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Liebesgedichte

eigenes Gedicht?

von *Orakel-im-Web* - Besuchern

 
Lichtarbeiter / November 2009

Love

Sprachlos
Im unendlichen da sein
im jetzt deiner Gegenwart
Verboten noch was gefühlt
kein Zweifel der Angst
Erkannt,
dass Du
Dass ich
Das Wir
Empfinden, das
Welches von der Natur uns gegeben wurde
Im vollkommenen sein
Hier
Jetzt!
Ich liebe
Dich!!!
Lass uns endlich das leben,
wozu
wir
bestimmt sind
fühlen
ohne denken
und es
uns
einzugestehen

Sabinchen / November 2009

Ein Flirt

Staunend steh`ich vor dem Tor.
Noch schaue ich nur davor.
Doch heute ist der der Tag,
an dem ich nicht mehr frag
ob mir wird aufgetan.
Ich bin nicht länger Untertan.

Ich durchbrech` die alten Mauern,
wo meine inneren Feinde lauern.
Es ist dort zu eng, zu klein.
Werd mich aus den Zwängen befrei`n
und heiter in die Welt hinein schau`n.
In voller Schönheit vor dir steh`n
wird nun gottesgleich ich,
und ich raune ganz leise: such du doch mich!

Dornröschen/ email / März 2010

Unser Lebenselixier

Sie macht dich reich und manchmal arm
ist bitterkalt und molligwarm.
Sie schenkt dir süßen Schlummer und bringt so manchen Kummer.
Sie gibt dir Kraft und Seeligkeit
doch leider auch so manches Leid.

Sie strahlt wie hellster Sonnenschein
und läßt dich in der Hölle sein.
Sie baut dich auf und wirft dich nieder
und singt für dich die schönsten Lieder
Läßt so manchen Schwachsinn dich begeh'n
und ist doch ach so wunderschön.

Sie macht dich jung und gibt dir Mut
unglaublich was man für sie tut.
Du kriegst sie nicht für Gut noch Geld.
Sie ist die stärkste Macht der Welt.

Sie bringt Gefühl ins Herz hinein
und nur mit ihr da kannst du sein.
Sie macht dich frei und hält dich fest
so manchem gibt sie auch den Rest.

Doch hätte es sie nicht gegeben
so wären wir wohl nicht am Leben.

(c) Marion Zocher

Zusatz: Selbst erfunden und veröffentlicht in "Ausgewählte Werke der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes".

Lieb_Elle / Mai 2010

(Gem)eine Liebe

Nach Jahren der Gemeinsamkeit,
mit dem Gefühl der Einsamkeit,
erdrückt durch Selbstverständlichkeit
und Einhaltung der Richtigkeit
-traf ich dich ganz unverhofft,
wurde irgendwie ganz bekloppt!

Ich sollte mein Leben hassen!
Mir nichts mehr in den Kragen passen!
Empfand dein Blick als Elixier,
versteckt in Augen aus Saphir.
Augen voller Leidenschafft,
Leidenschafft die Leiden schafft...

Und so sehr ich hab´s versucht,
diese Sehnsucht, diese Sucht
von mir zu entfernen
-dich aus mir zu verbannen,
bliebst du doch ein Teil von mir,
ohne die Chance auf ein "WIR".

Von deinem Wesen fasziniert
War mein Leben nun ruiniert!
Mein Herzrhythmus war nun pfutsch
- eher Trommel im Gebüsch!
Was durch meine Adern floss
- ein wenig heiße Lava bloß!

Und die Ruhe die einst war
Wurde zu einem großen Wirrwarr.
Ich verstand die Welt nicht mehr!
Wünschte mir ach so sehr,
dich zärtlich zu berühren,
dich neben mir zu spüren.

In mir wurde ein Traum erhaben
-dich an meiner Seite zu haben!
Morgens, wenn ich aufstehe
-abends, wenn ich schlafen gehe.
Und die Nacht genau zu wissen
-du liegst auch auf meinem Kissen.

Doch es wird nur ein Traum bleiben,
denn ich werde den Mut nicht haben
-dir das ins Gesicht zu sagen,
ohne mich sogleich zu fragen,
wie unsere Kinder es finden
-sollten wir uns doch binden.

Ach! So fern du mir nie bist,
wie wenn du vor mir stehst!
Ach! Was sind wir denn so stumm?
So kindisch! und so irre dumm!?...
Wer kann zaubern, aus dem Hut
für mich neuen Lebensmut?

Ich glaubte nie daran,
dass Liebe einen so treffen kann!
Ohne je danach zu streben,
fiel ich naiv ins Verderben!
Denn so passt alles ins Bild:
Du hast nur mit mir gespielt!

Ich muss lernen zu verschieben,
Die Verarbeitung von Dingen,
die mich kosten all die Kraft
-die doch die Familie braucht.
Verschieben auf später nur...
mit achtzig, in meinem Schaukelstuhl...

Deshalb werde ich hier und jetzt
-mich aufrichten, wenn auch verletzt!
Schmeiße dir mein Herz hinterher
Nimm es nur! Ich brauch´s nicht mehr...
Denn es ist nicht nur kaputt,
sondern auch am Unheil schuld!

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