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2007 Julie
Julie
lag träumend auf der Wiese, ihre Augen waren geschlossen
und eine leichte Brise wehte ihr durch das Haar. Die
Sonne schien leicht ins Gesicht und Wärme durchfloss
ihren Körper. In ihrem Kopf liefen Gedanken umher und
ließen sie lächeln. Plötzlich spürte sie wie etwas
Vertrautes sanft ihre Lippen berührte. Aus ihrem
Tagtraum gerissen öffnete sie langsam ihre Augen. Neben
ihr lag ihr Freund Max, der sie gerade sanft geküsst
hatte. Leise flüsterte sie ihm ins Ohr: "Ich liebe
dich, Max!!" Danach legte sie ihren Kopf auf seine
Brust. Wenn sie bei ihm war fühlte sie sich glücklich
und die Welt hätte unter ihnen zusammenbrechen können,
die beiden hätte es nicht gekümmert.
Einige Stunden später so schien es lagen sie nun schon
so. Die Sonne verschwand schon am Himmel und das Licht
tauchte die ganze Umgebung in ein schönes Rotorange. Die
Stille, die schon den ganzen Tag herrschte, wurde nun
durch die aufdringliche Stimme von Julies Mutter,
Gabriele, unterbrochen, sie meinte, dass es jetzt an der
Zeit wäre sich von Max zu verabschieden und herein zu
kommen. Widerwillig erhoben sich die beiden und streckten
sich.
"Tschüss Max, du weißt ja wie meine Mutter ist und
außerdem muss ich noch Brady ins Bett bringen, ich liebe
dich." , sagte Julie lächelnd und tief in Max's
grüne Augen schauend.
"Kein Problem, grüß Brady von mir, wir sehen uns
morgen in der Schule." , erwiderte Max und verließ
das Grundstück.
Julie ging in das Haus und sofort als Brady, ihr 4 Jahre
alter Bruder, ihr begeistert in die Arme rannte, freute
sie sich wieder. Brady war nach Max die wichtigste Person
in ihrem Leben. Sie lebte mit ihm und ihrer Mutter in
einem Haus auf dem Land, ihr Vater hatte die Familie vor
3 Jahren, als Julie 13 war verlassen, seitdem war sie
auch mit Max zusammen.
Julie zog ihren Bruder um, wusch ihn und legte ihn ins
Bett. Brady bat sie, noch eine kleine Geschichte
vorzulesen und Julie tat das auch. Als die Geschichte zu
Ende war, lag Brady schon tief schlafend im Bett, sie
hörte dem leisen regelmäßigem Atmen ihres Bruders noch
eine Weile zu und verließ dann schleichend das Zimmer.
Am nächsten Tag holte Max Julie wie immer um 7:15 mit
seinem Roller ab. Als erstes hatte Julie jetzt Mathe, sie
verabschiedete sich von Max mit einem Kuss und verschwand
dann im Klassenraum. Den ganzen Tag hatte Julie keine
Ahnung was zu Hause auf sie wartete, nichts ahnend fuhr
sie mit Max nach Hause. Als sie vor ihrem Haus dann einen
Krankenwagen stehen sah, hörte ihr Herz fast auf zu
schlagen. Wie in Trance lief sie geradewegs in ihr Haus,
aufgeregt hörte sie schon Leute im Flur rumlaufen. Als
sie sah wie ihre Mutter ihr mit verheulten Augen entgegen
kam, wusste sie, dass etwas mit Brady passiert war. Sie
traute sich aber nicht ihre Mutter zu fragen, was los
sei. Die beiden rannten raus und sahen wie die Sanitäter
eine Trage mit einer kleinen zerbrechlichen Person in den
Wagen trugen. Julie rannte hinterher, aber Max, der schon
mitbekommen hatte, wer da auf der Trage lag, rannte zu
Julie und hielt sie zurück, er drückte sie und gab ihr
einen Kuss auf die Stirn. Julie vergrub sich in seinen
Armen und hörte gerade noch wie ihre Mutter sie rief und
ihr sagte, dass sie so schnell wie möglich ins
Krankenhaus kommen sollte.
Dann schlossen sich die Türen des Krankenwagens und
Julie schaute ihm heulend hinterher. Sie wusste zwar
nicht was genau passiert war, aber als sie das Blut vor
der steinernen Treppe im Flur und die Reaktion ihrer
Mutter gesehen hatte, wusste sie das es ernst war. Sie
bat Max sie in das Krankenhaus zu fahren und Max willigte
auch sofort ein. Die Fahrt dauerte nicht lange, aber für
Julie hätte sie nicht schnell genug enden können. Ohne
auf irgendwas zu achten, lief Julie ins Krankenhaus und
fragte dort, wo man ihren Bruder hingebracht hätte. Die
Frau, an dem Schalter wies Julie den Weg zum OP-Raum.
Gabriele saß heulend im Wartezimmer, Julie setzte sich
neben sie und auch Max kam wenige Minuten später herein.
"Was ist denn nun eigentlich passiert?", fragte
Julie mit zittriger Stimme. Ihre Mutter antwortete ihr
schnell und kaum verständlich:
"Es ist alles meine Schuld, ich habe kurz nicht
aufgepasst und er wollte die Treppe runterklettern und
ist dann irgendwie ausgerutscht, die ganze Treppe ist er
heruntergefallen und dann auch noch auf die harten
Steine, sein ganzer Kopf hat geblutet."
Julie sagte nichts mehr, Max tröstete sie und
streichelte zärtlich ihren Kopf. Irgendwann nach 2
Stunden kam ein Arzt herein, alle saßen noch genau so
wie am Anfang, doch jetzt richteten sie sich gespannt auf
und hörten, was der Arzt zu sagen hatte. Er fing langsam
an und versuchte alles so erträglich wie möglich zu
erklären:
"Also, das wird jetzt sehr hart für sie, aber ich
muss es leider tun."
Julies Hand krampfte sich immer mehr in Maxs, sie
rechnete mit dem Schlimmsten und das Schlimmste kam auch.
"Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr für ihren
Sohn."
In diesem Moment hätte Julie heulen können, aber es
ging nicht, sie tat sogar so als ob nichts wäre, ohne
eine Regung saß sie da. Ihre Mutter hingegen fing wieder
an zu weinen, sie schmiss sich an Julie. Sogar Max liefen
Tränen über seine leicht geröteten Wangen. Julie tat
noch immer nichts, vielleicht hatte sie sich das nur
eingebildet und der Arzt, der das Zimmer gerade verlassen
hatte käme gleich zurück und würde rufen, dass es nur
ein Scherz sei. Aber er kam nicht zurück und als sie das
realisierte, fing auch sie an zu weinen. Ihre Mutter war
gerade vom Stuhl gerutscht und ein paar Schwestern kamen
herein um sie zu unterstützen. Julie wollte sich jetzt
nicht darum kümmern, sie rannte hinaus und versuchte vor
jedem, der ihr entgegen kam, ihre geschwollenen Augen zu
verbergen. Max kam ihr hinterher und legte seinen Arm um
ihre Schulter, aber Julie rannte gleich weiter. Max stand
wie angewurzelt da, damit hatte er nicht gerechnet, aber
er konnte sie verstehen, sie wollte jetzt alleine sein.
Eine Stunde später hatten sich Julie und ihre Mutter ein
Taxi gerufen und fuhren sichtlich geschwächt nach Hause.
Beide gingen sofort in ihre Räume und Julie wollte mit
niemandem etwas zu tun haben, auch nicht mit Max. Sie
dachte nur an Brady, wie er um diese Uhrzeit immer
friedlich in seinem Bett lag und schlief. Fast wollte sie
in sein Zimmer gehen und schauen, ob er nicht doch da
lag.
Am nächsten Tag, war sie wie verändert, obwohl sie die
ganze Nacht kein Auge hatte zu tun können und ihr jedes
einzelne Körperteil wehtat, wollte sie doch zur Schule
gehen, ihre Mutter lag immer noch im Bett und schlief,
aber auch ihr sah man an, dass sie viel geweint hatte.
Als Max sie in der Schule sah, ging er sofort zu ihr hin
und fragte sie, was sie denn hier mache. Julie antwortete
nur aggressiv, dass das ihn ja wohl nichts angehen
würde. Überhaupt war sie zu allen unfreundlich.
Eine Woche später fand die Beerdigung von Brady statt.
Max war auch da, aber er und Julie redeten kein Wort
miteinander. Sie ging Max nämlich so oft wie es ging aus
dem Weg und wenn sie dann mal miteinander über das
Nötigste redeten, schaute Julie ihm nie in die Augen.
Weitere Wochen vergingen - noch immer wollte Julie mit
Max nicht reden. Aber Max schrieb einen Brief, in dem
stand:
"Hi Julie
Ich weiß, dass es unheimlich schwer für dich ist, aber
bitte ich möchte die nur helfen, weil ich dich liebe. Du
ignorierst mich total. Es ist okay, aber du weißt, dass
du mit mir über alles reden kannst.
In Liebe Max."
Julie las ihn, wusste jetzt auch, dass sie mit ihm reden
wollte. Nachdem Julie Max angerufen hatte, kam er sofort
und Julie lief ihm sofort in die Arme und weinte:
"Es tut mir so Leid wie ich dich behandelt habe, ich
wusste was ich dir damit antue, aber ich habe es in Kauf
genommen, verzeih mir."
Max schaute Julie in die Augen und dann aus dem Fenster:
"Schon vergessen, aber schau mal raus - der Himmel
weint mit dir."
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| ¤ a s h y
¤ /
April 2007 Liebe oder Hass?
Vorne
weg will ich noch anmerken, dass das alles ein bisschen
kompliziert zu erzählen ist! Aber lasst euch nicht
abschrecken, liest selber!
Im Februar letzten Jahres lernte ich IHN kennen, ihn, die
Liebe meines Lebens, der Mann von dem ich immer
träumte
! Meine beste Freundin Delia bat mich, sie
zu einem Treffen mit ihrem Ex-Freund zu begleiten. Da ich
auch ein Date zur selben Zeit am selben Ort hatte, sagte
ich gleich zu. Dass dieser Abend mein ganzes Leben
veränderte und auf den Kopf stellte wusste ich zur
dieser Zeit nicht.
Am Abend betrat ich mit einem Freund das
Monros und ging gleich zu Delia um sie zu
begrüßen, da bemerkte ich einen Jungen der auf dem Sofa
saß. Er hatte so schöne blaue Augen, er zog mich gleich
in seinen Bann. Er sagte kein Wort, lächelte ab und zu
und sah eigentlich sogar ein bisschen genervt aus. Seit
diesem Augenblick wichen meine Gedanken immer ab und ich
konnte mich nie auf das Gespräch mit meinem eigentlichen
Date konzentrieren. Ich war richtig von diesem einen
Jungen fasziniert, sein Name ist Bob. Ab und zu habe ich
mich zu 2 Freunden gesetzt, die auch mit Bob ganz dick
befreundet sind, das war meine Taktik, da ich wusste,
dass ich über Delia niemals irgendwie an Bob rankommen
würde. Ich unterhielt mich ein bisschen mit Mario und
Manu und schaute dabei immer Bob an
Ich bin dahin
geschmolzen. Leider blieb es nur bei diesem einem Abend,
ich wusste ich durfte nix für ihn empfinden, zumindest
nicht praktisch. Meine Freundin war mir doch viel
wichtiger und sie wollte nun mal noch was von Bob. Also
lies ich den Abend den Abend sein und
verdrängte ihn so gut es ging. Vergessen
konnte ich Bob aber nicht. Ich kam mit meinem Date,
Mirco, zusammen und versuchte Gefühle aufzubauen, was
aber beim Versuchen scheiterte. Meine Gedanken waren
immer bei Bob und seinen wunderschönen Augen!
Als ich mitbekam, dass Bob und Mirco sich immer mehr
anfreundeten, wurde es immer unerträglicher für mich.
Dass ich Bob liebte und nicht Mirco war schon schmerzhaft
genug, aber jetzt sollte ich mich auch mit den beiden und
ein paar Freunden im Monros treffen! Ich
wollte erst gar nicht mit hinkommen, aber ich musste Bob
wieder sehen, es ging nicht anders. Mir blieb die Luft
weg, als ich ihn wieder sah. Mir schien als würde auch
er nicht ganz uninteressiert an mir sein, denn wir hatten
den ganzen Abend nur Augen für uns und haben
heimlich geflirtet, ob Mirco das mitbekommen
hat, weiß ich bis heute nicht, gesagt hat er jedenfalls
nix. Nach knapp einem Monat hielt ich es nicht mehr aus,
ich trennte mich von Mirco und nahm mir vor, den Rest des
Jahres keine Beziehung mehr einzugehen. Was ich da
angerichtet habe, war immerhin schon schlimm genug.
Doch einer lies da nicht locker und das war Bob.
Wir schrieben ab und zu im Msn und es blieb auch beim
ab und zu mal schreiben, denn umso mehr
Kontakt ich zu ihm aufbaute, desto heftiger wurden meine
Gefühle zu ihm. Delia hat mir derweil auch gestanden,
dass sie doch nix mehr für Bob empfand und mit einem
anderen zusammen ist. Doch auch dies machte meine
Situation kein Stück leichter! Da kam ja noch die
Entfernung, er wohnt in Kassel und ich in Göttingen und
das ständige Sehen wird irgendwann richtig teuer!
Als mir Bob dann aber sagte, dass er für ein Wochenende
nach Göttingen kommt um sich mit Mario, Manu und Mirco
zu treffen, hielt ich es nicht aus und fragte ihn nach
einem Date. Er sagte ja und wir trafen uns am 29.04.2006
abends mit den anderen dreien im Monros. Am
Anfang redeten wir aber kein Wort miteinander und ich
wünschte mir, dass ich gar nicht erst her gekommen wäre
Was bilde ich mir ein? Ich hab doch eh keine
Chancen bei ihm
Doch das Blatt wendete sich und auf einmal sah ich mich
auf Bobs Schoß sitzen und wir hielten Händchen. Ich
dachte ich träume, aber als er mir vor meiner Haustür
den schönsten Kuss meines Lebens gab, wusste ich dass
alles real war
Ich war auf Wolke 7 und konnte die ganze Nacht nicht
schlafen dass Bob mich derweil auf einer Party mit
einem anderen Mädchen betrog, wusste ich nicht. Er hat
mir eine ganze Woche lang den glücklichen, verliebten
Bob vorgespielt, bis Mirco nicht mehr dicht hielt und Bob
aufforderte, mir zu erzählen, was er auf der Party getan
hatte. Für mich ging die Welt unter, mein Herz lag in
Scherben vor mir! Ich wollte ihn nie wieder sehen, wie
konnte ich mich nur so in ihm täuschen?! Ich brauchte
Zeit für mich, was mache ich nur immer falsch, dass ich
immer so enttäuscht werde, ich liebe ihn doch so sehr
und er tut mir so was an!!!
Er schwor mir, dass er mich liebt und dass er um mich
kämpfen wird, bis zum bitteren Ende. Er kämpfte
wirklich und ich war am überlegen, ob ich ihm nicht eine
2. Chance gebe. Er ist die Liebe meines Lebens, ich
wusste bereits, dass ich niemals wieder jemanden so sehr
lieben würde wie ich ihn liebe! Vielleicht meint er es
ja wirklich ernst und wenn ich ihn jetzt gehen lasse?
Dann würde ich wohl niemals wieder glücklich werden.
Ich brauchte ihn und ich konnte nicht mehr ohne ihn
leben! Tags drauf schrieb mich auch noch das Mädchen an,
mit dem Bob mich betrogen hatte, sie schrieb mir, dass
sie sich in ihn verliebt hätte und dass ich ihm ne 2.
Chance geben soll, weil er mich ja so sehr liebt. Ich
hielt diese Schmerzen nicht mehr aus, sich vorzustellen
wie er mit ihr rummacht
Ich gab uns schon auf und
als ich sie dann auch noch zufällig in der Stadt sah,
brach ich ganz zusammen und wollte von Bob nix mehr
wissen!
Doch er ließ nicht locker und kam am nächsten
Wochenende nach Göttingen. Er kam mit Rosen auf mich zu
und schloss mich so liebevoll in seine Arme, dass ich ihm
einfach verzeihen musste. Er kümmerte sich rührend um
mich und tat alles, um mir das Gefühl zu geben, dass er
mich wirklich und vom ganzen Herzen liebt. Doch das war
auch der Anfang vom Ende! Wir stritten uns allmählich
immer öfter und heftiger. Probleme kamen auf, die bei so
einer Liebe eigentlich gar nicht hätten sein dürfen!
Mein Vertrauen ihm gegenüber war Null! Wenn es um andere
Mädchen ging, bin ich ziemlich schnell auf 180!
Doch auch er war manchmal rasend vor Eifersucht! Viele
sagten mir, eine Beziehung auf so einer Basis, so viel
Entfernung und null Vertrauen
hat keine Zukunft -
doch so was wollte ich nicht hören! Wir hatten auch
viele schöne Momente miteinander erlebt, doch
nichtsdestotrotz trennte ich mich 2 Tage vor unserem
Halbjährigen von Bob und hatte am nächsten Tag was mit
einem ehemaligen Kumpel, der einfach nur für mich da war
und mich so um den Finger gewickelt hatte. Was ich
gemacht hatte, tat mir vom 1. Moment an richtig weh und
ich hab wieder mal gemerkt, dass ich nur Bob liebe und
dass ich Bob will und keinen anderen. Ich hab den
Seitensprung sofort bereut und wollte Bob zurück, ich
liebe ihn doch so sehr!
Er verzieh mir, trotzdem war ich nicht glücklich! Ich
hab mich selbst betrogen und damit kam ich nicht klar!
Ich veränderte mich und wurde immer fieser zu meinem
Mann. Das was ich getan hatte, war mit nichts zu
entschuldigen, wie er sich dabei gefühlt hat? Er hat es
mir grade geschrieben:
Wie ich mich gefühlt habe? Ich habe mich
verdammt scheiße gefühlt, vor allem weil ich es geahnt
hatte! Sie hat sich in den Tagen davor merkwürdig
verhalten, und sagte zu mir, dass sie sich ihrer Gefühle
nicht mehr sicher wär.
Das war ca. 3 Tage bevor das passierte und an diesem Tag,
fragte ich sie, ob sie mich liebt und ihre Antwort darauf
war "Ja, ich liebe dich". Und dann sowas?! Ich
hatte es im Gefühl und wollte sie bitten doch zu Hause
zu bleiben. Ich traute mich nicht und bin dieses Risiko
eingegangen. Naja ich bin mit Angst eingeschlafen und mit
Angst wieder aufgewacht. Lief schnell zum PC in der
Hoffnung, dass sie online ist, doch sie war es nicht,
dafür war Olf online und erzählte mir alles! Dazu sagte
er immer wieder "Ach vergiss das einfach, sie liebt
dich, nutze deine Chance" - ey hallo?! Aufs Maul!?
Naja sie kam einige Stunden später online und wollte es
mir erzählen, was ich zu diesem Zeitpunkt nicht geglaubt
habe. Hmm, naja ich nahm es so hin und habe mir nur
gedacht "scheiß drauf sie ist die Frau fürs
Leben". Nach diesem Motto lief dann die Beziehung
weiter, ich habe ihr sofort verziehen, heute schätzt sie
das nicht mal, was ich sehr traurig finde. Heute denke
ich sehr oft dran und es schmerzt wie noch nie zuvor...
Diese Bilder die ich ständig im Kopf habe, will ich
nicht mehr... Als sie mir das alles nochmal ausführlich
erzählte, hatte sie mir auch noch was verschwiegen! Sie
sagte immer, wir haben NUR rumgemacht... Ich habe ihr
damals auch nicht geglaubt, dass sie nicht mit ihm
geschlafen hat... Er fragte sie ja, ob sie ein Gummi
hätte und er hat sie ausgezogen..
OH MEIN GOTT ich hasse es - jetzt im Moment habe ich
wieder diese Bilder in meinem Kopf und in meinem Herz
schmerzt es..... Mittlerweile weiß ich zu 100%, dass sie
mich über alles liebt, was auf Gegenseitigkeit beruht
(was sie mir manchmal nicht glaubt -.- ....)
Ich vertraue ihr, obwohl sie mir ständig die Ohren
vollträumt von anderen Typen....=( "
Trotzdem wurde es immer schlimmer zwischen uns, unsere
Beziehung ging förmlich den Bach runter. Die Eifersucht
wurde von Tag zu Tag schlimmer. Anschuldigungen,
Beleidigungen, krasse Unterstellungen bis hin zu knapp
vor einer weiteren Trennung oder Auszeit! Wir haben uns
gegenseitig so fertig gemacht, dass wir uns heute nichts
mehr glauben! Nur wenn wir zusammen sind ist
größtenteils alles OK. Ich hab mich verändert und er
auch und das bekomme ich auch zu spüren, er hat mir die
Welt zu Füssen gelegt und ich hab ihn mit Tritten
belohnt! Wie ich mich schäme! Er ist die Liebe meines
Lebens, wir wollten bald zusammen ziehen, hatten Träume,
Zukunftspläne - aber uns sind nur noch die Erinnerungen
an die schönen Momente geblieben. An den Gedanken, dass
er eine andere hat, hab ich mich so sehr festgenagelt,
dass ich nicht mehr weiß, ob ich noch weiter machen
kann
Die Angst vor einer weiteren Enttäuschung
hängt mir so sehr vor Augen, dass meine Gedanken Amok
laufen. Ich will ihm zeigen, wie sehr ich ihn liebe -
aber diese Angst hat eine so tiefe Blockade in mein Herz
gemauert, dass ich meine Liebe automatisch unterdrücke.
Wir sind beide so sehr am Ende und trotzdem können wir
nicht ohne einander
Ich brauche ihn jede Sekunde in
meinem Leben. Und wenn er bei mir ist, ich in seinen
Armen einschlafe/ aufwache, ihn küsse oder mit ihm
schlafe oder wenn ich Bob einfach nur beobachte, schlägt
mein Herz so sehr und ich wische heimlich meine Tränen
von meinem Gesicht, damit er nicht sieht, wie sehr ich
ihn brauche, wie sehr ich leide und wie abgrundtief meine
Liebe zu ihm ist. Trotz des nahem Endes unserer Beziehung
liebe ich ihn jeden Tag mehr und ich bete zu Gott, dass
er unser Schicksal besiegelt, uns so sehr miteinander
verbindet, dass wir nie wieder von einander los kommen!
Schatz, wir können das schaffen, wir müssen wieder
Vertrauen zueinander aufbauen, müssen uns sicher sein,
dass wir zusammen gehören und dass wir uns wollen. Ich
brauche dich viel mehr als die Luft zum Atmen, verstehst
du das? Wir haben unserem Herzen schlimme Wunden
hinzugefügt, aus denen Narben entstanden sind! Wir sagen
dass wir uns schon längst aufgegeben haben, aber wir
beweisen uns und allen anderen, dass das gar nicht
stimmt, wir finden immer wieder zueinander. Für mich
gibt es nur dich und es tut mir leid, wenn ich dir
manchmal andere Gefühle vermittele - aber du bist der
Einzige für immer und ewig
.
Vereint bis in die Ewigkeit, bis der Tod uns
scheidet!
Zusatz:
Diese Geschichte basiert auf der puren Wahrheit...
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