was, hätte ich damals gewusst, was heute auf mich zu kommt, hätte ich mich nie soweit aus dem Fenster gewagt.

So nun ist der Tag meines Auszuges, der 1 Juli 2005. Ich habe gerade die Hauptschule beendet und starte ab heute ein aufregendes Jahr in einer neuen Stadt wo ich mein erstes Lehrjahr zur Dachdeckerin hinter mich bringe. Nach meinem Einzug bei den Eltern meines freundes hatte ich 2 Monate wo ich faulenze und einfach nix tue. Die Nächte lang am PC gehockt, TV und in die Sterne gesehen und überlegt, ob das der richtige Weg war. Weg aus meiner Heimatstadt weg von meiner Oma weg von meiner Mutter und weg von meinen Schwestern. Oh man das tut im Herzen weh, selbst jetzt noch wo noch 5 Monate vor mir liegen.
Mein erster Tag In der neuen Schule. Ich als einziges Mädchen in einer Dachdeckerklasse, das sollte mir eigentlich vorher klar gewesen sein, doch da hab ich gemerkt: Mensch Mädel reiß dich am Riemen jetzt gehts erst richtig los, die Sachen die hinter dir legen hast du dir schon genug versaut, versau dir das jetzt nicht auch noch. Ich musste regelrecht meinen Platz in der Jungengesellschaft erkämpfen, zeigen dass ich nicht zimperlich bin, mich durchsetzen, aber auch einstecken kann. Nachdem die Wochen vergingen und ich mit mir selber am kämpfen war, dass die Chaoten mich so akzeptieren wie ich bin, ging dann alles seinen Lauf, ich hatte meinen Stand in der Klasse. Von da an war ich die Prinzessin in der Klasse, und konnte mit allen sehr gut.

Damit hatte ich ein Problem weniger, die Zeit verging und es war Dezember, mein Geburtstag stand vor der Tür. Was schon klar war, dass ich nach Hause fahre, soweit war es ein schöner 18 Geburtstag auch wenn es nicht eine Sauftour mit Freunden war, wie man sonst die Volljährigkeit feiert. Nachdem die Uhr 12 geschlagen hat, ging erstmal mein Handy und wollte schon gar nicht mehr aufhören zu klingeln. Doch das erste was ich gemacht habe, war zu einem ganz guten Freund zu gehen der mich schon von klein auf kennt und da hab ich den Abend bzw. den Morgen verbracht. Gegen 4 bin dann doch mal heim gedackelt und hab mich auf die Couch geschmissen, und doch noch ein bisschen Schlaf ab zu bekommen. Pünktlich wie die Mmaurer um 8 wurde ich dann mit einem Lied von Mutter und Geschwistern geweckt Mensch Leute es ist Sonntag das geht doch nicht, Aber anders hätte ich mir meinen Geburtstag nicht vorstellen können, so wie der war ist der super gewesen. Um 16 Uhr ging mein Zug wieder in die neue Stadt Meine Mama hat mich nach Kaffee und Kuchen zum Bahnhof gefahren. Nach langen Umarmungen und Geküsse bin ich in den Zug eingestiegen. Nachdem er los fuhr kamen mir die Tränen und mein Herz tat verdammt weh.
Die Zeit geht weiter bis Weihnachten und Silvester, na wo war ich da denn bloß? Richtig - daheim! Es war ein richtig schönes Weihnachten dieses lernt man erst zu schätzen wenn man lange von einander getrennt ist. Na ja es ist Januar, die Schule fängt wieder an, also gabs wieder ein haufen Kullertränen am Bahnhof. So jetzt kommen wir immer mehr auf das hier und jetzt, auf die Zeit wo ich gerade drin hänge, die Zeit wo man über Hilfe nachdenkt und die zeit wo man sich fragt, wie man eigentlich dort hingekommen ist.

Ende Januar Bewerbungszeit. Es gab Zeugnisse, doch eine Woche vorher habe ich bestimmt 30 Dachdecker angeschrieben. Doch dann kam eine Antwort, wo ich zu einem Vorstellungsgespräch melden sollte. Und das auch noch in meiner Heimat. Super, ein Problem weniger und noch einen Stein kann ich hinter mir lassen. Ich habe einen Praktikumsplatz und wenn alles gut verläuft, auch eine Ausbildungsstelle.

Der Februar ist da. Dank meiner Familie kann ich mit dem Führerschein anfangen. Und nun fängt der Anfang vom Ende an
Ich habe mich also in einer Fahrschule angemeldet und hänge nun in der Theorie die ich fast fertig hab. Meine erste Fahrstunde ist ganz super gelaufen wären da nicht diese Hilfestellungen gewesen. Wer kennt das nicht, ein Top Schuss steht vor dir und dir geht das Herz auf. Hast das Gefühl verstanden zu werden, dass man dir zuhört ... Aber nun zurück zum Thema - schalten war zum Anfang: da ich total verkrampft war und die Gänge rein geschlagen hab wie beim Fleisch klopfen, nahm er meine Hand, legte sie auf die Kupplung, legte seine drauf und sagte: 'mach das mit Gefühl' - in diesen Augenblick habe ich gedacht mein Herz bleibt stehen.
Der nächste Satz, nachdem das soweit alles geklappt hat, war nur: 'wenn du etwas mit Gewallt machst kann etwas nicht stimmen.' Danach kamen noch zufällige Berührungen. Nach der Fahrstunde hatten wir noch mal drüber gesprochen wie alles geklappt hat in diesem Augenblick hat er mir über die Wange gestreichelt und sagte: 'siehste war doch gar nicht so schlimm, hat doch alles super geklappt.'

Der nächste Tag war da und habe noch 2 Fahrstunden vor mir, die Stunde verlief ganz gut und wieder kamen zufällige Berührungen. Jedoch heute hatte er mir seine Handy Nr. gegeben. Falls Fragen sind oder Fahrstunden abgesagt werden. Dann hatte ich aus Jux und Dollerei gesagt: 'Jupp sicher ich texte dir heut Abend mal außer du willst des nicht.' Er sagte: 'doch mach ich würde mich freuen, dann wärst du die erste mit der ich privat simse' Na ja, nach meiner Fahrstunde hatte ich noch Theorie, wo ich noch mal 1 ½ Stunden abgesessen hab. Endlich 8 Uhr ab nach Hause. Also wie versprochen hab ich noch getextet, und hab ihn gefragt was er denn schönes macht, darauf kam nur zurück, dass er Rückenschmerzen hat. Na gut hab ich mir gedacht schreibste doch ganz einfach: 'Och du Armer soll ich dich massieren??? Sag mir wann und wo und ich bin da.' Gesagt getan, er hatte mich dann abgeholt und ich hab ihn massiert. Wir haben noch was gequasselt, da kam dann raus, dass er mich attraktiv und anziehend findet, okay dachte ich mir das beruht auf Gegenseitigkeit. Nur das Dumme an der ganzen Sache war, ich habs nicht gedacht, sondern gesagt - dumm gelaufen...
Nach langem hin und her, hat er mich in den Arm genommen und ich wäre am liebsten in diesen Armen gestorben.
Na gut ich lebe immer noch, bin leider nicht gestorben, wir haben uns angesehen und ich wäre am liebsten noch mal gestorben, doch bin es leider wieder nicht, Mensch Herrgott mach doch mal was, und ich war am überlegen: bevor du in diesen Augen versinkst, sollst du ihn küssen?? Und ich hab mich zusammen gerissen und habe nein nein nein gedacht, er ist verheiratet, lass die Finger davon, du bist vergeben, und er verheiratet.
Doch es sollte nicht so sein, er sah mich an und sagt: 'weißt du was ich schon die ganze zeit machen wollte?' Ich schaute ihn nur ganz verdutzt an und fragte mit einem Lächeln im Gesicht: 'Nein was denn?' Er streckte seine Hand aus, legte sie auf meine Wangen, die andere an den Hinterkopf und küsste mich.
Schwups, alle Sicherungen sind durchgebrannt, alles zu spät, das Herz ist in die Hose gerutscht und ich hab ein Stoßgebet in den Himmel geschickt, doch der gute Herr da oben hat wohl gerade Pause gehabt. Dann hat er mich vor meiner Türe abgesetzt und sagte: 'bis Morgen, Kleines.'
Die Nacht wollte nicht vorbei gehen, ich würde geplagt von meinem schlechten Gewissen und noch dazu lag mein Freund ahnungslos neben mir. Die schlaflose Nacht war endlich vorbei, ein neuer Tag ein neues Glück? Nix dergleichen. Nach meiner Fahrstunde kurz nach Besprechung von der Fahrt fragte er, ob ich noch eine Stunde mitfahre, da ich eh nix besseres zu tun hatte, sagte ich ja. Der Fahrschüler kam und machte seine Fahrt, während dessen packte er plötzlich einen Block aus und wir schrieben ein bissen, hauptsächlich über den Abend davor, was da passiert ist

Das Wochenende kam und ich wäre beinahe durchgedreht, vor lauter Panik wie und ob das überhaupt weiter geht. Montag morgen - ich konnte es nicht mehr aushalten - ich hab mich einem Kollegen anvertraut und um Rat gefragt, bei dem ich sicher sein konnte, dass nix nach außen geht. Er sagte nur: 'Was solls denn, fahr zweigleisig. Mehr als auffliegen kannst du nicht - oder habe ich da Unrecht??'
Und zu meinem Erstaunen hab ich echt drüber nachgedacht, doch zu einem wirklichem Ergebnis bin ich noch nicht gekommen.

Zusatz: Wer Interesse hat wie es ausgeht oder weitergeht, schreibe ich gerne weiter - doch ür mich jetzt heißt es erstmal abwarten - in spätestens 2 Tagen bin ich schlauer.

Bingo / email / März 2006

Die Zeit vergeht zu schnell

Ich werde diese Zeit wohl niemals vergessen. Es war die schönste meines bisherigen noch kurzen Lebens. Ich steckte gerade in großen Problemen... Und hatte mir geschworen nie wieder etwas mit dem männlichen Geschlecht zu tun haben zu wollen. Doch mit Septermber muss es gewesen sein. Da schrieb mich ein Junge aus der 10. Klasse an bei einem Chatprogramm an. Er ging auf meine Schule, doch ich hatte ihn nie zuvor dort gesehen. Wir verstanden uns eigentlich überhaupt nicht. Beleidigten uns nur, aber trotzdem chatteten wir immer mit einander, auch wenn es nur böse Worte waren. Doch irgendwann nach 2 Wochen telefonierten wir durch ein Verhasbeln im Chatgespräch miteinander. Dort wurden aus den bösen Worten immer mehr Liebesworte. Er rief jeden Tag darauf an und er erzählte mir alles über sich. Es war wunderschön. Manchmal rief er mich sogar schon um 5 Uhr morgens an und wir telefonierten 8h miteinander. Aus den netten Worten wurden liebevolle Worte. Er bombadierte mich förmlich mit SMS, doch die schlechte Erinnerung an den Jungen aus dem Camp ließen mich nicht los, drum hielt ich Abstand!
3 Monate täglichen Telefonierens vergingen und er lud mich ein, zu ihm zu kommen und den ersten Film der Filmreihe "Matrix" zu schauen. Ich war auf ein freundschaftliches Treffen eingestellt und freute mich riesig darauf, Zeit mit ihm nicht nur am Telefon zu verbringen. Dort waren die ersten 10 min auch so wie ich es mir gedacht hatte, doch wir kuschelten uns immer näher und schließlich lag ich in seinen Armen. Wir waren beide in einer Decke eingehüllt und er streichelte mich zärtlich am Hals. Ich wollte nie wieder aus diesem Moment gehen und mir war nach diesem Moment klar, dass ich ihn liebte. Ich liebte ihn wie noch nie jemand zuvor. Wir küssten uns nicht, doch trotzdem - obwohl er mich nicht gefragt hatte, ob wir zusammen seien, war so ein Band zwischen uns. Wir wussten immer, was der andere denkt und wir wollten es beide nicht aufgeben. Doch leider haben wir darüber nie gesprochen, man konnte mit ihm über alles reden. Zumindest ich...
Er ließ niemand anderen an sich ran und ich schätzte dies mehr als alles andere. Zeit verging wieder und wir telefonierten immer noch jeden Tag. 1 Monat später kam er dann zu mir um den 2. Teil der Matrixreihe zu sehen. Es war aber doch schon etwas anders. Ich liebte sein Denken, sein Handeln, seine Meinung. Ich liebte einfach alles an ihm. Doch bald war das Telefonieren nicht mehr das gleiche wie damals. Wir wussten schon, was der andere dachte, was er fühlte, wir mussten es gar nichts mehr sagen. Drum versank alles in Schweigen. Ich bekam keine Kuss-SMS mehr von ihm. Er rief zwar noch tagtäglich an, doch die Gespräche wurden leerer. Ein letztes Mal kam er noch zu mir. Doch er hielt nicht mal meine Hand. Ich war am Boden zerstört. Und mir kam wieder nur der Gedanke, dass doch alle Jungen gleich waren.
Am Ende nach einem halben Jahr kamen wir zu dem Entschluss, nicht mehr miteinander zu telefonieren. Alles was ich zu dieser Zeit noch in meinem Leben geschätzt hatte, ging zu Grunde. Ich verlor alles. Meine Freunde, Familienmitglieder, meinen Glauben und was mir wohl am wichtigesten erschien: IHN!!!
Ich ass nichts mehr. Wurde krank und lag unzählige Tage nur noch heulend im Bett. Die so schönen Stunden die wir verbracht hatten. Ich würde sie wohl nie vergessen. Er war anders als alle anderen. Er war wie es niemand war. Er war aber auch eiskalt. Er hatte Gefühle, aber er wusste nicht mit ihnen um zu gehen. Er war seinem Alter weit voraus, doch in seinem Herzen war er weit zurück. Das sah er nicht ein, drum lenkte er seine Meinung darauf, Liebe sein nur ein Gen, um sich zu vermehren. Man kann gar nichts fühlen, es ist alles nur reine Einbildung. Diese Meinung habe ich nun übernommen und kam zu den Entschluss, mich nie wieder verlieben zu wollen. Er war meine große Liebe und eine andere wollte und will ich nicht haben..
Vielleicht wird er dies ja eines Tages merken! ICH HAB DICH LIEB BROMBÄR!!!!!

Zusatz: Dies ist eine wahre Geschichte, ich habe niemandem meine wahren Gefühle zu ihm erzählt....
Aber ich weiß dass er es weiß da ich es weiß

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