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Liebesgedichte

von *Orakel-im-Web* - Besuchern

 
Motte / email / April 2005

Ein Anker

In der Unruhe dieses Alltags bist Du mein Anker, der mich hält und schützt
vor den Fluten der Pflichten und den täglichen Sorgen.
Du bist meine Insel, auf der eine Sonne meine Seele wärmt,
ein lauer Wind mit meinen Haaren spielt und zwei vertraute Augen mich glücklich machen.
Du bist da, wo ich Ruhe finde, wo ich träumen und vergessen kann.
Wenn wir zusammen sind, ist plötzlich alles andere draußen
und wir zwei genießen innen unsere kleine Welt, die in Ordnung ist.
In Liebe.

© Ute Müller

Motte / email / April 2005

Dein erster Blick

Ich sah auf und blickte unerwartet in Deine strahlenden Augen.
Sie fesselten mich und die Zeit stand still.
Augenblicklich stockte mein Atem und ich wußte nicht was geschah.
Alles um Dich schien ineinander zu verschwimmen
und Geräusche nahm ich wahr, als kämen sie aus der Ferne.
Unmittelbar merkte ich, wie mein Herzschlag schneller wurde
und diese Flutwelle von Gefühlen durchdrang mein Wesen,
wie ich es noch nie erfahren habe.
Es war mir unmöglich einen klaren Gedanken zu fassen.
Da war die Angst, etwas Falsches zu tun und diese Hoffnung,
es werde mehr als dieser Blick.

© Ute Müller

Zusatz: Die Gedichte sind aus den ersten Liebesbriefen von Ute an Manfred.
Es fing an wie ein Märchen - es ist trotz aller Schwierigkeiten ein Märchen geblieben und wir halten es fest.

Keks7+ / email / April 2005

Engel des Lichts

Wie schillernde Seifenblasen am stahlblauen Himmel,
zerplatzen deine heimlichen Träume vom Glück.
Ein Windhauch genügte, um dein Herz zu zerbrechen,
Kristalltränen blieben in deinen Händen zurück.

Hell schien die Sonne, in die Tiefen deiner Seele,
durch Augen voll Wärme und unendlicher Güte.
Die Sinfonie deines Lebens, verzauberte Töne,
hast gelacht, hast getanzt auf den Schwingen der Liebe.

Doch die scheinbar sichere Hand ist dir entglitten,
entfloh unbemerkt und unhörbar, Tag für Tag.
Die Seele verschlossen, Gedanken fern, Blicke stumm,
Grenzen die keiner zu überwinden vermag.

Zu deinen Füßen die wertvollsten aller Scherben,
und du hast geschrieen vor Verzweiflung, im Schmerz.
Bist gerannt, bist gefallen, bist liegengeblieben,
müde Gedanken - verlassenes Herz.

Stumm, unbemerkt und leise ist er zu dir gekommen,
in all deiner Dunkelheit, deiner Leere, ins Nichts.
Legt wärmend seine ruhige Hand auf deine Schulter
der Strahl der Hoffnung - der Engel des Lichts.

© Jana Richter

Zusatz: Ich schrieb dieses Gedicht für eine liebe Freundin.

Kati / email / April 2005

Tränen

Ich will dich vergessen
doch der schmerz erinnert mich dann
dass ich dich nicht halten kann.
es tut so weh und ich fühl mich so leer,
breche in Tränen aus und mein Körper ist so schwer.
ich hab versagt jetzt und immer
habe keine ahnung wie es weiter geht,
hab echt kein schimmer.
warst ein guter mensch mit allem was ich liebte
doch du hast was besseres verdient die dir mehr bietet.

Zusatz: über meine trennung

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