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Liebesgeschichten

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Kurdin / April 2007

Julie

Julie lag träumend auf der Wiese, ihre Augen waren geschlossen und eine leichte Brise wehte ihr durch das Haar. Die Sonne schien leicht ins Gesicht und Wärme durchfloss ihren Körper. In ihrem Kopf liefen Gedanken umher und ließen sie lächeln. Plötzlich spürte sie wie etwas Vertrautes sanft ihre Lippen berührte. Aus ihrem Tagtraum gerissen öffnete sie langsam ihre Augen. Neben ihr lag ihr Freund Max, der sie gerade sanft geküsst hatte. Leise flüsterte sie ihm ins Ohr: "Ich liebe dich, Max!!" Danach legte sie ihren Kopf auf seine Brust. Wenn sie bei ihm war fühlte sie sich glücklich und die Welt hätte unter ihnen zusammenbrechen können, die beiden hätte es nicht gekümmert.
Einige Stunden später so schien es lagen sie nun schon so. Die Sonne verschwand schon am Himmel und das Licht tauchte die ganze Umgebung in ein schönes Rotorange. Die Stille, die schon den ganzen Tag herrschte, wurde nun durch die aufdringliche Stimme von Julies Mutter, Gabriele, unterbrochen, sie meinte, dass es jetzt an der Zeit wäre sich von Max zu verabschieden und herein zu kommen. Widerwillig erhoben sich die beiden und streckten sich.
"Tschüss Max, du weißt ja wie meine Mutter ist und außerdem muss ich noch Brady ins Bett bringen, ich liebe dich." , sagte Julie lächelnd und tief in Max's grüne Augen schauend.
"Kein Problem, grüß Brady von mir, wir sehen uns morgen in der Schule." , erwiderte Max und verließ das Grundstück.
Julie ging in das Haus und sofort als Brady, ihr 4 Jahre alter Bruder, ihr begeistert in die Arme rannte, freute sie sich wieder. Brady war nach Max die wichtigste Person in ihrem Leben. Sie lebte mit ihm und ihrer Mutter in einem Haus auf dem Land, ihr Vater hatte die Familie vor 3 Jahren, als Julie 13 war verlassen, seitdem war sie auch mit Max zusammen.
Julie zog ihren Bruder um, wusch ihn und legte ihn ins Bett. Brady bat sie, noch eine kleine Geschichte vorzulesen und Julie tat das auch. Als die Geschichte zu Ende war, lag Brady schon tief schlafend im Bett, sie hörte dem leisen regelmäßigem Atmen ihres Bruders noch eine Weile zu und verließ dann schleichend das Zimmer.

Am nächsten Tag holte Max Julie wie immer um 7:15 mit seinem Roller ab. Als erstes hatte Julie jetzt Mathe, sie verabschiedete sich von Max mit einem Kuss und verschwand dann im Klassenraum. Den ganzen Tag hatte Julie keine Ahnung was zu Hause auf sie wartete, nichts ahnend fuhr sie mit Max nach Hause. Als sie vor ihrem Haus dann einen Krankenwagen stehen sah, hörte ihr Herz fast auf zu schlagen. Wie in Trance lief sie geradewegs in ihr Haus, aufgeregt hörte sie schon Leute im Flur rumlaufen. Als sie sah wie ihre Mutter ihr mit verheulten Augen entgegen kam, wusste sie, dass etwas mit Brady passiert war. Sie traute sich aber nicht ihre Mutter zu fragen, was los sei. Die beiden rannten raus und sahen wie die Sanitäter eine Trage mit einer kleinen zerbrechlichen Person in den Wagen trugen. Julie rannte hinterher, aber Max, der schon mitbekommen hatte, wer da auf der Trage lag, rannte zu Julie und hielt sie zurück, er drückte sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Julie vergrub sich in seinen Armen und hörte gerade noch wie ihre Mutter sie rief und ihr sagte, dass sie so schnell wie möglich ins Krankenhaus kommen sollte.
Dann schlossen sich die Türen des Krankenwagens und Julie schaute ihm heulend hinterher. Sie wusste zwar nicht was genau passiert war, aber als sie das Blut vor der steinernen Treppe im Flur und die Reaktion ihrer Mutter gesehen hatte, wusste sie das es ernst war. Sie bat Max sie in das Krankenhaus zu fahren und Max willigte auch sofort ein. Die Fahrt dauerte nicht lange, aber für Julie hätte sie nicht schnell genug enden können. Ohne auf irgendwas zu achten, lief Julie ins Krankenhaus und fragte dort, wo man ihren Bruder hingebracht hätte. Die Frau, an dem Schalter wies Julie den Weg zum OP-Raum. Gabriele saß heulend im Wartezimmer, Julie setzte sich neben sie und auch Max kam wenige Minuten später herein.
"Was ist denn nun eigentlich passiert?", fragte Julie mit zittriger Stimme. Ihre Mutter antwortete ihr schnell und kaum verständlich:
"Es ist alles meine Schuld, ich habe kurz nicht aufgepasst und er wollte die Treppe runterklettern und ist dann irgendwie ausgerutscht, die ganze Treppe ist er heruntergefallen und dann auch noch auf die harten Steine, sein ganzer Kopf hat geblutet."
Julie sagte nichts mehr, Max tröstete sie und streichelte zärtlich ihren Kopf. Irgendwann nach 2 Stunden kam ein Arzt herein, alle saßen noch genau so wie am Anfang, doch jetzt richteten sie sich gespannt auf und hörten, was der Arzt zu sagen hatte. Er fing langsam an und versuchte alles so erträglich wie möglich zu erklären:
"Also, das wird jetzt sehr hart für sie, aber ich muss es leider tun."
Julies Hand krampfte sich immer mehr in Maxs, sie rechnete mit dem Schlimmsten und das Schlimmste kam auch. "Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr für ihren Sohn."
In diesem Moment hätte Julie heulen können, aber es ging nicht, sie tat sogar so als ob nichts wäre, ohne eine Regung saß sie da. Ihre Mutter hingegen fing wieder an zu weinen, sie schmiss sich an Julie. Sogar Max liefen Tränen über seine leicht geröteten Wangen. Julie tat noch immer nichts, vielleicht hatte sie sich das nur eingebildet und der Arzt, der das Zimmer gerade verlassen hatte käme gleich zurück und würde rufen, dass es nur ein Scherz sei. Aber er kam nicht zurück und als sie das realisierte, fing auch sie an zu weinen. Ihre Mutter war gerade vom Stuhl gerutscht und ein paar Schwestern kamen herein um sie zu unterstützen. Julie wollte sich jetzt nicht darum kümmern, sie rannte hinaus und versuchte vor jedem, der ihr entgegen kam, ihre geschwollenen Augen zu verbergen. Max kam ihr hinterher und legte seinen Arm um ihre Schulter, aber Julie rannte gleich weiter. Max stand wie angewurzelt da, damit hatte er nicht gerechnet, aber er konnte sie verstehen, sie wollte jetzt alleine sein.
Eine Stunde später hatten sich Julie und ihre Mutter ein Taxi gerufen und fuhren sichtlich geschwächt nach Hause. Beide gingen sofort in ihre Räume und Julie wollte mit niemandem etwas zu tun haben, auch nicht mit Max. Sie dachte nur an Brady, wie er um diese Uhrzeit immer friedlich in seinem Bett lag und schlief. Fast wollte sie in sein Zimmer gehen und schauen, ob er nicht doch da lag.
Am nächsten Tag, war sie wie verändert, obwohl sie die ganze Nacht kein Auge hatte zu tun können und ihr jedes einzelne Körperteil wehtat, wollte sie doch zur Schule gehen, ihre Mutter lag immer noch im Bett und schlief, aber auch ihr sah man an, dass sie viel geweint hatte. Als Max sie in der Schule sah, ging er sofort zu ihr hin und fragte sie, was sie denn hier mache. Julie antwortete nur aggressiv, dass das ihn ja wohl nichts angehen würde. Überhaupt war sie zu allen unfreundlich.
Eine Woche später fand die Beerdigung von Brady statt. Max war auch da, aber er und Julie redeten kein Wort miteinander. Sie ging Max nämlich so oft wie es ging aus dem Weg und wenn sie dann mal miteinander über das Nötigste redeten, schaute Julie ihm nie in die Augen. Weitere Wochen vergingen - noch immer wollte Julie mit Max nicht reden. Aber Max schrieb einen Brief, in dem stand:

"Hi Julie
Ich weiß, dass es unheimlich schwer für dich ist, aber bitte ich möchte die nur helfen, weil ich dich liebe. Du ignorierst mich total. Es ist okay, aber du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst.
In Liebe Max."

Julie las ihn, wusste jetzt auch, dass sie mit ihm reden wollte. Nachdem Julie Max angerufen hatte, kam er sofort und Julie lief ihm sofort in die Arme und weinte:
"Es tut mir so Leid wie ich dich behandelt habe, ich wusste was ich dir damit antue, aber ich habe es in Kauf genommen, verzeih mir."
Max schaute Julie in die Augen und dann aus dem Fenster:
"Schon vergessen, aber schau mal raus - der Himmel weint mit dir."

¤ a s h y ¤ / April 2007

Liebe oder Hass?

Vorne weg will ich noch anmerken, dass das alles ein bisschen kompliziert zu erzählen ist! Aber lasst euch nicht abschrecken, liest selber!

Im Februar letzten Jahres lernte ich IHN kennen, ihn, die Liebe meines Lebens, der Mann von dem ich immer träumte! Meine beste Freundin Delia bat mich, sie zu einem Treffen mit ihrem Ex-Freund zu begleiten. Da ich auch ein Date zur selben Zeit am selben Ort hatte, sagte ich gleich zu. Dass dieser Abend mein ganzes Leben veränderte und auf den Kopf stellte wusste ich zur dieser Zeit nicht.

Am Abend betrat ich mit einem Freund das Monros und ging gleich zu Delia um sie zu begrüßen, da bemerkte ich einen Jungen der auf dem Sofa saß. Er hatte so schöne blaue Augen, er zog mich gleich in seinen Bann. Er sagte kein Wort, lächelte ab und zu und sah eigentlich sogar ein bisschen genervt aus. Seit diesem Augenblick wichen meine Gedanken immer ab und ich konnte mich nie auf das Gespräch mit meinem eigentlichen Date konzentrieren. Ich war richtig von diesem einen Jungen fasziniert, sein Name ist Bob. Ab und zu habe ich mich zu 2 Freunden gesetzt, die auch mit Bob ganz dick befreundet sind, das war meine Taktik, da ich wusste, dass ich über Delia niemals irgendwie an Bob rankommen würde. Ich unterhielt mich ein bisschen mit Mario und Manu und schaute dabei immer Bob an Ich bin dahin geschmolzen. Leider blieb es nur bei diesem einem Abend, ich wusste ich durfte nix für ihn empfinden, zumindest nicht praktisch. Meine Freundin war mir doch viel wichtiger und sie wollte nun mal noch was von Bob. Also lies ich den Abend den Abend sein und verdrängte ihn so gut es ging. Vergessen konnte ich Bob aber nicht. Ich kam mit meinem Date, Mirco, zusammen und versuchte Gefühle aufzubauen, was aber beim Versuchen scheiterte. Meine Gedanken waren immer bei Bob und seinen wunderschönen Augen!

Als ich mitbekam, dass Bob und Mirco sich immer mehr anfreundeten, wurde es immer unerträglicher für mich. Dass ich Bob liebte und nicht Mirco war schon schmerzhaft genug, aber jetzt sollte ich mich auch mit den beiden und ein paar Freunden im Monros treffen! Ich wollte erst gar nicht mit hinkommen, aber ich musste Bob wieder sehen, es ging nicht anders. Mir blieb die Luft weg, als ich ihn wieder sah. Mir schien als würde auch er nicht ganz uninteressiert an mir sein, denn wir hatten den ganzen Abend nur Augen für uns und haben heimlich geflirtet, ob Mirco das mitbekommen hat, weiß ich bis heute nicht, gesagt hat er jedenfalls nix. Nach knapp einem Monat hielt ich es nicht mehr aus, ich trennte mich von Mirco und nahm mir vor, den Rest des Jahres keine Beziehung mehr einzugehen. Was ich da angerichtet habe, war immerhin schon schlimm genug.
Doch einer lies da nicht locker und das war Bob. Wir schrieben ab und zu im Msn und es blieb auch beim ab und zu mal schreiben, denn umso mehr Kontakt ich zu ihm aufbaute, desto heftiger wurden meine Gefühle zu ihm. Delia hat mir derweil auch gestanden, dass sie doch nix mehr für Bob empfand und mit einem anderen zusammen ist. Doch auch dies machte meine Situation kein Stück leichter! Da kam ja noch die Entfernung, er wohnt in Kassel und ich in Göttingen und das ständige Sehen wird irgendwann richtig teuer!

Als mir Bob dann aber sagte, dass er für ein Wochenende nach Göttingen kommt um sich mit Mario, Manu und Mirco zu treffen, hielt ich es nicht aus und fragte ihn nach einem Date. Er sagte ja und wir trafen uns am 29.04.2006 abends mit den anderen dreien im Monros. Am Anfang redeten wir aber kein Wort miteinander und ich wünschte mir, dass ich gar nicht erst her gekommen wäre Was bilde ich mir ein? Ich hab doch eh keine Chancen bei ihm
Doch das Blatt wendete sich und auf einmal sah ich mich auf Bobs Schoß sitzen und wir hielten Händchen. Ich dachte ich träume, aber als er mir vor meiner Haustür den schönsten Kuss meines Lebens gab, wusste ich dass alles real war

Ich war auf Wolke 7 und konnte die ganze Nacht nicht schlafen dass Bob mich derweil auf einer Party mit einem anderen Mädchen betrog, wusste ich nicht. Er hat mir eine ganze Woche lang den glücklichen, verliebten Bob vorgespielt, bis Mirco nicht mehr dicht hielt und Bob aufforderte, mir zu erzählen, was er auf der Party getan hatte. Für mich ging die Welt unter, mein Herz lag in Scherben vor mir! Ich wollte ihn nie wieder sehen, wie konnte ich mich nur so in ihm täuschen?! Ich brauchte Zeit für mich, was mache ich nur immer falsch, dass ich immer so enttäuscht werde, ich liebe ihn doch so sehr und er tut mir so was an!!!

Er schwor mir, dass er mich liebt und dass er um mich kämpfen wird, bis zum bitteren Ende. Er kämpfte wirklich und ich war am überlegen, ob ich ihm nicht eine 2. Chance gebe. Er ist die Liebe meines Lebens, ich wusste bereits, dass ich niemals wieder jemanden so sehr lieben würde wie ich ihn liebe! Vielleicht meint er es ja wirklich ernst und wenn ich ihn jetzt gehen lasse? Dann würde ich wohl niemals wieder glücklich werden. Ich brauchte ihn und ich konnte nicht mehr ohne ihn leben! Tags drauf schrieb mich auch noch das Mädchen an, mit dem Bob mich betrogen hatte, sie schrieb mir, dass sie sich in ihn verliebt hätte und dass ich ihm ne 2. Chance geben soll, weil er mich ja so sehr liebt. Ich hielt diese Schmerzen nicht mehr aus, sich vorzustellen wie er mit ihr rummacht Ich gab uns schon auf und als ich sie dann auch noch zufällig in der Stadt sah, brach ich ganz zusammen und wollte von Bob nix mehr wissen!

Doch er ließ nicht locker und kam am nächsten Wochenende nach Göttingen. Er kam mit Rosen auf mich zu und schloss mich so liebevoll in seine Arme, dass ich ihm einfach verzeihen musste. Er kümmerte sich rührend um mich und tat alles, um mir das Gefühl zu geben, dass er mich wirklich und vom ganzen Herzen liebt. Doch das war auch der Anfang vom Ende! Wir stritten uns allmählich immer öfter und heftiger. Probleme kamen auf, die bei so einer Liebe eigentlich gar nicht hätten sein dürfen! Mein Vertrauen ihm gegenüber war Null! Wenn es um andere Mädchen ging, bin ich ziemlich schnell auf 180!
Doch auch er war manchmal rasend vor Eifersucht! Viele sagten mir, eine Beziehung auf so einer Basis, so viel Entfernung und null Vertrauen hat keine Zukunft - doch so was wollte ich nicht hören! Wir hatten auch viele schöne Momente miteinander erlebt, doch nichtsdestotrotz trennte ich mich 2 Tage vor unserem Halbjährigen von Bob und hatte am nächsten Tag was mit einem ehemaligen Kumpel, der einfach nur für mich da war und mich so um den Finger gewickelt hatte. Was ich gemacht hatte, tat mir vom 1. Moment an richtig weh und ich hab wieder mal gemerkt, dass ich nur Bob liebe und dass ich Bob will und keinen anderen. Ich hab den Seitensprung sofort bereut und wollte Bob zurück, ich liebe ihn doch so sehr!

Er verzieh mir, trotzdem war ich nicht glücklich! Ich hab mich selbst betrogen und damit kam ich nicht klar! Ich veränderte mich und wurde immer fieser zu meinem Mann. Das was ich getan hatte, war mit nichts zu entschuldigen, wie er sich dabei gefühlt hat? Er hat es mir grade geschrieben:


Wie ich mich gefühlt habe? Ich habe mich verdammt scheiße gefühlt, vor allem weil ich es geahnt hatte! Sie hat sich in den Tagen davor merkwürdig verhalten, und sagte zu mir, dass sie sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher wär.
Das war ca. 3 Tage bevor das passierte und an diesem Tag, fragte ich sie, ob sie mich liebt und ihre Antwort darauf war "Ja, ich liebe dich". Und dann sowas?! Ich hatte es im Gefühl und wollte sie bitten doch zu Hause zu bleiben. Ich traute mich nicht und bin dieses Risiko eingegangen. Naja ich bin mit Angst eingeschlafen und mit Angst wieder aufgewacht. Lief schnell zum PC in der Hoffnung, dass sie online ist, doch sie war es nicht, dafür war Olf online und erzählte mir alles! Dazu sagte er immer wieder "Ach vergiss das einfach, sie liebt dich, nutze deine Chance" - ey hallo?! Aufs Maul!? Naja sie kam einige Stunden später online und wollte es mir erzählen, was ich zu diesem Zeitpunkt nicht geglaubt habe. Hmm, naja ich nahm es so hin und habe mir nur gedacht "scheiß drauf sie ist die Frau fürs Leben". Nach diesem Motto lief dann die Beziehung weiter, ich habe ihr sofort verziehen, heute schätzt sie das nicht mal, was ich sehr traurig finde. Heute denke ich sehr oft dran und es schmerzt wie noch nie zuvor... Diese Bilder die ich ständig im Kopf habe, will ich nicht mehr... Als sie mir das alles nochmal ausführlich erzählte, hatte sie mir auch noch was verschwiegen! Sie sagte immer, wir haben NUR rumgemacht... Ich habe ihr damals auch nicht geglaubt, dass sie nicht mit ihm geschlafen hat... Er fragte sie ja, ob sie ein Gummi hätte und er hat sie ausgezogen..
OH MEIN GOTT ich hasse es - jetzt im Moment habe ich wieder diese Bilder in meinem Kopf und in meinem Herz schmerzt es..... Mittlerweile weiß ich zu 100%, dass sie mich über alles liebt, was auf Gegenseitigkeit beruht (was sie mir manchmal nicht glaubt -.- ....)
Ich vertraue ihr, obwohl sie mir ständig die Ohren vollträumt von anderen Typen....=( "


Trotzdem wurde es immer schlimmer zwischen uns, unsere Beziehung ging förmlich den Bach runter. Die Eifersucht wurde von Tag zu Tag schlimmer. Anschuldigungen, Beleidigungen, krasse Unterstellungen bis hin zu knapp vor einer weiteren Trennung oder Auszeit! Wir haben uns gegenseitig so fertig gemacht, dass wir uns heute nichts mehr glauben! Nur wenn wir zusammen sind ist größtenteils alles OK. Ich hab mich verändert und er auch und das bekomme ich auch zu spüren, er hat mir die Welt zu Füssen gelegt und ich hab ihn mit Tritten belohnt! Wie ich mich schäme! Er ist die Liebe meines Lebens, wir wollten bald zusammen ziehen, hatten Träume, Zukunftspläne - aber uns sind nur noch die Erinnerungen an die schönen Momente geblieben. An den Gedanken, dass er eine andere hat, hab ich mich so sehr festgenagelt, dass ich nicht mehr weiß, ob ich noch weiter machen kann Die Angst vor einer weiteren Enttäuschung hängt mir so sehr vor Augen, dass meine Gedanken Amok laufen. Ich will ihm zeigen, wie sehr ich ihn liebe - aber diese Angst hat eine so tiefe Blockade in mein Herz gemauert, dass ich meine Liebe automatisch unterdrücke. Wir sind beide so sehr am Ende und trotzdem können wir nicht ohne einander Ich brauche ihn jede Sekunde in meinem Leben. Und wenn er bei mir ist, ich in seinen Armen einschlafe/ aufwache, ihn küsse oder mit ihm schlafe oder wenn ich Bob einfach nur beobachte, schlägt mein Herz so sehr und ich wische heimlich meine Tränen von meinem Gesicht, damit er nicht sieht, wie sehr ich ihn brauche, wie sehr ich leide und wie abgrundtief meine Liebe zu ihm ist. Trotz des nahem Endes unserer Beziehung liebe ich ihn jeden Tag mehr und ich bete zu Gott, dass er unser Schicksal besiegelt, uns so sehr miteinander verbindet, dass wir nie wieder von einander los kommen!

Schatz, wir können das schaffen, wir müssen wieder Vertrauen zueinander aufbauen, müssen uns sicher sein, dass wir zusammen gehören und dass wir uns wollen. Ich brauche dich viel mehr als die Luft zum Atmen, verstehst du das? Wir haben unserem Herzen schlimme Wunden hinzugefügt, aus denen Narben entstanden sind! Wir sagen dass wir uns schon längst aufgegeben haben, aber wir beweisen uns und allen anderen, dass das gar nicht stimmt, wir finden immer wieder zueinander. Für mich gibt es nur dich und es tut mir leid, wenn ich dir manchmal andere Gefühle vermittele - aber du bist der Einzige für immer und ewig.

Vereint bis in die Ewigkeit, bis der Tod uns scheidet!

Zusatz: Diese Geschichte basiert auf der puren Wahrheit...

Lustiger_Floh / Mai 2007

Zehn Pfennig

Im Alter von zarten 14 Jahren musste ich meine Mama des öfteren in der Metzgerei aushelfen. Eines Tages, es war schon spät Nachmittag im Sommer 1974, kam ein kleiner Junge in den Laden. Er sollte für seine Mama einkaufen. An der Kasse hate er 10 Pfennig zu wenig.
Es weilten in der Nähe des Ladens Zigeuner, ich wollte schon immer mal da hin, also sagte ich meiner Mam "ich gehe mit und bringe dir das Geld". Leider wohnte der kleine Junge genau gegenüber des Ladens. Also leider kein Kennenlernen der Zigeuner. Statt dessen schaute mich in der Wohnung ein kleines süßes Mädchen von ca. 6 Monaten an. So kinderlieb wie ich war, bekam mich dort niemand mehr fort.
Ich wurde als Babysitter arrangiert. Man lernte sich näher kennen und wir verbrachten auch sehr viel Zeit miteinander. Die kleine Martina war so süß und hatte vier Onkel. Ihre Mama erzählte immer viel von einem ihrer Brüder. Sie wollte immer, dass ich dem jungen Mann einmal schreibe, aber ich dachte, wenn der was will soll er mir schreiben. Nach ständigem hin und her fragte mich die Mutter nach einem vergangenen Jahr, ohne Nachricht des Mannes, ob Sie das Brautauto fahren darf an unserer Hochzeit. Ich lachte sie aus und teilte ihr mit, ich kenne den Mann doch gar nicht und soll schon heiraten. Es half nichts ich musste es versprechen.

Diesen Mann habe ich am 07.08.1981 geheiratet.

Das Glück gefunden und bis heute behalten wegen 10 Pfennig.

Zusatz: Diese Geschichte habe ich wirklich erlebt. Die kleine Martina ist schon lange meine Nichte.

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