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Liebesgedichte

eigenes Gedicht?

von *Orakel-im-Web* - Besuchern

 
Alaisia / email / Oktober 2003

ICH LIEBE DICH

" Ich liebe dich", was heißt das?
Schwer zu definieren ist dieser Satz.
Ich empfinde sie, die Liebe,
doch du gibst mir nur Hiebe.
Niemals werden wir erfahren,
was aus uns hätte werden können.
Du wolltest es uns ja nicht gönnen.
Doch, du wolltest es,
aber als du erfahren hattest,
wer ich wirklich bin,
machte für dich unsre´ Zukunft keinen Sinn.
Ich musste dies erfahren,
von Freunden die dir nicht mal wichtig waren.
Dies war das Schlimmste, was ich je erfahren,
denn ich liebte dich seit etwa 3 Jahren.
3 Jahre, in denen wir Freunde waren.
Freunde, die sich gut verstanden,
Freunde, die einander hatten,
Freunde, die hatten über alles geredet.
Doch aus Freundschaft wurde tiefe Zuneigung.
Zumindest ich sehnte mich jede Sekunde nach dir,
jede Sekunde mit dir,
war so wunderschön.
Ich genoss sie,
als wären es die Letzten.
Und ich hatte Recht,
es waren die Letzten.
Nun genieße ich,
wie soll es anders sein,
die Zeit ohne dich,
die Zeit ganz allein.
Zeit, in der mich der Schmerz verzehre,
in der mich der Kummer bekehre.
Aber ich muss dies akzeptieren,
doch nie werde ich es verstehen.
Aber eins ist sicher:
ICH LIEBE DICH UND ZWAR FÜR IMMER!

SweetestDream / email / Oktober 2003

Selbstmord

Nichts ist ewig
Sagst du
Dein Blick ist forschend und doch voll Trauer
Und was ist mit dem Leben
Hörst du mich fragen
Doch du siehst mich nur an
Und doch siehst du mich nicht
Nebel verschleiern deinen Blick
Wer hat dir das angetan
Von deiner Hand tropft Blut
Sie hält die Rasierklinge fest umschlossen
Lass sie fallen schreie ich
Doch du hörst mich ja nicht
Kämpfst verbissen weiter
Den Kampf gegen dich selbst
Willst ihn unbedingt gewinnen
Wer hat dich so verletzt
Alles was einmal war hat seine Gültigkeit verloren
Es zählt nur mehr der Augenblick
Und auch der währt nicht lange
Ein Fingerschnippen und es ist vorbei
Sagst du
Und während der Stahl die Zartheit
Deiner Haut durchbricht
Und du vor mir zusammenbrichst
Bleiben meine Finger still
Ich will dich retten
Schreie ich
Doch ich kann nicht tun was ich will
Bin an das Leben gebunden
Noch einmal schlägst du die Augen auf
Flehend schaust du zu mir auf
Ich will nicht glauben
Was da geschieht
Ich komme mir vor wie ein Dieb der dir deinen letzten Augenblick stiehlt
Du greifst nach meiner Hand
Zum letzten Mal formen deine Lippen die mir so vertrauten Worte
Ich liebe dich
Ich möchte schreien
Doch aus mir dringt kein Laut
Ich will nicht dass du gehst
Doch es ist zu spät
Der Druck deiner Hand lässt los
Du fällst zu Boden
Und mit dir die Rasierklinge
Das Leben des .......... ist vorbei.

Obwohl es der Titel des Gedichtes nicht vermuten lässt, handelt es sich hier auch um eine, wenn auch sehr traurige Liebesgeschichte, sehr emotional in ein Gedicht verfasst - ist einem Bekannten von mir passiert und ich habe versucht, seine Gefühle in diesem Gedicht weiterzugeben - ich hoffe es ist mir gelungen...

(c) Elisabeth Leitner

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