| Koyotin /
November 2003 When Juliet died
Einst
lehrtet ihr mich zu lieben
Ihr gabet mir Kraft, dort weiterzumachen,
wo andere vor mir schon lange vorher aufhörten.
Ich nahm euch den Schmerz,
heilte euer Herz und dann verließet ihr mich in einer
dunklen Nacht.
Die Boten des Leides empfingen mich mit lautem Getöse
und der Himmel weinte mit mir.
Ihr sagtet damals, ihr hättet Angst euch zu verlieben.
Doch sind diese Qualen, die ihr mir nun bereitet,
wirklich gerechtfertigt?
Saget mir, ob die Narben, die ihr auf meinem Herzen
zurückließet,
eure Wunden dadurch kleiner werden lassen.
Welch grausam Spiel doch meine Götter mit mir treiben.
Gebt mir ein Zeichen, womit ich euch erzürnt habe, dass
ihr mich so darben lasset.
Doch schweig stille mein Herz, bevor du mir zerspringest
in meiner Brust, meiner Seelenlosigkeit.
Liebe sei fortan nur ein Wort aus vergangnen
Erinnerungen.
Solle die Mauer um mein Herz uneinnehmbar werden und
niemals wieder einstürzen.
Ihr Götter, die ihr mich so schändlich betrogen habt,
seid allen gnädig, die sich mit mir messen wollen.
Vom heutigen Tage an soll niemand mehr mich berühren
oder auch nur eines Blickes würdigen.
Ich nehme den Schmerz und die Gram aller unglücklich
Liebenden auf mich,
auf dass andere die Seeligkeit und Wärme finden mögen,
die mir verwehrt blieb.
Zusatz:
Diese Poeme schrieb ich nieder, als mich meine große
Liebe verließ. Der Schmerz war einfach unerträglich,
aber es hat geholfen über seinen Tod hinwegzukommen.
Besonders, da ich noch nie soviel geweint hatte. Meine
Tränen waren ein wichtiger Teil der Trauer, da sie mir
einen kleinen Teil meines Seelenschmerzes genommen hatten
und die Wunden im Herzen sich auf wundersame Weise
dadurch geschlossen haben.
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| 1970_Alex / email /
November 2003 Weisst Du nicht...
Siehst
Du nicht wie die Sehnsucht nach Dir mich verzehrt?
Hörst Du nicht wie mein Herz springt, wenn Du bei mir
bist?
Spürst Du nicht wie meine Sinne schwinden, wenn unsere
Augen sich treffen?
Fühlst Du nicht wie ich bebe, wenn Du mich berührst?
Weisst Du noch immer nicht was das ist, was mich so
quält?
Siehst Du nicht wie meine Augen leuchten, wenn Du neben
mir stehst?
Hörst Du nicht wie meine Herz jubelt, wenn Du mir
entgegen kommst?
Spürst Du nicht wie meine Sinne in Deinen Worten
ertrinken?
Fühlst Du nicht das ich nur in Deiner Nähe leben kann?
Weisst Du noch immer nicht was das ist, was mich so
quält?
Siehst Du nicht die Blicke mit denen ich Dich ansehe?
Hörst Du nicht die Worte die ich zu Dir sage?
Spürst Du nicht die Wärme die ich Dir geben will?
Fühlst Du nicht wie mich die Kraft verlässt, wenn Du
nicht bei mir bist?
Weisst Du noch immer nicht... was Liebe ist?
Zusatz:
Ich warte nun seit 5 Monaten auf Dich, Petra, weil Dein
letzter Freund Dich mißhandelt hat und ich warte auch
nochmal 5 Monate - wenn Du mir nur immer mal einen Funken
Hoffung gibst!!
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| sunshine15w /
November 2003 Schmerz
Immer,
wenn ich Dich seh,
tut ganz tief in mir drin
irgendwas so eigenartig weh.
Dann scheint es mir,
dass wir vor langer, langer Zeit
als ein einzig Ding vereint
ungestüme Spiele gespielt,
so schrecklich wild,
wir können es nicht mehr erahnen.
Wo wir gewesen waren,
ziehn ausgebrannte Sonnen ihre Bahnen.
Was wir gewesen sind, weiß ich nicht mehr.
Ein Wassertropfen im ewigen Meer?
Am Fenster eines Engels, eine Blume aus Eis
oder eine liebliche Melodie, welche drang ganz leis
in das Ohr eines Kindes?
Oder waren wir das Säuseln des Windes?
Doch plötzlich - ich weiß nicht, war es ein Versehen?
Jeder musste seine eigenen Wege gehen.
Ich war hier und Du warst dorten.
So schloss das Paradies seine heiligen Pforten.
Und wenn wir uns wieder sehen nach Ionen von Jahren
schmerzt die Bruchstelle, wo wir einst zusammengefügt
waren.
Und nun, ein neues Spiel, fortan?
Lieber nicht, sonst werden unsere Gedanken verbannt.
Die Gedanken unserer alten Zeit,
nie wieder und auf Ewigkeit.
Doch so Einzigartig war unsere Liebe doch,
die lieber in Gedanken zu bleiben vermocht.
Ich seh dich nun als Freund und Engel,
so verbleiben auch im Gedanken unsere Mängel.
Die Mängel, die uns vereinsamt haben,
und nun auch ziehen sie ihre Bahnen.
Im Kreis unserer Gedanken verschlossen
Und nur wir vermögen sie zu öffnen.
Doch wer will diese Mängel schon sehn,
wenn wir sie selbst kaum verstehn?
Wenn ein einzig Lied,
über dies hinweg sieht.
Werden wir es schaffen
und uns einander stark machen.
Wir werden vergeben und vergessen.
Voneinander trotz dessen, besessen.
Die Freundschaft, die uns verbindet
Und uns ein Dienst verkündet.
Ist auf Ewigkeit gebunden
Und um uns verschlungen.
Der Dienst, der dies vermag
Ist die Freundschaft auch ohne Klag.
Ich hab dich lieb,
das - ohne Gefühle von Liebe - verblieb.
Doch werd ich es wagen
Und es dir aus dem Herzen sagen.
Ich hab dich lieb,
vergiss das nie, auch wenn es nicht
die Liebe ist, nach der du dich sehnst
ich verspreche dir, das sie nicht bricht,
wenn du nicht weg von mir gehst.
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