| Liebesgedichte 
von
*Orakel-im-Web* - Besuchern
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| Moonlight / März
2008 Herzschmerz und bittere
Enttäuschung
Tief in
meinem Herz
fühl ich diesen Schmerz
wünscht, ich könnte dich vergessen
alles, was zwischen uns gewesen.
Die Zeit heilt alle Wunden
doch ich zähl, wieviele Stunden
denn eigentlich vergehen müssen
bis ich dich nicht mehr vermisse.
Fühl in mir eine Leere
kann mich nicht dagegen wehren.
Weiss nicht, wie soll ich´s sagen
würd dich jetzt so gerne fragen:
"War es alles eine Lüge
als du sagtest, du fühlst Liebe?"
War es für dich nur ein Spiel
fühlte ich für dich zuviel?
Brauchtest du denn nur den Kick
kehrst reumütig zu ihr zurück.
Es kann in diesem Leben
nur einmal die wahre Liebe geben
Dachte, du seiest für mich geboren
Ich hab dich nun ganz verloren.
Worauf soll ich jetzt noch bauen
hab verloren, all mein Vertrauen
über mir stürzt der Himmel ein
fühl mich machtlos und plötzlich klein
es zieht mir den Boden unter den Füssen weg
aufgeben hat aber keinen Zweck.
Ich lass dich los, geb dein Herz wieder frei
fühl mich unendlich leer dabei.
gib mir meins bitte auch zurück
ich wünsch dir für dein Leben alles Glück.
Nun werde ich unsre Zeit ausradieren
mir wird sowas nie mehr passieren.
Zusatz:
Für einen Menschen, der mich zutiefst verletzt und
enttäuscht hat ( den ich aber noch über alles liebe )
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| Martha / email / März
2008 Wehmut
Tagesbecher
des vergangenen Jahres
gefüllt mit Tränen wie Perlen aus Salz,
geflossen vor Sehnen nach Verlorenem schwer,
bang hoffend auf die wärmenden Strahlen der Liebe,
den milden Wind der Gefühle
voll des Duftes der Blumen,
die Sehnsucht stillend,
die Tränen trocknend.
Frühling, wo bist Du!
Vertreib' den kalten Sturm dunkler Gedanken,
lass' sie hell werden,
lass' Blumen im Garten wieder keimender Liebe sprießen,
lass' sie wachsen, gehegt und gepflegt,
nicht wartend auf reiche Ernte,
mit stiller Freude bewahrend kleine Sämlinge vor
salzigen Perlen
bis zum Welken am Ende des Seins.
Zusatz:
gefühlt und niedergeschrieben von Inge Weigel
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| Bajella22 / April
2008 Dunkle Nacht
Wenn die
Sonne untergeht
und überall herrscht dunkle Nacht,
erwacht das Mädchen totenbleich,
aus ihrem dunklen Kellerschacht.
So schwarz ihr Kleid und auch ihr Haar ,
ihr blick zeigt nur noch Leere,
über das was man ihr angetan,
berichten Tränenmeere...
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| Cyranos Sister / email / April
2008 Das Leben ist ein Geschenk
Das
Leben ist ein Geschenk.
Bereits bei der Geburt dem Tod geweiht, ist doch jeder
Atemzug ein Fest.
Könnte ich mir aussuchen
wie ich diese Welt verlassen müsste, würde ich mir
wünschen:
Ich säße hoch oben mit dir
auf einem Berg in den Highlands
über mir der Sonnenuntergang
unter mir die tosenden See
neben mir Du
Zärtlich hältst du mich in deinen Armen
und wenn der letzte Hauch
des Lebens meine Lippen verläst, dann:
Wünsche ich mir
einen letzten Kuss
von deinen warmen
süßen Lippen...
einen letzten Blick
in das unendliche Blau
deiner Augen
und den Klang
deiner warmen Stimme
die mich sanft
auf die andere Seite
des Seins führt
Das Leben mit dir
es war ein Geschenk...
Zusatz:
Dieses Gedicht wurde inspiriert von der Liebe meines
Lebens. Frank. In der Nacht vor Beltain habe ich das
erste mal einen Liebeszauber ausprobiert. Beim "Tanz
in den Mai" lernte ich ihn dann kennen und wir
verliebten uns auf den ersten Blick ineinander. Nach nur
7 Tagen zogen wir bereits zusammen. Alle erklärten uns
für "verrückt", aber wir waren uns so sicher.
Von da an waren wir unzertrennlich. Denn wir beide waren
Seelenverwandte.
Ein Herz und eine Seele.
Aber unser Glück währte nicht ewig. Nur 7 Monate 7
Tage.
Dann nahm der Tod ihn von mir. (Motorradunfall) Aber, ich
sag euch was: Es ist wahr, wahre Liebe stirbt niemals.
Manchmal, auch wenn das etwas seltsam klingen mag, spüre
ich noch seine Gegenwart. Und ein Teil von ihm wird -
für immer&ewig - bei mir sein. Bis ans Ende meines
Lebens. In meinem Herzen. In meiner Seele.
ER war mein zweiter Flügel, mein SEELENVERWANDTER.
Ob ich wohl jemals wieder fliegen werde?
ER sagt: Ja.
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