| Luckygirl1504 / März
2006 Mut zu lieben
Also,
eigentlich fing alles in der 5. Klasse an. Eigentlich.
Ich hatte Probleme, mich in die neue Klasse und die neue
Schule einzufinden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine
Freunde und war unsterblich in K. veliebt, den ich seit
dem Kindergarten kannte. Dachte ich! Zufällig lernte ich
dann IHN kennen. ER war nicht gerade beliebt, obwohl ER
wahnsinnig gut aus sah. Aber SEIN Charakter war anders.
ER war der Klassenclown und wirkte unheimlich abgebrüht.
Respekt vor den Lehrern schien ER nicht zu haben.
Irgendwann fingern wir dann an, gemeinsam nach Hause zu
laufen, da wir den gleichen Weg hatten. Erst redeten wir
gar nicht, später denn über Schule und andere
allgemeine Sachen. So verging die 5. Klasse.
In der 6. Klasse kam Jacqueline, die zu diesem Zeitpunkt
bereits meine Freundin war, mit K. zusammen. Unsere
Freundschaft litt nicht darunter, dazu war sie mir viel
zu wichtig. In dieser Zeit begann ich mich zu
"entlieben". Ich lief immer lieber mit IHM nach
hause und begann mich richtig auf den gemeinsammen Weg zu
freuen. Wir begannen auch über privatere Sachen zu
sprechen und ich wunderte mich, wie anders ER doch
außerhalb der Schule war.
ER hatte mehrere Freundinnen, ich ein paar Freunde.
Jedesmal wenn ich ihn sah, durchströmte mich ein warmes
Glücksgefühl. Doch dann der Schock. ER sollte die
Klasse wiederholen. (Normalerweise ja nicht so schlimm,
aber meine Schule besitzt 2 Gebäude, die auch an
verschiedenen Stellen sind. Das erste ist für die 5. und
6. Klasse, das zweite für die 7.-13.) Das hieß, ich
würde IHN ein langes Jahr nicht sehen. Am letzten
Schultag stiegen mir die Tränen in die Augen.
In der 7 quälte ich mich eigentlich nur noch, ich wurde
gemobbt, meine schulischen Leistungen gingen den Bach
runter und dadurch bekam ich drei mal in der Woche ? und
meine geschiedenen Eltern schrien sich regelmäßig an.
Und der Höhepunkt war, ich würde gnadenlos sitzen
bleiben. Dadurch lernte ich Laura kennen, die auch seit
der 5 in meiner Klasse war, die ich aber nicht wirklich
leiden konnte. Wir verstanden uns immer besser und bald
schon ging dadurch die Freundschaft zwischen Jacqueline
und mir in die Brüche, der ich heute noch oft
nachtrauere.
Doch ein Gutes hatte die ganze Sache: ich würde wieder
zu IHM in die Klasse kommen.
Alles wurde wieder wie früher, die Vertrautheit, der
Spaß, die Freude. Doch ich entwickelte mehr als nur
freundschaftliche Gefühle. Ich freute mich bei seinem
Lachen, lauschte gerne dem Klang seiner Stimme, sog
seinen wunderbaren Duft ein und versuchte jede freie
Sekunde in seiner Nähe zu sein. "Er ist nur dein
Kumpel, nicht mehr!" versuchte ich mich immer wieder
zur Vernunft zu bringen, doch es brachte nichts.
Irgendwann schrieb ich ihm einen Brief, fragte wie er
mich fand, ob es ihm was ausmachte, dass ich so hässlich
war und dass er das jetzt nicht falsch verstehen sollte.
Er beantwortete meine Fragen sogar persönlich und sagte
mir, dass er mich gar nicht mal so hässlich fand.
Außerdem fand er mich lustig und nett.
Ich schreib ihm einen weiteren Brief, in dem ich meine
Gefühle andeutete, ein entscheidender Fehler. Er begann
mich zu verachten, fast zu hassen. Für mich begann eine
sehr dunkle Zeit.
Irgendwann konnte Laura, mein mittlerweile beste
Freundin, sich das nicht mehr ansehen uns stellte ihn zur
Rede. Er entschuldigte sich und ich machte mir neue
Hoffnungen. Doch zu früh gefreut, wie man so schön
sagt. Nach kurzer Zeit wurde es noch schlimmer. Er
verbreitete gequirlte Scheiße über mich und hasste mich
anscheinend abgrundtief.
Das geht jetzt seit ca. 3 Monaten so.
Ich vermisse ihn so derbe, obwohl ich ihn nicht mehr
liebe. Ich möchte ihn einfach nur als guten Freund
zurück. Oft verzweifle ich, doch wie heißt es so
schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gestern aber musste ich leider sehr spüren, dass es nie
wieder wie früher werden würde. Leider!!!!
Ich vermisse ihn so!!!
Zusatz:
J. ich möchte nicht mehr, das du mich hasst, was habe
ich dir getan? Muss wengen Liebe die freundschaft
zerbrechen??? Warum nur? Warum?
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| BlackJack / email / März
2006 Liebe auf den ersten Chat
Manchmal
gibt es Zeiten im Leben eines Menschen, in denen er sich
wünscht, noch einmal von vorne beginnen zu dürfen. Auch
ich hatte solche Momente. Nicht nur ab und zu, nein
leider viel zu oft.
Damals war ich bereits 13 Jahre unglücklich verheiratet,
als ich noch einmal ein Studium beginnen durfte. Und aus
diesem Grund musste ich über fünfhundert Kilometer von
meiner Familie wohnen und zwar in einem
Studentenwohnheim. Anfangs fehlten sie mir doch, meine
Kinder und obwohl ich nicht mehr wirklich glücklich war,
sogar meine Frau. Aber wohl mehr aus Gewohnheit wie ich
heute weiss.
Nach einiger Zeit hatte ich mich auch daran gewöhnt
allein zu wohnen und nur alle zwei Wochen nach Hause zu
kommen. Ja ich fühlte mich sogar freier als jemals
zuvor, ohne meine "Verpflichtung" als Vater aus
den Augen zu verlieren. Nun hatten wir Studenten freien
Zugang zum Internet, was ich mir natürlich zunutze
machte, da ich vorher das Internet nie kennengelernt
hatte. Und so fing ich an auch einmal zu chatten. Ich
wählte mir einen Nicknamen und ging in den Chat. Sofort
fand ich in einem Raum zwei Frauen, die bereit waren mit
mir zu reden und die auch sehr interessiert waren an dem,
was ich so mache und dass ich in meinem Alter noch
studierte. Ich erzählte von mir, dass ich gerne auch mal
die Hausarbeit erledige und dass ich gut kochen könne.
Ob es von der Natur aus eine Frau anspricht oder nicht,
in jedem Fall dachte ich, ich könne diese beiden einfach
mal einladen zu mir, um die Stadt ein wenig
kennenzulernen. Allerdings, und das meine ich ehrlich,
ohne Hintergedanken.
Und wirklich schien die eine auch sehr interessiert
daran. Wir chatteten regelmässig und irgendwann
erzählte sie mir auch, wie ihr Mann sie behandelt, sie
schlug und ihr verbot sich mit Freundinnen zu treffen.
Ich hätte sie am liebsten sofort zu mir geholt. Doch
leider waren Semesterferien und ich musste drei Monate
nach Hause. Leider gab es auf dem Dorf mit 500 Einwohnern
in dem ich wohnte kein Internet. Und erst in 200 km ein
Internetcafe. Also konnte ich ihr nur einmal kurz eine
eMail schreiben, dass ich sie nicht vergessen hatte und
ich mich wieder melden sollte. Aber eine Mitteilung in
drei Monaten war ein bisschen wenig, doch was sollte ich
tun?
Darum war ich auch sehr froh als ich wieder zurück
konnte um zu studieren. Sofort nahm ich Kontakt zu ihr
auf und sie erzählte mir, wie schlimm es ihr in der
Zwischenzeit erging. Und ich fühlte, dass dort mehr war
zwischen uns. Und sie fühlte ebenso. Doch so einfach
verlässt man nicht seinen Partner. Sie hatte Kinder und
ich ebenfalls.
Wir beschlossen, uns einfach einmal zu treffen und ich
fuhr ein Stück in die Richtung ihres Wohnortes. Ich war
wie üblich zu früh da und musste warten, was die
Aufregung noch steigerte.
Doch als ich sie sah, sie auf mich zu kam, konnte ich es
kaum fassen. Sie war so wunderbar, so lieb und
zerbrechlich. Wie konnte jemand eine solche Frau nur
misshandeln? Ich sah den Unterschied, meine Frau die mein
Geld zum Fenster rauswarf und obendrein nur laut und
grossmäulig war und ich sah sie.
Ich war noch mehr verliebt als vorher. Das alles durch
den Chat, durch das Internet. Konnte das gutgehen?
Wir redeten die ganze Nacht über uns und unser Leben.
Und als ich sie morgens wieder wegbrachte, standen ihr
und mir die Tränen in den Augen. Ich heulte den ganzen
Weg zurück. Ich heulte gut und gerne 200 km lang. Ich
wusste nicht, wie ich mich entscheiden sollte. Was sollte
ich anfangen? Ich chattete immer öfter mit ihr und wir
trafen uns noch mehrere Male. Sie fragte, ob ich mich
für sie entscheiden würde oder ich noch Zeit bräuchte
- für sie gab es nur noch mich.
Und während eines Aufenthaltes bei meinen Kindern, als
ich meine Frau sah, wusste ich, dass ich mich entschieden
hatte. Ich konnte kurz zwischendurch eine eMail schicken
von einem Kaufhaus aus, heimlich, dass es niemand merkt
und ich schrieb: "Ich weiss jetzt, dass ich dich
will und das Leben mit dir".
Sie fiel aus allen Wolken und wir machten Nägel mit
Köpfen. Als sie aus Versehen eine SMS an jemanden senden
wollte, die bei ihrem Mann ankam, hatte sie keine ruhige
Minute mehr. Er drohte, sie zu töten, sollte sie
einschlafen und sie zog nach einiger Zeit aus, in einen
Wohnwagen. Ich konnte sie nicht im Stich lassen und zog
zu ihr, doch sie wohnte im Ausland. Und als ich bei ihr
wohnte, teilte man mir mit, dass ich nicht mehr studieren
dürfe, da ich nicht mehr in Deutschland wohnhaft war.
Ich musste abbrechen und obwohl ich manchmal noch an
meine Studienzeit zurück denke, weiss ich, dass ich
nichts besseres hätte tun können als alles aufgeben
für die einzige, die wahre Liebe. Die ich zwar spät
gefunden habe, die aber trotzdem das Grösste für mich
ist.
Und ich würde niemals auf das Gefühl verzichten wollen,
was ich bisher nur bei ihr und mit ihr empfunden habe.
Ich habe die wahre Liebe kennengelernt. Und ich halte sie
fest, meine zarte so zerbrechliche und wunderschöne
Blume, die ich im Internet gepflückt habe.
Zusatz:
Dies ist eine Geschichte die ich selber so erlebt habe.
Wie ich meine einzige und wahre Liebe nach langen Jahren
endlich gefunden habe. Im und durch das Internet...
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| Desa / März
2006 Die erste grosse Liebe
Es war
einmal ein mädchen, die ein jungen mehr liebte als ihr
eigenes leben. Aber der junge den sie liebte, war schwer
krank. Er hatte nur noch wenig zeit, die er mit seiner
geliebten teite. Aber langsam nervte die zeit und er flog
nach new-york. Um einen herzspender zu suchen. Nach 6
monaten kam er zurück und war gesund.
Da suchte er seine geliebte, aber er fand sie nicht,
darum ging er zu ihr nach Hause. Aber er sah sie nicht,
nur ihre mutter die weinend in der küche war. Er fragte
sie " wo ist denn laura?", da antwortete die
mutter: "weisst du denn nicht, dass sie dir dein
leben geschenkt hat?"
Da wurde dem jungen bewusst, dass sie ihr leben für ihn
aufgegeben hat, aber sie wusste nicht, dass er ihr leben
war.
Ende
Zusatz:
ich habe sie erfunden und hab noch mehr von diesen
geschichten
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