| Richie / email /
November 2003 Mein Engel
Es war
der 13.11.01, ich wollte meine Schwestern nach Hause
bringen und mir und meiner Mutter Zigaretten und Cola
kaufen. Ich nahm den Hund meiner Mutter mit. Als wir am
Kiosk ankamen, ging ich rein, Jessy war auch schon drin,
aber ich hatte sie nicht gesehen, warum nicht, ist mir
noch immer ein Schleier! Mellie kam rein, weil sie noch
eine Zeitung haben wollte... die kaufte ich ihr und ging
raus. Ich machte Madja, den Hund, wieder los. Ilonka
hatte draussen gewartet, um auf die Hunde aufzupassen
(Mellie hat auch einen Hund: Sheila).
Auf einmal stand bei Ilonka eine wunderschöne junge
Frau... Sie sah aus wie ein Engel, wie das Licht vom
Schaufenster auf sie fiel. Ich wollte wissen wer sie ist
und ging zu meinen Schwestern... dort hörte ich, dass
sie in der gleichen Strasse wohnt wie ich. Meine
Schwestern ließen sich die Nummer von ihr geben und
sagten dann noch zu mir, dass ich Jessy nach Hause
bringen solle. (Das hätte ich eh gemacht!)
Wir unterhielten uns auf dem Weg sehr gut. Ich mochte Sie
sehr gerne leiden. Als wir kurz vor ihrer Haustür waren,
fragte ich Jessy, ob wir nicht mal was miteinander
unternehmen könnten?! Darauf sagte Jessy: "Was hast
Du denn heute noch vor?" Ich war im ersten Moment
verdattert. Ich sagte dann aber schnell, dass ich vorher
noch den Hund und die Sachen zu meiner Mutter bringen
müsste. Jessy sagte, das wäre kein Problem, ich solle
mir ruhig Zeit lassen.
Ich ging also zu meiner Mutter und gab ihr ihre
Zigaretten und die Cola, wollte dann schnell wieder zu
Jessy, da ich Angst hatte, dass sie es sich doch noch
anders überlegen könnte - aber meine Mutter wollte,
dass ich ihr noch was fertig mache, worauf ich gar kein
Bock hatte. Als ich fertig war, bin ich schnell wieder zu
Jessy.
Als ich bei ihr war, haben wir uns tierisch lange
unterhalten, dabei hat sich herausgestellt, dass ich
nicht der Freund von Mellie oder Ilonka bin - das hatte
Jessy zuerst gedacht. Im Laufe des Abends bzw. der Nacht
sind wir uns näher gekommen. Als es ca. 23.00 Uhr war,
wollte ich gehen, aber Jessy wollte, dass ich noch
bleibe. Sie zeigte mir Fotos von sich und erzählte mir
viel von sich. Wir verstanden uns sehr gut und stellten
fest, dass wir sehr viel gemeinsam haben. Ich habe mich
zuerst nicht getraut, ihr von meiner Trichterbrust zu
erzählen, tat es dann aber doch. Sehr überrascht war
ich, wie Jessy darauf reagierte... Sie sagte, dass sie
mich so akzeptiert wie ich bin.
So nach und nach merkten wir beide, dass wir uns
ineinander verliebt hatten. Ich fragte sie, ob ich sie
küssen dürfte...
Jessy gab mir keine Antwort, sondern küsste mich!
Ich war soo glücklich in diesem Moment!
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| Die_schnecko / email /
November 2003 Stille!
Vergebens
suche ich nach dem tauben Fleck in meinem Ohr,
damit ich nicht mehr hören muss, was du mir an den Kopf
wirfst.
Vergebens such ich nach der Heiserkeit in meiner Stimme,
damit ich nicht mehr Dinge sagen kann die ich rasch
bereue.
Vergebens versuche ich dich zu vergessen, damit alles
endlich ein Ende hat.
Du stehst vor mir, tote Blicke und Gefühle liegen
zwischen uns,
Gedanken machen meinen Kopf schwer wie Blei, doch sie
bleiben in mir gefangen.
Worte schnüren mir die Kehle zu, doch sie verlassen
nicht meinen Mund.
Ich schaffe es nicht, ich schaffe es nicht, dir zu sagen
wie sehr ich dich liebe. Wünschte ich hätte all diese
Sachen niemals gesagt, wünschte ich hätte dich nie
losgelassen.
Mir scheints, als lägen Meilen zwischen uns. Wir stehen
uns gegenüber, sind uns dennoch so fremd. Ich möchte
mich dir nähern, doch da ist etwas, das mich zurück
hält. Möchte dich berühren, doch meine Hand ist zu
schwach, um nach dir zu greifen. Die Kälte zwischen uns
droht mich einzufrieren. Du blickst mich an, doch dein
Blick ist leer und scheint durch mich hindurch. Du
öffnest deinen Mund und sagst etwas, aber ich kann dich
nicht hören.
Du reichst mir deine Hand, aber ich schaff es nicht, sie
zu erreichen.
Verzweifelt versuche ich die eisige Wand zwischen uns
wegzuschieben, doch meine Kräfte reichen nicht aus.
Und ich sehe ein :
Ich habe dich endgültig verloren!
Zusatz:
Dies ist eine kleine kurze Geschickte, die ich selbst
erlebt habe!
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| Tami / email /
Dezember 2003 Ich wünsche mir meinen
Traum-Mann
Nach
einer sehr enttäuschenden ersten Liebe genoss ich
anfangs mein Singleleben und nutzte die Unabhängigkeit,
um meine Ausbildung erfolgreich abzuschliessen.
Ich habe mich längst in meinen Berufsalltag eingelebt,
bin beliebt bei Kollegen und Vorgesetzten, doch was mir
schon lange fehlt, ist Zärtlichkeit.
Zärtlichkeit geben und empfangen, die Liebe leben!!
Also, was soll man tun?? Sich irgendeinem
"Fremden" an den Hals werfen, weil er es ja
schließlich sein könnte??
Das schien mir zu riskant, denn ich wollte ja nicht lange
ausprobieren, sondern den Mann für´s Leben finden.
Also begann ich in meinen Büchern zu stöbern, um das
geeignete Beiwerk zu finden, welches mir helfen sollte
auf den richtigen Weg zu kommen, um IHN zu finden.
Ich mußte nicht lange suchen, hatte das richtige Buch
zur Hand und auch gleich das passende Ritual .
Das Ritual wird genutzt, um seine innigsten Wünsche in
Erfüllung gehen zu lassen. Es ist die Mondharfe. Sie
lässt sich einfach zusammenstellen, man braucht kein
handwerkliches Geschick dazu und wenn dann der Vollmond
kommt, ist es die richtige Zeit.
Also habe ich aus zwei Holzstäben, Draht und einer
Holzplatte (oder ähnliches) meine Mondharfe gebastelt.
Den Draht habe ich zwischen die beiden Holzstäbe
gespannt und meinen Wunsch, den ich auf einen Zettel
geschrieben habe, einfach über den Draht gehängt.
Diese nun fertige Mondharfe habe ich in einer
wunderschönen, lauen Vollmondnacht so auf meinen Balkon
platziert, dass der Mond sie angestrahlt hat.
Natürlich mußte ich an den Wunsch denken, ich glaube
ich habe sogar davon geträumt.
Jedoch habe ich diese Aktion nicht überbewertet und
eigentlich nicht 100% sicheres Gelingen erhofft.
So vergingen Tage und Wochen und ich habe schon gar nicht
mehr an die Mondharfe gedacht, da hat es sich ereignet,
das ich IHN kennenlernen sollte.
Wir wohnen ca. 70 km entfernt voneinander und keinen von
uns beiden führte es in irgend einer Weise in die Stadt
des anderen. Nur durch mehrere Zufälle ergab es sich,
dass wir uns erst am Telefon, dann aber auch persönlich
begegnet sind.
Bei IHM war es Liebe auf den ersten Blick, ich habe noch
etwas länger gebraucht um IHN zu erkennen.
Doch heute nach 6 Jahren (4 davon verheiratet) bin ich
mir sicher, dass er mein Traum-Mann ist, denn etwas
besseres als IHN - das hätte mir wirklich nicht
passieren können.
Ich bin dankbar für IHN und kann die Mondharfe nur
weiterempfehlen, habt Mut, Vertrauen und Geduld, dann
wird es sicher klappen.
Wünsche sind da, damit sie in Erfüllung gehen können,
da gibt es auch noch andere Methoden, glaubt mir, es
funktioniert!!!
Zusatz:
Die Geschichte ist echt, nicht erfunden!!!
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